#99 Wie du finanzielle Resilienz aufbaust – Mit Natascha Wegelin von Madame Moneypenny

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Unternehmerin, Privatanlegerin, Bestseller-Autorin und einer der wichtigsten Stimmen für finanzielle Unabhängigkeit: Natascha Wegelin, oft auch bekannt als Madame Moneypenny.

Sie erklärt, warum Frauen von Krisen stärker betroffen sind und wie du deine finanzielle Resilienz enorm aufbaust. Dann bist du krisensicher.

Du erfährst:

👉 Welche Krisen besonders Frauen betreffen 

👉 Was finanzielle Resilienz bedeutet und wie du sie aufbaust

👉 Warum die Altersvorsorge keine Option, sondern Pflicht ist (auch für Führungskräfte)

👉 Wie Natascha selbst den Weg in die finanzielle Freiheit gegangen ist - und was du daraus mitnehmen kannst

👉 Welche Denkfehler uns oft vom Investieren abhalten - und wie du sie loswirst

Ein Must-Hear für dich mit konkreten nächsten Schritten.

Links zu Natascha Wegelin

Das neue Buch: „Die Krise liebt Frauen wie dich": https://www.penguin.de/buecher/natascha-wegelin-die-krise-liebt-frauen-wie-dich/paperback/9783453607279

Website: https://madamemoneypenny.de/

Instagram: https://www.instagram.com/madamemoneypenny/

Podcast: https://madamemoneypenny.de/podcast/


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Transkript anzeigen

00:00:00: Sorry, wir wissen es alle.

00:00:02: Also ein durchschnittlicher Mann ist eine exzellente Frau.

00:00:07: Und

00:00:08: ist nur erfolgreich, weil er eine Frau zu Hause hat, die alles schmeißt.

00:00:11: So ist es.

00:00:12: Frauen sind die besseren Anlegerin.

00:00:14: Frauen machen mehr Rendite als Männer.

00:00:16: Wenn Sie es denn da machen, investieren leider viel weniger Frauen im Aktiensohn.

00:00:21: Frauen sind geltend immer als das emotionale Geschlecht, was ja eigentlich auch schon totaler Quatsch ist.

00:00:25: Und gerade in Sachen Geld und Börse sind Frauen extrem rational und das ist sehr, sehr, sehr hilfreich.

00:00:31: Herzlich willkommen zu Femieliedership on Air, dem Podcast für Frauen, die ihre Führungspersönlichkeit wesentlich mehr einbringen und ihren beruflichen Weg aktiv gestalten wollen.

00:00:41: Mein Name ist Christine und wenn wir über den beruflichen Weg sprechen, dann sollte eins definitiv nicht zu kurz kommen und zwar, dass du finanziell gut aufgestellt bist und vor allen Dingen da auch gezielt handelst.

00:00:54: Und ich habe definitiv eine ganz besondere Gäste heute und ich bin mir zu tausend Prozent sicher, du wirst sie kennen.

00:01:01: Ihr Name ist Natasha Wegelen.

00:01:03: Vielleicht kennst du sie oder ich bin mir sicher, dass du es weißt.

00:01:06: Sie ist unter anderem unterwegs natürlich vielen auch bekannt als Madame Moneypenny.

00:01:10: Sie ist Unternehmerin und Privatanlegerin.

00:01:13: Und hat seit über zehn Jahren wirklich die Madame Money per die GmbH gegründet und gilt als eine der Pionierinnen der Finanzbildung für Frauen und als eine der wichtigsten Stimmen.

00:01:28: Und gleichermaßen, wenn du sie verfolgs weißt, sie hat großartige Online-Programme, sie ist aktiv mit dem Podcast, hat spannende Social Media Kanäle.

00:01:36: Und, wenn du das auch weißt, sie ist auch sehr, sehr erfolgreiche Buchautoren.

00:01:40: Einerseits mit dem Bestseller, der aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn rauskam, wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können.

00:01:47: Und jetzt ganz frisch, ganz frisch erschienen am Einundzwanzigsten Januar ihr neues Buch.

00:01:52: Und wenn ich das richtig gesehen habe, ist das auch schon auf den Bestseller-Listen.

00:01:56: Und zwar, ich glaube sogar auf einen, so kannst du das ja gleich mal sagen, das Buch heißt, die Krise liebt Frauen wie dich.

00:02:04: Ich habe schon reingestückert, kann dir jetzt schon direkt am Anfang sehr, sehr empfehlen, drückt direkt auf bestellen oder gehe heute noch in dein Buch laden.

00:02:11: Denn es ist ein besonderes Buch, was sowohl Zusammenhänge herstellt und gleichzeitig dir ganz klar was auch an die Hand gibt.

00:02:19: Und jetzt heiß ich dich herzlich willkommen, lieber Natascha.

00:02:22: Wow, was für ein Intro, danke.

00:02:24: Kann ich das nochmal hören?

00:02:26: Ja, wir schicken dir die Aufnahme einfach normal und kannst es immer wieder jeden Morgen als Pet Talk hören sozusagen.

00:02:33: Aber ich meine, letztendlich dürfen wir uns das auch mal regelmäßig anhören.

00:02:36: Du hast wirklich ja eine Historie in dem Bereich und hast vielen Frauen wirklich auch zur Seite gestanden.

00:02:43: motivierst sie, ihre Finanzen in die Hand zu nehmen.

00:02:45: Und ich glaube, das darf auch mal wie Öl runtergehen.

00:02:48: Und ich stelle eine Frage mal am Anfang und die würde ich dir gerne auch stellen.

00:02:52: Und vielleicht hast du dann inzwischen einen anderen Blick drauf, auch im Zusammenhang mit der Recherche deines Buches.

00:02:58: Und zwar, wenn du an Female Leadership denkst.

00:03:01: Was kommt dir da für ein Gefühl, für ein Bild in den Kopf, was bei dir einfach da ist?

00:03:07: Female Leadership.

00:03:09: Interessanterweise, was mir gerade so als erstes in den Kopf kommt, ist die gleiche Metapher, die wir bei Madame Moneypenny auch nutzen.

00:03:17: So eine Bergmetapher so abgedroschen, wie das manchmal auch irgendwie klingt.

00:03:21: Aber ich finde, gerade für uns Frauen ist ja vieles auch irgendwie eine Reise und so eine Bergwanderung, da braucht man jemanden, der so ein bisschen das Wissen hat, also der halt einführt.

00:03:33: Da kann man irgendwie auch versuchen, da alleine hochzukratzen, aber es ist wahrscheinlich gefährlicher und wahrscheinlich verläuft man sich zwischendurch mal.

00:03:40: Und ja, deswegen, als du es gerade so gefragt hast, kommt bei mir so ein Aufstieg irgendwie, wohlwissend, dass jetzt speziell viel mehr Leadership, wahrscheinlich, dass unser Rucksack ein bisschen schwerer ist, als der von unseren männlichen Begleitern und der Berg vielleicht ein bisschen steiler.

00:03:59: Ja, die Wadenmuskel schreien schon quasi.

00:04:03: Und was ich ja, das hast du auch gerade gesagt, so ein bisschen auch das Bild ist es fast alleine unmöglich, dass sich dieses auch Support zu suchen in unterschiedlichsten Lebenslagen auch da definitiv die Glaubenssätze dürfen da wirklich verabschiedet werden, dass man das alles allein schafft, sondern eher im Verbund auch sich immer wieder die richtigen Gefährtinnen an die Seite zu holen.

00:04:24: Und wie würdest du sagen, du hast ja in deinem neuen Buch geht es ja vor allen Dingen um das Thema finanzielle Resilienz.

00:04:29: Das ist zumindest für mich erst mal noch nicht so ein typischer Begriff, den ich jetzt überall und ständig höre.

00:04:36: Wie hängt das für dich auch zusammen, wenn du da an Frauen, vielleicht auch an Frauen in Führungspositionen denkst oder überhaupt in den beruflichen Weg denkst?

00:04:44: Ja, also finanzielle Resilienz bedeutet für mich und du hast recht, dieser Terminus, den gab es so eigentlich noch nicht, also sagen wir so, er weiß noch nicht so populär und ich versuche den halt gerade zu prägen, weil eben Resilienz auch schon so ein bisschen Widerstände mit drin hat, also finanzielle Unabhängigkeit ist so das eine, aber jetzt wirklich finanzielle Resilienz.

00:05:05: und ich glaube, das ist das, was wir heute einfach brauchen in dieser Krisenwelt, in der wir gerade leben.

00:05:12: Und da geht es einfach darum, sich so aufzustellen, handlungsfähig zu sein, egal was kommt und eben auch zu wachsen.

00:05:25: auf Krisen verschiedene Art und Weisen reagieren oder damit umgehen.

00:05:28: Also entweder man geht quasi weggeschwemmt, wie auch immer.

00:05:32: Man steht nicht wieder auf oder man steht wieder auf, aber ist genauso wie vorher eigentlich auch.

00:05:38: Oder dritte Variante und das ist so, dass wir auch finanzielle Resilienz definieren oder auch die psychologische Resilienz später ja auch rein, Krisen halt zu nutzen, um zu wachsen.

00:05:48: Und das ist ja eigentlich auch so ein bisschen was Führungskräfte wahrscheinlich der ganze Tag machen.

