#98 Mentale Glasdecken: Wann du dir selbst unbewusst im Weg stehst – mit Dorothea von Wichert-Nick

Shownotes

Kennst du das Gefühl, dass du trotz Ambitionen, Leistung und harter Arbeit nicht richtig weiterkommst? Du gibst alles - und trotzdem bleibt der große Durchbruch aus? Dann könnte dein inneres Upper Limit aktiv sein.

In dieser intensiven und ehrlichen Folge erfährst du:

👉 Was hinter dem psychologischen Konzept des „Upper Limits" steckt

👉 Wie alte Schutzmuster aus Kindheit und Karriere uns heute ausbremsen

👉 Warum Kampf, Flucht oder Erstarrung typische Reaktionen sind - und wie du sie erkennst

👉 Wieso es nicht mehr Ausbildung, mehr Disziplin oder mehr Projekte braucht

👉 Sondern: Resonanz, Klarheit und bewusste Verantwortung

Leadership-Coach & Autorin Dorothea von Wichert-Nick teilt ihre persönliche Geschichte - inklusive schmerzhafter Learnings - und zeigt, wie reife, weibliche Führung jenseits von Kampf und Kontrolle möglich wird.

Links zu Dorothea von Wichert-Nick

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir beweisen uns über

00:00:01: Arbeit.

00:00:02: Frauen

00:00:02: haben auch sehr gelernt, ich darf nicht kompliziert sein.

00:00:06: Ich darf andere Menschen nicht anstrengen.

00:00:08: Ich darf keine Hilfe verlangen.

00:00:10: Ich muss das alles alleine schaffen.

00:00:12: Das ist dann bei den Powerfrauen zu einem, ich will das alleine schaffen, geworden.

00:00:16: Herzlich willkommen zu female leadership on air, dem Podcast für Frauen, die ihre Führungspersönlichkeit wesentlich mehr einbringen und ihren beruflichen Weg aktiv gestalten wollen.

00:00:27: Mein Name ist Christine.

00:00:29: Und ich freue mich heute so, so sehr auf das Thema, wo wir heute eintauchen, denn ich bin dem Thema vor einigen Jahren begegnet.

00:00:36: Und das war für mich so, meine Augen haben nur Aha-Momente quasi geschrien, als ich mich mit dem Thema erstmalig beschäftigt habe.

00:00:44: Und deswegen bin ich so happy, dass ich eine Expertin zu Gast habe.

00:00:48: Und zwar Dorothea von Wichert Nick.

00:00:51: Sie ist Ex-Exekutive Leadership Coach und sie ist auch Buchautorin.

00:00:55: Und sie ist vor allen Dingen Expertin in dem Thema, worum es heute geht, um das sogenannte

00:01:01: Upper-Limit.

00:01:02: Vielleicht hast du schon mal den Begriff gehört.

00:01:04: Und wenn nicht, empfehle ich dir definitiv dran zu bleiben, denn ich bin mir ziemlich sicher, auch bei dir wird es viele, viele Aharmomente geben, die du auf dein Leben, auf dein Berufsleben vielleicht auch übertragen kannst und gucken kannst.

00:01:16: Was kannst du für dich mitnehmen?

00:01:19: Und ich heiße dich, liebe Dorotier, ganz, ganz herzlich willkommen.

00:01:22: Ja, danke, diese wunderbare Into und vielen Dank, dass ich hier sein kann, liebe Christin, mit diesem Thema, was in der Tat super wichtig ist.

00:01:31: Also ich habe auch vor Jahren die Henricks gelesen, wobei ich bin dann schnell übers Aparlimit damals hinweggegangen und dann beim Circle of Influence und diesen ganzen Reichen gelandet und fand das sehr inspirierend.

00:01:46: Ja, und inzwischen ist aber Aparlimit, wo ich nenn's auch gern innere Glastik, aber ist sehr schön sprechend.

00:01:52: auch ist für das, was da passiert, ist für mich wirklich so ein Hauptthema geworden.

00:01:59: Ja, du setzt dich da ja auch sehr viel ein und hast da ja auch voll den Fokus drauf.