00:05:53: Also ich glaube, da braucht es ja schon auch ein großes Wachstums Mindset, sage ich mal.

00:05:58: Also sich selber weiterentwickeln zu wollen, andere mitzunehmen, andere zu helfen, zu enablen, zu empowern, auch ihren Weg zu gehen.

00:06:08: Und darum geht es auch in dem Buch.

00:06:11: zu sagen, okay, wir Frauen stehen gerade vor so großen Herausforderungen.

00:06:14: Wie können wir das auch?

00:06:16: als kollektive Kraft nutzen, auch Geld.

00:06:19: Also Geld ist am Ende halt nun mal Macht, ob es uns gefällt oder halt nicht.

00:06:25: Und jetzt ist es wirklich höchste Eisenbahn, dass Frauen endlich anfangen, ordentlich Vermögen zu akkumulieren, weil das machen die Männer nämlich die ganze Zeit, während wir die Kinder hüten.

00:06:33: Und dementsprechend sind die Machtverhältnisse auch so, wie sie sind.

00:06:36: Und darauf müssen wir uns ja auch vorbereiten, keiner weiß, was die Zukunft bringt.

00:06:42: Aber mein Ansatz ist halt zu sagen, hey, wenn ich so so breit vorbereitet bin.

00:06:49: Ich kann mich nicht auf jede einzelne Situation einstellen, aber darum geht es auch gar nicht, sondern es geht darum, so ein starkes Fundament zu haben, was mich handlungsfähig macht, egal was kommt.

00:06:58: Dass ich dann nicht mehr überlege, oh shit, ich habe gar kein Notkroschen, sollte ich mal anfangen, Notkroschen irgendwie zu Recht zu legen, wenn die Scheidungspapiere auf dem Tisch liegen und ich die Miete nicht zahlen kann.

00:07:08: Und das sind alles so... verschiedene Krisensituationen, die uns Frauen ja sowohl im privaten Umfeld als auch im beruflichen sowieso treffen.

00:07:19: Das ist davon mal ganz abgesehen, aber jetzt kommt eben so diese... Ja, wie ich finde, geopolitische und auch antifeministische Perspektive der Welt da draußen noch mit dazu, plus noch sehr, sehr unsichere Finanzmärkte.

00:07:31: Und das ist alles ein ganz schöner Tobak.

00:07:34: Ja, und das kombiniert dann vielleicht noch mit Individualkrisen, so wie du auch gerade gesagt hast, da steht irgendwie vielleicht eine Scheidung an oder ich bin in dieser Abhängigkeit.

00:07:42: dann habe ich ja fast gar keine Möglichkeit mehr und bin gefangen und die Resilienz ist halt null.

00:07:47: Ich hatte heute morgen kurz überlegt, ob das der Titel, die Krise liebt Frauen wie dich, ob das ironisch gemeint ist, so dass die Frauen beachteiligt werden oder ob du damit auch die Botschaft sendest, nutze das zu deinen Gunsten.

00:08:02: Ich denke deswegen, um das einmal vielleicht für mich zu klären zumindest.

00:08:05: Ja, beides.

00:08:06: Interessanterweise beides.

00:08:09: Also der Titel war, also allein den Titel war ein Projekt.

00:08:13: Das Interessante ist ja, der Titel muss ja als allerallererst zu stehen.

00:08:18: Noch keine Zeit, die geschrieben noch gar nicht.

00:08:19: Ich hatte eine grobe Idee, warum es ungefähr, sie war aber mehr, war mehr so ein Gefühl und dann hieß es, okay, das brauchen wir aber in zwei Wochen diesen Titel nicht so.

00:08:26: Okay, cool, da weiß ich jetzt auch nicht.

00:08:29: Naja, und also, dass das Buch um finanzielle Resilienz gehen sollte, war irgendwie schon klar.

00:08:33: Deswegen hat das das sozusagen was auch wichtig, das zumindest im Untertitel ist.

00:08:37: Aber dieses, die Krise liebt, Frauen wie dich, ist genau wie du sagst, absichtlich auch zweideutig.

00:08:41: Und der soll auch ein bisschen drüber nachdenken anregen.

00:08:45: Also eine Krise, wenn du eben nicht gut aufgestellt bist, wischt sie dich eigentlich weg, diese Krise.

00:08:51: Ja, und dann, das findet ihr dann ganz toll, weil an dir kann sich richtig schön nähren, so.

00:08:56: Und auf der anderen Seite kann man die Krise aber auch sozusagen als positiven Katalysator sehen und zu sagen, hey, die Krise liebt Frauen wie dich, wenn man sie positiv assoziiert, zu sagen, hey, weil sie helfen kann, die stärker zu machen.

00:09:08: Und da ist es dann genau so zu sagen, wie man der Krise begegnet, steckt da versuchterweise so ein bisschen im Titel mit drin.

00:09:17: Ja, und wenn wir alle so ein bisschen rückblickend wahrscheinlich jeder für sich mal reflektiert, so wenn wir ein Jahrmaßen souverän... Und das kann finanziell sein, das kann aber auch auf der Persönlichkeits-Ebene in eine Krise gekommen sind, sind wieder besser durchnavigiert und sind da wahrscheinlich sogar stärker rausgekommen, gewachsen in unterschiedlichsten Facetten.

00:09:38: Und deswegen finde ich auch dieses, wie du sagst, diese Zweideutigkeit und vielleicht mit beiden Seiten zu spielen oder nicht nur zu spielen, sondern die Botschaft auch zu transportieren, so wertvoll, weil letztendlich müssen wir uns irgendwo, wo immer irgendwas geben können, was kommt und da sich zumindest immer ganz gut ein gutes Grundfondament zu haben, was mich durch unterschiedlichste Phasen trägt.

00:10:00: Ich glaube, da kommen wir einfach nicht mehr dran vorbei, ja, so wie du es ja auch sagst und deswegen das A und O da zu arbeiten.

00:10:06: Jetzt hast du in dem Buch, ich habe wie gesagt schon reingespickst, ja.

00:10:10: Also du bist sehr, sehr viel, gehst du auch auf verschiedene Krisen und so ein bisschen Zusammenhänge ein, wenn wir jetzt, wir haben jetzt Januar, vor kurzem war gerade World Economic Forum und so weiter, ja, mit vielen Anzugträgern und ja, also wer dabei war, weiß so ein bisschen, wovon wir reden.

00:10:29: Es gibt viele Krisen.

00:10:30: Was würdest du sagen, vielleicht auch aus der Recherche, ist so die tafeste Krise für uns Frauen aktuell, was du so vom Gefühl hast oder von der, oder vom Research auch.

00:10:41: Ja, also interessanterweise, meine Recherche hat gezeigt, dass eigentlich alle Krisen, also jetzt reden wir mal über die sozusagen, also über die äußeren, als auch in die individuellen Krisen, Frauen immer stärker treffen als Männer.

00:10:53: Und da reden wir noch oftmals über die privilegierten Frauen, weiß, gut gebildet und so weiter.

00:10:59: Wenn man davon abrückt, wird es natürlich immer, immer schlimmer.

00:11:02: Und das sind so Sachen wie Inflation zum Beispiel.

00:11:04: Man würde sagen, ja Inflation, Preisteilung ist ja neutral, treffen alle gleich.

00:11:08: Nein, tun sie nicht.

00:11:09: Weil wenn ich eine Frau bin, die in Teilzeit arbeitet, was übrigens über achtzig Prozent der Teilzeit, oder über neunzig, glaube ich, der Teilzeit arbeitenden Bevölkerung in Deutschland, sind halt Frauen.

00:11:21: Und wenn dann die Lebensmittelpreise um zwölf Prozent steigen.

00:11:24: Und dass siebzig Prozent meine Ausgaben sind.

00:11:27: Dann habe ich ein anderes Problem als der weiße Mann, sage ich jetzt mal so, als der weiße Mann, der schön mit seinem BMW zur Arbeit fährt und sich denkt, die Spritpreise sind ein bisschen gestiegen.

00:11:38: Das ist einfach ein anderer Schnacksohne und ich finde das wichtig dafür zu sensibilisieren, dass diese systematischen Ungleichheiten durch Krisen halt noch mal... Ja, das ist wie so ein Brennglas.

00:11:51: Und also das sind jetzt sozusagen Faktoren, wo man das dann kennt.

00:11:54: Naja, aber Männer werden ja auch getroffen.

00:11:55: Blablabla.

00:11:55: Aber immer wenn diese Männer im Feminismus geht es ja nicht um Männer, sondern halt nun mal um Frauen so.

00:12:01: Und dann mit dazu kommen aber eben genau diese und für mich sind das Krisen, die Frauen alleine betreffen.

00:12:11: Die Trump-Administration hat das Abtreibungsrecht gekippt in den USA.

00:12:22: Mit welcher Geschwindigkeit, mit welchem Triumph, wie ihr das auch natürlich präsentiert.

00:12:28: Das sind alles so Sachen, wo ich denke, was ist los?

00:12:31: Und auch der Blick nach Deutschland.

00:12:35: Also, Abtreibung ist immer noch illegal in Deutschland, ne?

00:12:38: Und da steht im aktuellen Koalitionswanderer, da steht nichts dazu drin, gar nichts.

00:12:43: Und stand schon mal drin.

00:12:44: Es wurde nicht gemacht, warum auch immer.

00:12:46: Amperregierung war damit zumindest sozusagen, hatte das auf der Agenda.

00:12:49: Und jetzt findet das einfach nicht mehr statt.

00:12:51: So, und das sind Dinge, die unsere Rechte als Frauen, die uns, die wurden sie ja auch nicht geschenkt, die haben wir uns hart erkämpft.

00:12:59: Und die werden jetzt im Handumdrehen, muss man ja wirklich so sagen, im Handumdrehen, einfach wieder zu nicht gemacht.

00:13:06: Und ich sitze hier und denke so, was passiert hier eigentlich gerade?

00:13:09: Und jetzt könnte man sagen, das sind so isolierte Aspekte vielleicht so.

00:13:14: Aber nein, ich finde, es gibt ein sehr, sehr stimmiges Gesamtbild.

00:13:18: In Deutschland ist die Gewalt, die Kriminalität gegen Frauen, das ist eine Kurve, das ist eine Hockey-Stick-Kurve fast.

00:13:28: Die geht so durch die Decke negativerweise.

00:13:31: und die rechtsmotivierten Straftaten, soweit man das zuordnen konnte, sind fünfzig Prozent davon mittlerweile.

00:13:39: Ja, also es ist wirklich diese ganze Stimmung im Land, auf der Welt, und natürlich wird das vorgegeben von den weißen Anzugträgern, von den alten weißen Männern, die du gerade schon so ein bisschen angesprochen hast, zum Beispiel auch in Davos, die halt diese Regeln halt machen, so, die über uns... Dadurch wesentlich mitbestimmen.

00:14:00: Und das sind so verschiedene... Auch die Corona-Krise hat die Frauen auch stärker betroffen.

00:14:05: Auch die Finanzkrise damals, das war in erster Linie eine Man-Session, weil es eben viele... viele Berufe in der Finanzbranche gekostet hat, wo Männer überrepräsentiert sind.

00:14:16: In Corona war es genau umgedreht.

00:14:19: Aber auch die Finanzkrise hat die Frauen in der zweiten Runde sozusagen auch sehr hart getroffen.

00:14:25: Denn es gibt immer sogenannte Second Round Effects.

00:14:28: Es gibt immer die First Round Effects, die gekündigt werden, wo die Jobs wegfallen.

00:14:31: Und dann gibt es auch die Second Round Effects von Rezessionen.

00:14:35: Und das ist das Starten oftmals, weil sie haben kaum eine andere Chance, mit Sparmaßnahmen.

00:14:41: und die treffen Frauen wiederum härter.

00:14:43: Ja, wenn Kulturangebote gestrichen werden, wenn irgendwelche Förderungen gestrichen werden, wenn irgendwelche Gelder dann gestrichen werden, die eher Frauen zugutekommen, weil die nun mal öfter, wie gesagt, alleine ziehen, Teilzeit und so weiter, vielleicht in entsprechende Verhältnisse leben, die sie eigentlich... bräuchten, das heißt, das fand ich ganz, ganz spannend, dass eben auch diese Man-Session eigentlich in der zweiten Runde auch dann eine Ski-Session ist und dass Frauen oder auch Corona, es gibt eine tolle Studie, dass die Corona-Maßnahmen, die eingeleitet wurden, hauptsächlich Männern zugute kamen.

00:15:20: Allein anhand der Maßnahmen und allein anhand des Budgets, was zur Krisenbewältigung eingesetzt wurde, ist es deutlich mehr Männern zugute gekommen.

00:15:29: Was haben wir Frauen gemacht?

00:15:31: Wir haben die Kinder gehütet.

00:15:33: Wir haben fucking Homeschooling gemacht.

00:15:35: So, und da sind wir dann auch in der Kehrarbeitkrise, in einer ganz anderen Krise, die auch im Bootrennen vorkommt.

00:15:41: Also Frauen machen immer noch die meiste Kehrarbeit.

00:15:44: Und zwar unabhängig davon, weil dann kommt oft das Argument, ja aber Männer arbeiten ja auch mehr, das Bullshit.

00:15:49: Wenn beide gleich arbeiten, macht die Frau mehr Kehrarbeit.

00:15:53: Wenn ein Mann arbeitslos wird, macht er nicht mehr Kehrarbeit, der hat mehr Freizeit.

00:15:59: Männer haben mehr Freizeit als Frauen.

00:16:01: Und zwar durchweg, egal wer wie viel arbeitet.

00:16:04: Es ist wirklich, es ist verrückt.

00:16:06: Und da sieht man halt.

00:16:08: wie dann auch solche Stimmungen oder auch Symbole oder auch irgendwelche Gesetzgebungen, ich könnte sowas eh ganz splitting auch noch weiter abranden, aber man sieht halt einfach, wie von oben sage ich jetzt mal, so in diesem ja in unserem Circle of Concern quasi, so Dinge, die wir nicht beeinflussen können, zumindest nicht direkt, wie da einfach atmosphären Stimmungen, Regeln gemacht werden,

00:16:30: die so

00:16:30: ein Drippledown-Effekt haben auf uns in unserem Leben.

00:16:33: und darum geht es mehr.

00:16:35: Also ich könnte auch sagen, was Trump macht, aber nein, es hat eine Auswirkung auf mein Leben.

00:16:39: Wenn Herr Merz die Entscheidung so oder so trifft.

00:16:41: Und genau darum geht es halt, das ist auch ganz gut ausgearbeitet in dem Buch wie Krisen und auf welche Krisen uns Frauen härter treffen, auch nach Trennungen.

00:16:50: Wir brauchen länger, um wieder einen Job zu finden.

00:16:55: Männer profitieren finanziell von einer Trennung.

00:16:59: Frauen nicht.

00:17:01: Egal, wo man hinguckt, beim Schreiben des Buches sage ich so, oh wow, we are fucked.

00:17:08: Und trotzdem gibt es ja auch Ansatzpunkte.

00:17:12: Da soll das Buch, das Buch soll jetzt nicht nur rear fact sein.

00:17:17: Ich finde, man muss sich das aber trotzdem irgendwie vergegenwärtigen, wobei wir gerade sprechen und wie brenzlig die Lage halt auch gerade ist.

00:17:24: Aber es gibt ja Ansatzpunkte.

00:17:25: Klar kann ich jetzt nicht irgendwie Herrn Trump so beeinflussen, dass er eine andere Entscheidung trifft.

00:17:30: Aber was zum Beispiel bei mir in meiner Familie passiert, in meiner Partnerschaft oder mit meinen Kindern oder wie auch immer, das kann ich ja durchaus.

00:17:38: kontrollieren oder zumindest sehr sehr stark mit beeinflussen und sich da mal bewusst zu werden, bewusst zu machen, aus rein feministischer Sicht.

00:17:47: Wo stehe ich da eigentlich gerade und wo sind eigentlich meine, wo ist meine Handlungsfähigkeit?

00:17:52: und ach ja stimmt, warum bin ich eigentlich in Teilzeit und mein Mann nicht.

00:17:56: Also das ist ja ganz oft... Schwimmen wir so in unserer eigenen Suppe und gewöhnen uns ja auch total schnell an Dinge.

00:18:05: Ja, wird ja auch selbstverständlich.

00:18:09: Man macht das halt so.

00:18:10: Man kauft sich halt ein Eigenheim.

00:18:14: Und ich geh in Teilzeit als Frau.

00:18:15: Bin

00:18:15: halt die Mutter.

00:18:16: Genau, mach ich halt so.

00:18:18: Da versuche ich mit dem Buch aus ein bisschen aufzubrechen und aufzuzeigen, wo sind da Handlungsspielräume?

00:18:24: Weil darum geht es letztendlich auch bei Resilienzen.

00:18:27: Es geht nicht darum, weil dann wären wir verrückt, wenn wir uns nur darauf konzentrieren, was alles so schlimm ist da draußen.

00:18:32: Es geht darum, dann zu sich zu kehren und zu sagen, okay.

00:18:36: Was kann ich aber tun?

00:18:37: Also was ist wirklich mein Circle of Control?

00:18:40: Was kann ich kontrollieren?

00:18:42: Und ich kann immer kontrollieren, meine Ausgaben und beim Finanzen zu sein, meine Ausgaben, meine Einer mehr oder wen, also nicht immer komplett, aber zum großen Teil auch.

00:18:52: Ich kann immer kontrollieren, wie ich denke.

00:18:53: Ich kann immer kontrollieren, mein Mindset, wie ich an mir arbeite, wie ich mich aufstelle, wie ich mit meinem Geld umgehe, wie ich mental, sozusagen, mich vorbereitet und fit bin.

00:19:03: Und dann natürlich Idealerweise auch meine Beziehung, mein Umfeld und so weiter.

00:19:07: Also, dass wir uns wirklich darauf fokussieren.

00:19:09: Und da ist Geld nun mal auch ein großer Hebel.

00:19:11: Also, wenn ich die finanziellen Möglichkeiten, die Ressourcen nicht habe, mich zu trennen, ist natürlich sehr, sehr viel schwieriger.