00:02:03: Und bevor wir jetzt in das eigentliche Thema einsteigen, möchte ich dir eine Einstiegsfrage stellen, die ich jeder gestern stelle.

00:02:10: Und zwar, wenn du an female leadership denkst.

00:02:12: Ja, wir haben jetzt gerade recht Anfang noch, zwanzig sechsundzwanzig.

00:02:17: Was kommt dir da für ein Bild oder vielleicht auch für eine für ein Gedanke dazu?

00:02:21: Das Bild, wo ich dann immer dran denke, es gab in den Vizier in der Kriegszeit in den USA so ein Plakat.

00:02:31: Weekendhood, das war eine Frau im Kopf durchgebunden, so Arm hoch, Muckis zeigen.

00:02:38: Wir schaffen das.

00:02:39: Für mich ist Female Leadership unglaubliche Energie, wahnsinniges Potenzial, viel mehr Potenzial, als wir heute immer noch nutzen.

00:02:48: Ich sage, hey, let's go.

00:02:51: Wir haben so viel Power, lass uns die Welt bewegen.

00:02:57: Ja, also auch wenn wir sehen, was wir zumindest auch in den letzten Jahren, aber auch Jahrzehnten oder auch Jahrhunderten geschafft haben und das ja oft aus der eigenen Frauenkraft ist das schon sehr, sehr bemerkenswert.

00:03:08: und da schließt sehr, sehr gut auch das heutige Thema an, so ein bisschen zu gucken, wo habe ich vielleicht selber noch Möglichkeiten bei mir gar nicht unbedingt entdeckt oder wo beschneide ich mich, um es mal so ein bisschen salopp zu sagen selber.

00:03:22: Du hast schon gerade gesagt, das Upper Limit, du beschreibst es gerne auch als mentale Decke, mentale Glasdecke vielleicht auch.

00:03:30: Wie kann man das?

00:03:30: oder wo kannst du uns vielleicht mal reinbringen?

00:03:33: Wo sind so typische Beispiele, die vielleicht du auch in der Arbeit immer wieder erlebst?

00:03:38: Wo ist ein Indiz sein könnte, dass da so ein sogenanntes Upper Limit

00:03:44: ist?

00:03:46: Ich bin da selber immer wieder gegen gerannt und es ist auch einer der Antreiber, warum ich da draufschaue.

00:03:54: Es gibt unterschiedliche Glasdecken und die reflektieren im Prinzip allesamt alte Schutzmuster in uns und folgen deshalb auch den Muster, Kampf, Flucht und Erstarren.

00:04:06: Was heißt Kampf?

00:04:07: Das habe ich so in meiner ersten Karriere Schritt gehabt.

00:04:09: Ich war lange Zeit in der Unternehmensberatung.

00:04:12: Ich war ambitioniert.

00:04:13: Ich bin da reingegangen mit dem Anspruch.

00:04:15: Ich werde dann irgendwann mal Partnerin und ich habe gekinft.

00:04:19: Ich habe wahnsinnig viel gearbeitet.

00:04:21: Ich habe alles weggeschrubbt.

00:04:24: Ich habe versucht, mich überall zu beweisen, neben den Projekten auch noch viel interne Arbeit gemacht.

00:04:30: immer sozusagen Fokus auf Arbeit.

00:04:32: Und war dabei aber maximal angespannt.

00:04:36: Und das ist so die innere Kampfdecke.

00:04:38: Wenn man jetzt die Glastecke nennt, warum nämlich Glastecke?

00:04:40: vielleicht mal ganz kurzer Nebensatz.

00:04:44: Das ist genau dieses wunderbare Bild.

00:04:46: Du siehst den blauen Himmel, aber irgendwo stößt du gegen.

00:04:51: Gleichzeitig, und da können wir sicher nachher noch drüber sprechen, das Gute ist, diese Glastik ist abbaubar.

00:04:57: Das ist nicht Panzerglas, wo gar nichts geht und das ist halt so, sondern ich sag mal, das steht eher aus Glasbausteinen, die so step by step abbauen kannst.

00:05:06: Was passiert beim Kampf?

00:05:07: Du kommst gegen die Glastik und fängst dann an.