00:19:19: Oder auch wenn ich, wie gesagt, wenn die Inflation richtig rein haut.

00:19:25: Viel Geld hilft immer mehr.

00:19:28: Es ist so platt und plakativ, aber und darum geht es ja dann auch im zweiten Teil des Buches, wie ich dann auch mich wirklich finanziell eben genau dann halt resilient aufstelle, um solche Krisen auch für mich nutzen zu können.

00:19:40: Ja, und ich kann das so tausend Prozent einfach unterschreiben.

00:19:45: Wirklich sich einmal mit den Alarmglocken, die gerade draußen sind oder die vielleicht privaten habe und die ich so ein bisschen vielleicht vor mir her schiebe, definitiv einfach mal richtig hin zu gucken.

00:19:57: Ja, weil es hilft uns nicht, das zu verschöningen und zu sagen, nächstes Jahr mache ich es endlich.

00:20:01: Lieber jetzt und dann go for it, weil da gilt auch, das sagst du wahrscheinlich auch mal, Der beste Zeitpunkt ist gestern gewesen und der zweitbeste ist heute.

00:20:11: So gerade, wenn es um die Finanzen geht.

00:20:13: Nur noch bis zum sechsten Februar kannst du dich für das zwölfwöchige Femen-Liedership-Programm anmelden.

00:20:22: Wenn du merkst, du möchtest selbstbewusster führen, souveräne Grenzen setzen und dein Liedership-Weg als Frau wesentlich erfolgreicher voranbringen und das vor allen Dingen mit einer richtig starken Gruppe von Frauen, dann melde dich schnell an.

00:20:38: Den Link zur Anmeldung findest du in den Shownotes.

00:20:42: Ich habe noch mal eine Frage gerade so zum Thema Krisen.

00:20:44: Also du hast im Buch auch ein Kapitel, das nennt sich das Material, ja, schlägt zurück.

00:20:51: Hast du vielleicht auch vielleicht aus deiner eigenen Perspektive, wo hast du selber gemerkt, dass dass du vielleicht sogar selber frauenfeindlicher behandelt wurdest, sei es vielleicht eine Öffentlichkeit?

00:21:01: oder vielleicht hast du gemerkt, dass da vielleicht auch mal Sprüche irgendwo kamen im Privaten, weil man merkt, da spitzt sich auch manchmal so selten.

00:21:07: Wir haben ja alle noch ein Statistisch auch mit Menschen zu tun, die irgendwie vielleicht sogar frauenfeindlicher werden.

00:21:12: Hast du selber aber auch was mitbekommen?

00:21:17: Also das ist eine Story, die auch ein Buch steht.

00:21:19: Also ich packe in einem Buch, das Buch ist auch sehr... Persönlich und privat an mancher Stelle.

00:21:26: Ja, also ich hatte zum Beispiel eine Situation, die ich auch im Buch beschreibe, wo, das ist jetzt schon ein paar Jahre her, aber trotzdem irgendwie brandaktuell, ne?

00:21:34: Da bin ich mit dem Fahrrad, da hab ich noch im Wedding gewohnt, bin im Fahrrad einfach lang gefahren, ich weiß ja, auf Weg nach Hause, denkt mir irgendwie nichts vor, rechts, ja, tut niemand was zu leide.

00:21:42: Und dann fährt in so ein schwarzer, schwarzer, ich sag es mal, Prolo.

00:21:48: Prologare.

00:21:50: Weiß ich schon, wer drin sitzt, ne?

00:21:52: So an mir vorbei und schreit einfach nur raus.

00:21:55: So, du, scheiß Forze.

00:21:56: Und ich so ... Hä?

00:21:58: Ich fahre hier einfach nur Fahrerzone.

00:22:01: Es war einfach ... Und das beschreibt, glaube ich, Frauenfeindlichkeit eigentlich ganz gut.

00:22:06: Einfach nur aufgrund dessen, dass ich als Frau existiere.

00:22:09: Ich hab ja nichts falsch gemacht.

00:22:10: So, der hat mich überholt.

00:22:12: Alles gut, es war genug.

00:22:14: Ich war jetzt so, hä?

00:22:16: Na ja, und ich bin ja dann noch so, also mich piks das ja dann an und ich fahre da noch hinterher und klopfe ans Fenster und so Sachen, was man natürlich eigentlich auch nicht machen sollte.

00:22:24: Aber ja, das war so.

00:22:26: Und glücklicherweise hält es sich bei mir in Grenzen, weil ich da aber glaube ich auch sehr, glaube ich auch recht radikal, ich habe in meinem Umfeld keine Frauen.

00:22:35: Feindlichkeit, das würde ich nie akzeptieren.

00:22:37: Ich würde es nie akzeptieren.

00:22:40: So, und egal ob Freunde oder Familie oder so, da ziehe ich eine ganz, ganz klare Linie.

00:22:50: Deswegen geht das.

00:22:51: Und man muss auch sagen, also bei mir ist jetzt glücklicherweise auch so, dass ich da online habe und alle schon immer auch in Grenzen hält.

00:22:58: Aber ich weiß halt, dass es bei sehr, sehr vielen einfach nicht so ist.

00:23:01: Und ich finde, das begreife ich auch so ein bisschen als meine Aufgabe auch.

00:23:08: Auch darüber sozusagen zu schreiben und zu berichten, selbst wenn es mich persönlich jetzt, warum auch immer, nicht so krass betrifft.

00:23:15: Das, was ich gerade gesagt habe mit In-Tallzeit- und Lebensmittelkosten, das trifft auf mich jetzt nicht zu.

00:23:21: Ich habe mich auch damals für die Elterngeld-Petition sehr stark eingesetzt, obwohl es mich auch nicht betroffen hat.

00:23:25: Ich habe keine Elterngeld-Bezogen.

00:23:27: So, all gut.

00:23:29: Und genau, aber das finde ich eben dann auch wichtig, und das ist auch mein Appell im Buch sozusagen, die Frauen, die die Ressourcen haben, Zeit, Geld, Bildung, dass wir die einsetzen für auch alle anderen, die halt nicht so sichtbar sind, die halt nun mal nicht an vorderster Front kämpfen können.

00:23:51: Und das werden wir tun müssen in den nächsten Jahren.

00:23:54: Das werden wir tun müssen.

00:23:57: Wir nutzen besser jetzt die Zeit, um uns vernünftig aufzustellen, um uns zu sortieren, um da mal ein Haken hinter dieses Finanzthema dran zu machen, um Vermögen aufzubauen, dass wir nutzen können.

00:24:09: Wir müssen diesen Einfluss nehmen.

00:24:11: Wir müssen auch politischen Einfluss nehmen.

00:24:12: Wie funktioniert politischer Einfluss?

00:24:14: Über Spenden, über Gelder, über Geld.

00:24:18: Wir können wählen gehen.

00:24:20: Klar, das wird man natürlich alle auf jeden Fall tun.

00:24:22: Aber gleichzeitig wird auch sehr viel Politiknummer durch Lobbyarbeit gemacht und durch Geld, Money, Money, Money am Tisch sitzen.

00:24:30: Und das tun wir nicht, wenn wir da nicht mit dabei sein können.

00:24:37: Weil wir denken, Geld ist schmutzig oder Frauen und Geld, das passen wir nicht so richtig zusammen.

00:24:44: Deswegen appelliere ich da gerade auch sehr, sehr stark an die Frauen, die es halt ... können, die halt diese Ressourcen haben, da jetzt das Beste irgendwie rauszuholen, zwar nicht nur für sich selber, sondern halt für uns alle als Gruppe dann, weil darauf wird es in den nächsten Jahren sehr, sehr stark drauf ankommen.

00:25:00: Wer sich auch leisten kann, den Mund aufzumachen.

00:25:03: Ja, und wenn ich mit Frauen in Führungspositionen arbeite oder auch längerfristig begleite, dann geht bei mir immer so der Appellra aus, guck auch mal bei dir im Team, gibt's da einfach den Gender Pay Gap, ja?

00:25:17: Also so blöds ist, aber wir haben dann eine Teilverantwortung, sobald wir das sehen, ist es einfach eine Verpflichtung gegenüber Frauen aufzuräumen.

00:25:23: Ich sehe ja dann, ich bin ja nah dran an den Problemen, warum darf ich nicht die Augen zumachen.

00:25:28: Und gleichermaßen, da ich gerade auch so im Hinblick auf finanzielle Resilienz ist, natürlich Einhebel zu gucken, dass ich ein bisschen wenigstens fair bezahlt werde.

00:25:36: Und gleicherseits, wie kann ich vielleicht auch, weil Führungskräfte, gerade Frauen in Führungspositionen, die ja doch einfach wesentlich geringer noch in Position sind, sind natürlich dadurch sichtbarer und oft auch Vorbild.

00:25:47: Hast du Tipps, wenn ich jetzt weibliche Führungskraft bin?

00:25:49: Wie kann ich das Thema vielleicht auch finanzielle, persönliche... Aufgestelltheit oder einfach Sicherheit, Resilienz.

00:25:56: Wie kann ich das im Team ansprechen und vielleicht auch da sozusagen anschieben, Buchklub machen und alle lesen?

00:26:03: Zum Beispiel, also wir bekommen auch gerade Massenbestellungen von Unternehmen, das ist gleich ein Anwaltskeitslei oder so, die sagen, wir brauchen dran eine Bücher, wir wollen das all unsere Mitarbeitern schenken.

00:26:15: Also ich glaube, dieses Thema überhaupt viele machen ja auch so ein Lunch and Learn oder so.

00:26:20: Es muss jetzt auch nicht meine sagen, es können ja auch, aber überhaupt dieses Thema auf die Agenda zu bringen und zu zeigen, dem auch Raum zu geben, sozusagen, ja genau, dieses Thema sichtbar zu machen, ist glaube ich schon mal sehr, sehr wichtig.

00:26:34: Und ja, natürlich als Führungskraft habe ich ja auch eine gewisse Macht auch über Gehälter oder über Karriereleitern oder so, während wir befördert und so.

00:26:45: Und ich glaube, es geht ja gar nicht darum, jemanden zu bevorzugen aufgrund des Geschlechtes.

00:26:49: ich glaube, wenn man einfach genau hinschaut und nicht nur die lautesten und nicht nur die irgendwie Frauen sind ja oftmals auch so ein bisschen dann vielleicht ein bisschen zurückhaltender oder trauen sich nicht so ihre Folge nach vorne zu stellen, sagt man mal, ja du musst dich besser präsentieren, Pipa Poso, das ist für viele Frauen ja aber auch gar nicht so einfach.

00:27:07: Und da wird es, das meine ich mit dem Rucksack, dann kann ich jetzt natürlich als Führungskraft sagen, da muss er besser verhandeln lernen, ist ja auch ein Skill, ist auch irgendwo was dran, kann man auch machen und so.

00:27:18: Aber gleichzeitig, wenn ich ins Führungskraft bin und ich habe mir vielleicht das Thema so ein bisschen viel mehr Empowerment, auch die Fahne geschrieben, dann kann man sicherlich auch vielleicht ein bisschen empathischer an dieses Thema ran gehen und einfach ja sehen, dass die Rahmenbedingungen nun mal unterschiedlich sind.

00:27:35: Und ja, ich glaube, da kann man ganz, wie gesagt, ganz empathisch dann auch dran gehen.

00:27:40: Und natürlich, ja, wie gesagt, das Thema auf Dir gerne.

00:27:43: Um Machen Buchklub.

00:27:45: Mein buchlich ist ein anderes Buch ist mir irgendwie also so was.

00:27:51: Und ich glaube damit ist dann schon recht viel geholfen auch so in den Austausch zu gehen.

00:27:57: Also ich meine Madam Moneypenny ist ja aus gutem Grund nur für Frauen.

00:28:01: Weil es ein Safe Space sein soll und vielleicht kann man das natürlich mal Arbeitsumfeld auch mal.

00:28:04: daraus entstehen ja auch viele Sachen.

00:28:08: Wir haben jetzt so.

00:28:09: Die große Community, aber es gibt in vielen Städten, welche kleinen Stammtasche damit haben, haben wir gar nichts zu tun, aber sind dann so die Money-Penny-Stammtasche und so, warum so was nicht auf der Arbeit zu machen, auch über Geld zu sprechen.

00:28:18: Wir dürfen über unsere Gehälter reden, wenn es duelt.

00:28:22: Auch wenn dann noch viele Mythen drumherum schleichen, dass man das vermeintlich nicht darf und so weiter.

00:28:27: Und gerade so Mythos... Wie gehst du damit um?

00:28:30: Es wird ja immer noch gern behauptet.

00:28:32: Frauen können halt nicht so gut mit Geld umgehen.

00:28:34: Das liegt denen einfach nicht so.

00:28:40: Ist das ein Grund, warum Frauen unter anderem schlechter finanziell aufgestellt werden?

00:28:44: Weil sie selber in diesen eigenen Bias kommen und es selber dann auch glauben?

00:28:49: Ganz klar, ganz klar.

00:28:50: Gibt es auch, also einmal, woher kommt dieses Narrativ?

00:28:53: Ist auch ein Kapitel im Buch Frauen und Macht.

00:28:57: Frauen werden schon immer von der Macht ferngehalten.

00:29:02: Das ist so.

00:29:02: Ja, das nehmen

00:29:03: wir jetzt auch überall.

00:29:04: Genau, weil der Kapitalismus natürlich auch davon profitiert, dass jemand zu Hause ist und das ganze Haus halt macht.

00:29:09: Also Frauen und Macht werden entkoppelt und so dementsprechend werden auch Frauen, werden auch Frauen, werden auch Frauen von Geld entkoppelt.

00:29:15: Ist ja noch gar nicht so lange her.

00:29:16: Also meine Oma durfte noch kein eigenes Konto haben.

00:29:18: Meine Oma durfte noch nicht arbeiten ohne die Zustimmung von meinem Opa so.

00:29:23: Von daher, ja, das ist, also das ist in unserer Epigenetik, ja, das ist in unserer Historie.

00:29:31: Und, ähm, meine, was war jetzt, gerade hatte ich die Frage noch.

00:29:35: Ach so, woher das, ja genau.

00:29:38: Und genau, es ist auch wirklich ein Studium belegt.

00:29:42: Frauen trauen sich Finanzen schlechter eher nicht zu.

00:29:47: Also es gab zwei Tests.

00:29:50: In einem Test wurde wirklich Finanzwissen abgefragt, Finanzkompetenz abgefragt, dann wurden zwischen Frauen und Männer verglichen und Frauen haben schlechter abgeschnitten.

00:29:58: Und dann haben sie sich aber auch noch selber objektiv einschätzen sollen.

00:30:03: Und da haben Frauen sich auch schlechter eingeschätzt.

00:30:06: Das heißt, Frauen gehen schon davon aus, dass sie Finanz nicht gut können, weil das ist ja auch eingetrichtert wird die ganze Zeit.

00:30:13: Weil wir ja waren auf den starken Mann, der uns, ne, und so.

00:30:16: Das ist ja eine Narrative, das ist ja von Disney bis also überall.

00:30:23: Ja, und das ist meines Erachtens mit das größte Problem, weil es eine Lüge ist.

00:30:29: Beziehungsweise ist das auch wieder System gemacht.

00:30:32: Klar, wenn Frauen so viel weniger verdienen.

00:30:36: deutlich weniger auch Zugang zu Geld unmittelnd haben.

00:30:40: Wenn ich weniger auf den Konto habe, dann brauche ich mich auch nicht mit Aktien beschäftigen.

00:30:44: Also dieser Zugang zu Geld wird schon so reguliert für Frauen.

00:30:49: Und dann darf man sich also auch nicht wundern, wenn Frauen natürlich diese Kompetenzen nicht haben mit Aktien und Versicherung und Pippa Po, weil das ist gar nicht ein Reichweite.

00:30:58: Die brauchst du nicht mit Aktien beschäftigen, weil ich bin froh, wenn ich zwanzig Euro im Monatsende noch auf den Konto habe.

00:31:05: für ein bisschen über Spitz dargestellt, aber für manche ist das auch die Realität.

00:31:09: Frauen bekommen weniger, also Frauen Gründeren bekommen weniger Geld.

00:31:13: Wir bekommen weniger Boni, weil wir weniger in Führungspositionen sind, bam, bam, bam, bam, bam.

00:31:17: Ich glaube, das ist auch in dem Buch drin, wenn man so das ganze Gender-Gap-Netz auch über Kreditvergabe, Frauen kriegen schlechter Kredite, kriegen ihre Summen, höhere Zinsen, da kostet das Geld dann noch einmal mehr für Frauen.

00:31:29: Das ist so, wenn man einmal dieses System versteht, was alles dafür getan wird, um Frauen von Geld fernzuhalten, Erbe, ja, die Söhne erben mehr als die Töchter und so weiter und so fort, dann wundert das niemanden mehr, dass Frauen sagen, ah, Finanzenwahl fühle mich im Gehirn sicher, ich glaube, das mache ich lieber nicht.

00:31:49: Und dann geht die Rechnung halt auf.

00:31:51: Und wenn das auch so vorgelebt wurde, ich hatte, ja oder weniger, nenn ich es mal halbes Glück, dass meine Eltern sich schnell geschieden haben und meine Mutter dann uns komplett alleine großgezogen und dann sehr selbstbestimmt, auch als Unternehmerin und so, dadurch habe ich viel in Sachen Finanzen vorgelebt bekommen.

00:32:08: Und das ist ein bisschen mein Glück gewesen, dass ich mich selber damit auch relativ immer gut gefühlt habe.

00:32:13: Und das ist natürlich nicht so, weil wir haben natürlich viele Klassische Klischee ist noch in vielen Bereichen.

00:32:18: Und wenn ich das nicht das Glück habe, dann traue ich mir natürlich weniger zu, weil es wurde mir vielleicht zu Hause auch nicht vorgelegt.

00:32:23: Wir wissen alle, wie stark diese Prägungsjahre sind.

00:32:24: Und wenn ich das noch im Außen dann auch noch mal zusätzlich höre, dann glaube ich das natürlich noch mal fester.