00:05:09: Wer merkt, es geht nicht weiter?

00:05:11: und dann fängst du an Broteil zu schrieben.

00:05:13: Es ist Symptome für die Kampfglasdecke.

00:05:16: Es wird wahnsinnig anstrengend, aber irgendwie geht es trotzdem nicht weiter.

00:05:21: Die Schritte, die Wirksamkeit nimmt immer mehr ab und damit auch aber natürlich das Gefühl des Selbstwärts.

00:05:29: Und weil wir so sehr im Kämpfen sind, verlieren wir auch oft den Kontakt zu anderen.

00:05:35: Es wird immer einsamer um uns.

00:05:37: Wir fühlen uns mal weniger gesehen.

00:05:39: Wir sehen uns selber auch nicht.

00:05:41: Es ist der Kampf.

00:05:43: Andocken gegen die Glasdecke und am Brutal schieben.

00:05:46: Nach dem Motto nur, wenn ich drücke, geht es weiter.

00:05:49: Was fehlt ist, was ich heute nenne, die souveräne Gelassenheit.

00:05:55: Gerade wenn wir ganz nach oben wollen, passiert vieles, weil wir auch darauf vertrauen, dass der Erfolg kommt, weil wir loslassen können, weil wir anderen auch Raum geben und nicht, weil wir immer kämpfen.

00:06:10: Ja und damit sabotieren wir uns letztlich selber.

00:06:14: Also das hat mich sehr lange geprägt.

00:06:17: Die Flucht ist sozusagen, da kommen auch gegen die Glasdecke und sagt da, nachdem man so ein bisschen blutige Nase geholt hat, irgendwie ich fange lieber woanders an.

00:06:26: Das sind oft Leute, die Naja, dann neues Projekt, neuer Job, ja, die starten sehr ambitioniert, die starten mit großer Begeisterung, aber wenn es dann darum geht, Dinge umzusetzen, wenn es darum geht, ins Commitment zu kommen, dann flüchten sie, weil die irgendwann mal gelernt haben bleiben ist schwierig.

00:06:46: Und die letzte Stufe des Erstarren ist auch bis zur Glasdecke, die schieben ein bisschen und dann stellen sie fest, ich komme nicht weiter und dann kommt so ein bisschen dieses Naja, klein ist doch auch ganz schön, ja?

00:07:00: Wieso will ich immer mehr diese Wachstumsfantasien?

00:07:03: Was soll das?

00:07:05: Und die fangen an, ihr eigenes Potenzial zu negieren.

00:07:10: Und muss ich auch sagen, ich habe sozusagen so ein paar ... Ich habe über acht Jahre drei C-Level-Position gehabt.

00:07:16: Also ich bin weit gekommen.

00:07:19: Von außen sieht das super aus.

00:07:21: Ich habe mich aber in jeder dieser Situation abgekämpft.

00:07:24: Ich bin dreimal raus und dreimal dann wieder gestartet.

00:07:26: Das ist dann so ein bisschen die Flucht.

00:07:28: Beim nächsten Mal wird es besser.

00:07:29: Ich habe ja so viel gelernt, was ich nur nicht gesehen habe, dass das, was mich wirklich blockiert hat, das hatte ich nicht neu gelernt.

00:07:37: Also habe ich mich selbst immer wieder mitgenommen und dann passierte natürlich dasselbe.

00:07:44: Und irgendwann kam ich dann eben auch zu dem Punkt.

00:07:47: Und das war halt eher so jetzt in den letzten Jahren.

00:07:50: Ich bin jetzt seit sieben Jahren als Coach unterwegs.

00:07:53: Auch wirklich erfolgreich.

00:07:54: Ich habe tolle Klienten, ein gutes Business.

00:07:57: Und ich bin aber auch da groß gestartet.

00:07:59: Die Ambition, ich baue gleich eine Coaching-Firma.

00:08:01: Und nach den ersten Jahren kam dann so ein Moment, wo ich sagte, braucht es das wirklich?

00:08:06: Ja, es reicht doch, das alleine zu machen.

00:08:09: Und dann fing dieses Freeze an.