00:32:29: Und gleichermaßen und gerade auch vielleicht, wenn wir an Frauen in Führungspositionen denken, die ja auch häufig große Budgetentscheidungen mitgestalten und Rechnungen machen und keine Ahnung was, also eigentlich finanziell zumindest skillmäßig auch an manchen Stellen gut, zumindest im beruflichen aufgestellt sind, gibt es ja trotzdem, und das kann ich zumindest auch aus meiner Perspektive sagen, Situation wo ich, ich zum Beispiel, ich dachte immer, oder ich konnte immer mit gut mit Geld, aber das Thema Aktien, das war für mich immer männlich dominiert oder auch ETFs, das war sehr lange was, was ich vor mir hergeschoben habe, obwohl ich eigentlich dachte, Ich kann eigentlich ganz gut mit Geld und mit Finanzen.

00:33:01: Habe ich immer gedacht, so, nee, ich glaube, das ist nichts für mich.

00:33:03: Ja, also, das war sehr, ich habe es viel zu, also ehrlicherweise, zu lange vor mir hergeschoben.

00:33:08: Ja, ich auch.

00:33:09: Ja,

00:33:09: wir alle.

00:33:10: Ja, aber auch das erlebe ich ja auch im Umfeld teilweise.

00:33:16: Und gleichermaßen habe ich zumindest auch die AHA-Momente gemacht, als ich mal so ein bisschen eingestiegen bin.

00:33:20: Und das ist ja noch auf einem Leinenniveau.

00:33:22: Ja, du bist ja da oben, wo Experten tunmäßig.

00:33:27: Das waren trotzdem so schnelle Aha-Momente und man merkt dann, ich will nicht sagen, dass ich alles verstanden habe, aber so ein paar Sachen.

00:33:35: Man merkt dann doch, es ist doch gar nicht so kompliziert.

00:33:38: Es gibt diesen Spruch, vielleicht kennst du ihn auch.

00:33:40: Boys do it, we can do it also.

00:33:42: Also ich meine, wenn dies kann, dann

00:33:44: ist es auch.

00:33:44: Während wir Kinder in uns bauen.

00:33:48: Und deswegen vielleicht kannst du mal so ein bisschen... Also wenn ich jetzt das Gefühl habe, ich bin eigentlich okay mit Finanzen, ja, aber es gibt so Felder, so was gerade Altersvorsorge angeht, vielleicht finden sich da einige auch als Podcast-Köhlerin wieder so, wo kann ich zum Beispiel, wenn ich so wenig Überblick habe über Altersvorsorge, zusätzlich außer meinen vielleicht gesetzlichen Rentenversicherung und so weiter, was ist so, was mache ich?

00:34:14: Was mache ich?

00:34:14: Wo fange ich an?

00:34:16: Mache ich mir einen Plan?

00:34:17: Ja, also einmal finde ich nochmal ganz wichtig zu erwähntes Frauen, besser mit Geld.

00:34:23: Also Frauen sind die besseren Anlegerin.

00:34:25: Frauen machen mehreren Details, Männer.

00:34:27: Wenn sie es denn dann machen, investieren leider viel weniger Frauen anziehen.

00:34:32: Einmal das und was auch noch interessant ist, wenn es wirklich darauf ankommt, also wenn es im Haushalt knapp ist, dann managen auch auf die Frauen das Geld.

00:34:40: Also wir können das durchaus.

00:34:42: Also Frauen sind geltend immer als das emotionale Geschlecht, was ja eigentlich auch schon totaler Quatsch ist.

00:34:48: Und gerade in Sachen Geld und Börse sind Frauen extrem rational.

00:34:51: Und das ist sehr, sehr, sehr hilfreich.

00:34:54: Weil es an der Börse darum geht, keine hastigen Entscheidungen zu treffen.

00:34:58: Nicht das Ego spielen zu lassen.

00:35:01: Ich hab jetzt hier Tesla-Aktien, Pippa Poso.

00:35:05: Sondern Frauen sind unheimlich gut darin, dieses Thema sehr strategisch und analytisch anzugehen, ihre Hausaufgaben zu machen.

00:35:13: aufzusetzen und dann wieder leben zu leben.

00:35:16: Und genauso sollte man das halt machen.

00:35:18: Und deswegen sind wir Frauen so total prädestiniert dafür, dieses Thema anzugehen.

00:35:23: Und man muss ja auch mal sagen, die Männer machen zwar, aber die machen es ja auch alle falsch.

00:35:30: Von denen hat das doch keiner gelernt.

00:35:31: Da hat doch keiner irgendwie für den Finanzbücher gelesen oder machen richtiges Coaching oder Beratung oder Demandering oder irgendwas gemacht.

00:35:39: Was sich übrigens auch unfair gegenüber den Männern findet.

00:35:41: Das Thema wird ja immer so hingeschoben, dann so.

00:35:44: Dies eben gering ist ja irgendwie auch Quatsch.

00:35:45: Also genau so umgebildet.

00:35:49: Und genau unter dem Strich auch nochmal.

00:35:54: Weil ich glaube, oft kommt man sich da so ein bisschen alleine.

00:35:56: ... dann vor.

00:35:57: Also viele oder auch in verschiedenen anderen Bereichen ... ... tut es mir mal ganz gut, so zu wissen, ... ... so, ich bin nicht alleine.

00:36:03: Also ich bin jetzt nicht die Einzige, ... ... die es irgendwie noch nicht geschafft hat ... ... mit, keine Ahnung, Mitte vierzig oder so ... ... dieses Thema endlich mal anzugehen.

00:36:11: Das geht denn aller, aller meisten so.

00:36:13: Niemand, niemand, niemand hat seine Finanzen ... ... zu einer Prozent im Griff.

00:36:18: Ich halte, ich habe vor ein paar Monaten ... ... an einen Workshop gehalten und ... ... dann beantworte ich auch eigentlich deine Frage.

00:36:23: Ich habe vor ein paar Monaten ... ... an einen Workshop gehalten ... bei einem Alumnienetzwerk von einer sehr, sehr großen Unternehmensberatung.

00:36:32: Ich glaube, da saßen nur zwanzig, dreißig Frauen oder so, haben spitzenmäßig verdient.

00:36:36: Spitzenmäßig verdient.

00:36:37: Also würd' Sie sagen, okay, müssen eigentlich ausgesorgt haben.

00:36:41: So, ne?

00:36:43: Nichts.

00:36:44: Nichts.

00:36:45: Und ich war schon ein bisschen aufgeregt.

00:36:47: Ich dachte, was soll ich denn noch über Geld?

00:36:50: Die sind doch alle super gut aufgeteilt.

00:36:52: Die haben doch ihre geile Millionen-Portfolie.

00:36:54: Warum laden die mich da jetzt ein?

00:36:55: Was soll ich denen

00:36:56: einfach erzählen?

00:36:58: Und dann saß ich da.

00:36:59: Und ich habe die Kinnlade nicht herunterbekommen.

00:37:03: Die Fragen waren, ich sag's mal, genau die gleichen, die alle Anfängerinnen stellen und die auch berechtigterweise stellen.

00:37:10: Oder auch die gleichen, es waren auch die Mythen, die gleichen.

00:37:13: Ja, ich hab hier meinen Eigenheim und bin jetzt irgendwie safe und so.

00:37:15: Ich denk so, wow, nein, bist du... Also, was hast du noch aus dem Eigenheim?

00:37:19: Ja, irgendwie nichts.

00:37:21: Du bist Millionär, also so, oh Leute, wenn ihr mal irgendwie zehn Prozent eure Einkommens gespart hätte die letzten fünfzehn Jahre und die für mich investiert hätte, ihr werdet jetzt alle Millionäre.

00:37:32: Und es war, also meines Erachtens, vor allem anhand der Fragen, die da so kamen, war das bei keinem einzig in der Fall.

00:37:39: Und ich bin daraus gegeneinander, what the fuck is going on?

00:37:42: Also selbst die, ja, von denen man immer denkt, ja, die haben doch alles im Griff.

00:37:47: Sie machen ein Career und stehen vor allem mit beiden Beinen im Leben und so.

00:37:51: Und die fragen sich dann ja, solches alles in Gold investieren oder so.

00:37:54: Und ich denke so, was?

00:37:56: Also, um mal den Bogen zu spinnen, werdet ihr das gerade hören?

00:37:59: Ich bin die einzige auf der Welt, die das irgendwie noch nicht gemacht hat.

00:38:01: So, nein, niemand.

00:38:02: Und das ist auch vollkommen unterm Einkommensunabhängig.

00:38:06: Niemand hat seine Finanzen wirklich ordentlich zu ein Hundert Prozent im Griff.

00:38:10: Und wie fange ich dann jetzt an?

00:38:11: Also... Für mich ist immer, also der Anfang sind halt immer wir selber.

00:38:15: Das Wichtigste ist für mich immer zu schauen, mal so eine Status-Quor-Analyse zu machen.

00:38:19: Wo stehe ich denn eigentlich gerade finanziell?

00:38:21: Wie viel kommt rein?

00:38:22: Wie viel geht raus?

00:38:23: Das sind zum Beispiel schon mal zwei sehr, sehr wichtige Zahlen, die die die neunundneunzig Prozent nicht kennen.

00:38:29: So, weder das Einkommen, noch die aus.

00:38:32: Beim Einkommen kann man ja noch schätzen, ja ungefähr so viel.

00:38:36: Bei Selbstständigen wird schon wieder schwieriger natürlich, aber dann die Ausgaben, da ist komplett, ich weiß nicht, und das mal, sich so ein bisschen vor Augen zu führen und dann auch zu schauen, also der Haushaltsbuch ist super, sehr, sehr unsexy, aber es ist super, super effizient und effektiv, das einfach mal auch zu schreiben und da brauchen wir auch keine fancy App dafür, dann nimmst du einfach eine Exitabelle und schreibst die Dinger da rein, so gut ist.

00:38:57: Machst eine Summe, fertig.

00:38:58: Fertig ist die Laube.

00:39:00: So, das mal drei Monate zu machen, muss man jetzt auch nicht fünfzig Jahre machen, aber einfach mal drei Monate, um so ein Gefühl zu bekommen und da zu sehen.

00:39:07: Wo kommt das Geld, also wo verschwindet das Geld eigentlich, ohne dass ich das vielleicht aktiv so möchte?

00:39:13: Mir geht es um diese Achtsamkeit und wir gehen zu schauen, um Achtsames Geld ausgeben.

00:39:18: Möchte ich diese Ausgabe tätigen?

00:39:19: Ich habe irgendwelche Abos laufen.

00:39:21: Warum zur Hölle, da habe ich diese Abos eigentlich laufen.

00:39:24: Und da geht es mir genauso, als ich das zum ersten Mal gemacht habe.

00:39:27: Da habe ich so, hey, also keine Ahnung.

00:39:29: Ich hatte fertig, wusste überhaupt nicht, wer da irgendwas abbucht.

00:39:35: Genau.

00:39:35: und dann

00:39:35: gerne irgendwelche Leichen noch, die man irgendwie sonst von abgeschlossen hat und denkt vielleicht brauche ich das noch mal.

00:39:40: Total,

00:39:42: ja, ja.

00:39:42: Also ich hatte mal eine Kundin, die sagt Anna Tascha, du kannst sie nicht vorstellen.

00:39:45: Ich zahle hier für irgendeinen Antivirenprogramm, für einen Laptop, den ich seit fünf Jahre nicht mehr habe.

00:39:54: Und dann sind das jeden Monat aber schön in wievielfünfundzwanzig Euro.

00:39:57: Also für nichts sind fünfundzwanzig Euro auch zu viel.

00:40:01: Genau.

00:40:02: Und irgendwann hat man dann so einen ganz guten Überblick.

00:40:05: Was habe ich auch an Schulden, was habe ich noch an Vermögenswehr in dem Mobile und so weiter.

00:40:09: Das ist einfach mal auch zu schreiben.

00:40:11: Und bei den meisten ist die Lage besser als gedacht auch.

00:40:15: Genau, und dann will ich sagen, der nächste Schritt, der ist alleine aber ein bisschen schwierig, aber einfach mal um die Schritte so ein bisschen aufzuzeigen, die Renten, sorry, ne mal kurz ein Schluck, ist dann die Rentenlücke.

00:40:29: sich anzuschauen.

00:40:30: Darum geht es ja bei den meisten von uns.

00:40:31: Bei den meisten von uns geht es ja nicht, um welchen Jet kann ich mehr leisten?

00:40:35: Da geht es darum, wann kann ich eigentlich mit wie viel Geld in Rente gehen?

00:40:39: Genau, da muss man ein paar Rechenstands machen und so weiter.

00:40:41: Da kann man auch alles bei uns im Programm machen.

00:40:43: Da haben wir die verschiedenen Rechner dafür.

00:40:46: Genau, und dann ist sozusagen der nächste Schritt, dann weiß man, wie viel Geld man pro Monat investieren muss, um diese Rentenlücke zu schließen.

00:40:51: Und dann geht es darum, woher kommt denn jetzt die Kohle?

00:40:54: Woher kommt denn dann jetzt die Gans, die die goldenen Eier legt.

00:40:58: Genau, und da geht es dann eben an Aktien, ETFs und so weiter.

00:41:02: Breitgestreut, langfristig investieren, man kann keine Verluste machen.

00:41:08: Statistisch belegt, man kann keine Verluste machen.

00:41:12: Im Worst Case macht man immer noch zwei Prozent.

00:41:15: historisch, wenn alles schiefläuft, bei den schlechtesten zwanzig Jahreszeitraum überhaupt erwischt.

00:41:22: Historisch gesehen waren das immer noch plus zwei Prozent.

00:41:26: Das ist mehr als die meisten jetzt.

00:41:27: So, die machen nämlich gar nichts.

00:41:29: Sie machen nämlich Minus durch die Inflation.

00:41:31: Schön, minus fünf Prozent pro Jahr.

00:41:34: Ja, und grundsätzlich, du hast auch schon gesagt, so schwierig ist das alles gar nicht.

00:41:39: Am Anfang sind das bürmische Dörfer, aber man muss, glaube ich, einfach nur das Mindset haben, dass man das lernen kann.

00:41:43: Und jede von uns kann das lernen.

00:41:44: Jede von uns kann das lernen.

00:41:46: Also bei uns im Programm ist noch niemand rausgedroppt, weil sie gesagt hat, ich bin zu doof, ich kann das nicht lernen.

00:41:51: Ja, und es macht dann auch Spaß, weil die Arharmomente kommen.

00:41:56: Man selber auch so über sich selber lernt, so krass.

00:41:58: Ich habe mir immer gedacht, das kann ich nicht.

00:42:00: Und dann, wenn dieser Klick kommt, ist das ja ein totaler Wunsch für Selbstvertrauen.

00:42:04: Und das zahlt sich auf andere Bereiche ein.

00:42:07: Total.

00:42:08: Es ist eine Selbstermächtigung.

00:42:11: Und es ist auch so dieses Wissen, es ist auch Selbstwirksamkeit.

00:42:18: Und das ist ein ganz, ganz großes Bedürfnis.

00:42:19: Übrigens auch ein psychologischer Resilienzfaktor ist Selbstwegsamkeitserwartung.

00:42:24: So verstehe ich, dass ich handlungsfähig bin, dass ich diese Ressource habe.

00:42:30: Und das ist für Resilienz, für sowohl mentale als auch finanzielle Resilienz absolut entscheidend.

00:42:37: Und dann eben auch zu wissen, hey, wenn die Bösen runtergehen, weiß ich, was ich dann tue.

00:42:42: Wenn sie wieder hochgehen, weiß ich auch, was ich tue.

00:42:45: Krypto crashed, ich weiß, was ich tue.

00:42:49: Und da sind wir wieder bei diesen, wo habe ich die Kontrolle in meinem Leben?

00:42:55: Außen alles brennt und beim Geld habe ich mehr Kontrolle, als man so denkt.

00:43:01: Gibt es eine finanzielle Schwäche, die du vielleicht mal hattest, die heute zu deiner Stärke geworden ist?

00:43:07: Ich glaube ja grundsätzlich daran, dass meine größten Stärken und meine größten Schwächen sind und umgedreht.

00:43:14: Also bei mir war es zum Beispiel so, ich war schon immer recht sparsam, ich habe keine Ahnung woher das kommt, kommen auch eher aus einem sichheitsbedürftigen Haushalt, Umfeld so und das ist stärker und schwächer zugleich.

00:43:25: Also ich musste zum Beispiel auch so ein bisschen lernen, also aufgrund dessen vieles mir zum Beispiel unheimlich schwer mein Geld zu investieren, das loszulassen.

00:43:33: Ich habe mich auf meinen Schatz gesetzt.

00:43:35: So, weil fleißig im Sparren habe ich drauf gesetzt, oder?

00:43:38: Und ich wusste, dass die Inflation und ich wusste, rational wusste ich das alles.

00:43:41: Aber ich habe es sozusagen emotional lange, lange, lange.

00:43:44: nachdem ich das erste Finanzbuch gelesen habe, damals gab es ja noch keine so Mentoring-Programme, wie es jetzt halt gibt, hat das noch lange, lange gedauert, bis ich mich dann sozusagen wirklich überwunden habe, mein Geld loszulassen und zu investieren.

00:43:58: Und das fällt anderen vielleicht leichter, die auch hier und da vielleicht ein bisschen lockerer mit Geld umgehen, dass sie sagen, ob ich das jetzt investiere oder so.

00:44:06: Ich glaube, da ist halt immer so ein bisschen die Balance und wichtig ist es halt.

00:44:10: Ja, so seine eigenen, so sein eigenes Money Mindset und die das im Psychologischen musste, die dahinterstehen, zu verstehen und eben genau zu schauen, hey, es ist eine Ressource.

00:44:19: Ja, meine Sparsamkeit ist eine Ressource.

00:44:21: Und gleichzeitig auch eine Herausforderung.

00:44:23: Und das ist, glaube ich, bei ganz, ganz vielen Dingen so.

00:44:26: Und Menschen, die gut sparen können, sind ... ... in der Regel ein bisschen ... ... ja, gestresst da, wenn es dann darum geht, eine Ausgabe zu ... ... oder sind auch sehr schlechter ... ... in mich eingeschlossen, ... ... für sich selber mal was zu machen, ... ... oder mal Geld wirklich für Spaß ... ... auszugeben.

00:44:40: Und das ist dann immer eine Übung, ... ... die die dann von uns bekommen.

00:44:42: Okay, ... ... mach dir mal ein Spaßbudget.

00:44:44: Fangen wir an mit ... ... hundert Euro im Monat, die musst du ausgeben so, ne?

00:44:48: Und dann gibt es genau die anderen, die sagen, ... ... hey, ausgeben ist gar nicht mein Thema.

00:44:52: Das Geld bleibt nicht bei mir, ne?

00:44:54: Und so hat jeder so seinen eigenen Struggle ... ... und dem einen geht es nicht unbedingt besser als ... anderen, weil es geht ja darum, in die Entspannung einfach zu kommen mit Geld und das so zu nutzen, dass es einem halt hilft.

00:45:05: Bevor ich dir gleich drei letzte persönliche Fragen stelle, welche, was ist so deine vielleicht auch abschließende Botschaft an Frauen in Führungspositionen?

00:45:14: Frauen in Führungspositionen speziell.

00:45:21: Ich glaube Frauen in Führungspositionen haben ein sehr, sehr großes Privileg, nämlich dass sie sozusagen indem sie für sich selber auch sorgen, auch sehr gut für andere mit sorgen können.

00:45:34: Und das meine ich jetzt gar nicht so ein fühlsorglicher, also ich meine ja nicht die Mütter von unseren Mitarbeiterinnen, aber mitzusehen.

00:45:43: Also du hast gerade schon gesagt, jede Frau in der Führungsposition ist ein Vorbild so.

00:45:48: Und das finde ich schon super, super stark, weil diese Vorbilder brauchen wir einfach.

00:45:52: Wir brauchen diese sichtbaren Frauen, die halt neue Wege gehen.

00:45:55: Und gleichzeitig sind Frauen der Führungsposition eben dann genau in dieser Situation in der Position, andere Frauen nachziehen zu können.

00:46:03: Und das muss geschehen.

00:46:06: Ja, das

00:46:07: muss geschehen.

00:46:10: auch sehr gerne mit einer sehr feministischen Brille, weil ich meine, sorry, wir wissen es alle, ja?

00:46:15: Also ein durchschnittlicher Mann ist eine exzellente Frau.

00:46:21: Und es ist nur erfolgreich, weil er eine Frau zu Hause hat, die den, die alles schmeißt, ja?

00:46:25: So ist es, so ist es halt genau das, ne?

00:46:28: Und auch wirklich auf, auf die, sag ich es mal, auch ökonomischen Vorteile von Frauen.

00:46:33: Ich meine, am Ende ist es halt Business, so, es muss halt auch laufen, ne?

00:46:36: Und genau da finde ich Frauen aber so wertvoll, ne?

00:46:38: Ich verstehe es mal.

00:46:39: Ich behaupte nicht, diese Stigmatisierung von Müttern.

00:46:44: So, ja, dann ist das Kind mal, keine Ahnung, öfter krank oder whatever.

00:46:49: Aber weißt du, warst die alles wegballern?

00:46:52: Also, sorry mal, ja, da kann hier Ulf, das schafft er in einem Monat nicht, was eine organisierte Mutter, und da sind wir alle, was die in der Woche wegballert.

00:47:02: Also, honestly, ich weiß überhaupt nicht, worüber wir hier reden.

00:47:06: Und dann noch auf Abstellgleichs oder so was.

00:47:09: Wirklich?

00:47:10: Und dann sind die erst nie gekündigt.

00:47:11: und also ganz, ja, und davon müssen wir, glaube ich, einfach weg.

00:47:16: Und auch gleichzeitig, wenn wir jetzt mal, die Männer gehören auch zu dem Big Picture mit dazu, ne?

00:47:24: Ich glaube, in das wirkliche Gleichstellung auch im Arbeitsumfeld erst erfolgen wird, und das hat wiederum dann Auswirkungen auf Finanzen und so weiter, wenn auch Männer eine vernünftige Elternzeit nehmen.

00:47:36: wenn auch Männer die Kehrarbeit übernehmen.

00:47:38: Und das fängt aber im Unternehmen an, dass das nicht nur geduldet wird oder dass da dann der Hammer kommt und sagt, ja damit ist dein Kerl dann aber vorbei, als ich einen Glück wünsche, sondern dass das supportet wird.

00:47:49: Und das können ja Frauen in Führungspositionen... Wir sind ja da am Hebel, ne?

00:47:55: Man könnte auch sagen, hey, man könnte auch jemand vielleicht brauchen, die Herren nochmal eine extra Einladung oder so, zu sagen so, hey.

00:48:01: Wir begrüßen das, wir begrüßen das sehr.

00:48:05: Also es ist immer auf beiden Seiten so ein bisschen zu versuchen, positiv zu beeinflussen, irgendeinen Einfluss zu nehmen.

00:48:14: Mehr kann man ja auch nicht machen.

00:48:17: Aber ja, ich glaube, da sind Frauen in Führungspositionen, da haben da absolute Schlüsselstellen im Bereich Feminismus gerade und das, was wir brauchen.

00:48:29: Eine Frage, die jetzt ganz komisch klingt, aber die ist jetzt an dich persönlich, weil wir das immer mal so machen.

00:48:36: Wo arbeitest du am liebsten?

00:48:37: Gibt es einen Lieblingsort?

00:48:40: Wo arbeite ich am liebsten?

00:48:43: Ich muss ja sagen, ich arbeite am liebsten zu Hause.

00:48:48: Jetzt, wo ich gerade bin, in meinem Arbeitszimmer, hab ihr mein Home-Studio.

00:48:53: Da vorne steht ein Trampolin und ein kleines Laubband.

00:48:56: Da kann ich zwischendurch mal ... Genau, durch ein bisschen rumhopsen und so auf andere Gedanken kommen.

00:49:03: Also, ja, die arbeite ich am liebsten.

00:49:05: Ja, voll gut.

00:49:07: Und ein richtig gutes Buch, das du als Letztes gelesen hast, mal ausgeklammert, natürlich von deinem Buch, was du wahrscheinlich auch in Korrektur und so weiter gelesen hast.

00:49:15: Ungefähr eine Million Mal.

00:49:17: Ich habe auch das Hörbuch selber eingesprochen, das war doch immer so final.

00:49:20: ... um mal im feministischen Bereich zu bleiben, das Ende der Ehe von Emilia Rourke.

00:49:28: Die durfte ich auch vor ein paar Wochen im Podcast bei mir haben.

00:49:31: Also eigentlich alles von ihr.

00:49:33: Aber speziell ... ... das auch noch mal, ja.

00:49:38: Cool.

00:49:38: Packen wir ja auch in die Shownots.

00:49:40: Und eine Sache, die dich sofort entspannt.

00:49:41: Ich weiß nicht, ob du das jetzt schon vorausgenommen hast ... ... mit dem Trambolin, aber vielleicht.

00:49:45: Eine Sache, die mich sofort entspannt.

00:49:49: Ja, Sport tatsächlich, Bewegung.

00:49:51: Ähm, ich krieg auch bei Hampelmännern mal ganz gute Laune.

00:49:58: Wie muss ich mal lachen, wenn ich hüpfe?

00:50:00: Da kann man nicht traurig sein eigentlich, weil sie an den Weg laufen.

00:50:04: Ja, wirklich.

00:50:04: Und genau, diese Bewegung und diese Rhythmische und so, ach, ist so ein bisschen meditativ auch, ja.

00:50:10: Sehr, sehr cool.

00:50:11: Vielen Dank Natascha, dass du zu Gast warst.

00:50:13: Ich kann nur noch mal betonen und das mache ich wirklich aus voller intrinsischer

00:50:19: Motivation.

00:50:21: Holt euch das Buch.

00:50:23: Mal gucken, ob ich gleich jetzt schon mal rein.

00:50:25: für dieses Jahr vorgenommen, jeden Tag ein bisschen zu lesen, nicht mal nur ab und zu, wenn man da mal in Zeit hat, sondern sich wirklich die Routine wieder zurückzukommen und von daher darf ich das auch in den Alltag einbauen.

00:50:34: Freu mich gleich, dass ich das nachher anfange oder weitermache und kann das dir, liebe Zuhörerin, nur empfehlen.

00:50:40: Ich glaube, du hast mitbekommen.

00:50:41: Es ist wichtig, dass wir uns wirklich ein bisschen mehr das Brennglas rausholen und gucken, wo stehen wir gerade, ohne da die Welt zu schön zu reden, sondern wirklich für sich selber zu gucken und dann in die Kraft zu kommen, was können wir machen?

00:50:53: und da gibt es mehr.

00:50:54: Und das hast du hoffentlich auch mitgehört, als wir uns vielleicht manchmal zutrauen.

00:50:58: Ja, aber da den Weg zu starten, sehr, sehr hilfreich.

00:51:01: Also, großen, großen Dank an dich, Matasche, für all die Einblicke, die Impulse, Motivation.

00:51:05: Also, ich bin total motiviert jetzt.

00:51:07: Gibt's bei meinen roten Banken dann?

00:51:11: Ja, also, großen, großen

00:51:12: Dank an dich

00:51:13: und vielen Dank, dass ihr die Zeit genommen hast.

00:51:15: Ja, danke dir für das schöne Interview.

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