00:08:13: Habe ich heute umdefiniert und anders gelernt, aber auch da, auch beim Freeze, wie beim Kampf, wie auch beim Flucht, wir kämpfen eine Weile, wir hören auf, die Wirksamkeit wird weniger, wenn die Wirksamkeit weniger wird, wird das Selbstbewusstsein niedriger und damit ziehen wir uns immer mehr zurück.

00:08:35: Und das Potenzial, was in uns steckt, was wir in einem anderen Verhalten vielleicht heben könnten, bleibt auf der Strecke.

00:08:42: Und das ist das, das mich so bewegt.

00:08:46: Ich bin nicht an, um Leuten zu helfen, ihr Potenzial frei zu finden.

00:08:51: Ja, und mir fallen da so viele, also gerade, wenn du das Ganze beschrieben hast, dieses kämpfen, da habe ich auch ganz viel mich definitiv gesehen in unterschiedlichst Führungspositionen.

00:09:01: Und auch mal, ich muss noch mehr arbeiten, ich muss noch mehr Ausbildung, ich muss noch besser werden, damit man wirklich sieht, wie gut ich bin und ich mir selber das beweise.

00:09:10: Da erkenne ich mich an ganz, ganz vielen Stellen wieder.

00:09:13: Und deswegen finde ich es so spannend, da vielleicht noch mal ein bisschen reinzustellen, weil wir oft natürlich denken, Also und das ist ohne Frage, gerade auch wenn wir uns Frauen in Führungspositionen anschauen, gibt es natürlich auch eine externe Decke.

00:09:26: Ja, also da habe ich natürlich manchmal wirklich Entscheiderinnen, die nicht für mich entscheiden.

00:09:32: Und wie kann ich das vielleicht auch besser differenzieren?

00:09:35: Was ist jetzt meine eigene Decke, wo ich merke, hey, jetzt bin ich hier im Kampf und hey, würde ich mal vielleicht... in ein Meeting gelassener reingehen, so wie du es gerade sagst, vielleicht mal offener sein, vielleicht mal zwischen den Zahlen lesen, vielleicht nicht diese Härte, so dieses dranbleiben und kämpfen und diszipliniert sein, sondern vielleicht mal was anderes zu probieren.

00:09:55: Wie erkenne ich denn vielleicht das auch in Momenten, dass es wirklich mal anders probieren kann?

00:10:00: Hast du da Methodiken oder hast du da Erfahrungswerte?

00:10:04: Also erst mal, ich finde das ein total wichtigen Punkt, weil die Die äußere Glastecke gibt es sich an vielen Stellen und sie ist ein wunderbarer Komplize für die innere Glastecke, denn wenn es außen sozusagen schwierig wird, und jetzt könnte man sagen, auch für Männer wird der Weg nach oben immer enger, weil nicht nur für Frauen, auch viele Männer machen, ja nicht CEO, ein Surprise.

00:10:29: Also hinzugucken, ist das wirklich eine Abwehr?

00:10:33: Oder wo kommt die Komplizenschaft?

00:10:35: Da mag tatsächlich sogar Abwehr sein, nur wenn wir selber dieses upper limit in uns verankert haben, dann geben wir sozusagen schneller klein bei, wenn diese Abwehr kommt, statt zu überlegen, was für Wege habe ich denn, um das mal anders anzugehen.

00:10:54: Und gerade auf dem Weg nach oben, geht das sehr stark drum.

00:10:59: Du hast es ja auch bei dir beschrieben, so wie ich es auch erlebt habe.

00:11:01: Wir glauben, wenn wir beweisen uns über Arbeit.

00:11:05: Frauen haben auch sehr gelernt, ich sollte mich zurückziehen.

00:11:10: Ich darf nicht kompliziert sein.

00:11:13: Ich darf andere Menschen nicht anstrengen.

00:11:15: Ich darf keine Hilfe verlangen.

00:11:17: Ich muss das alles alleine schaffen.

00:11:20: Das ist dann bei den Powerfrauen zu einem, ich will das alleine schaffen geworden, aber es ist trotzdem Teil dieser Glasdecke.

00:11:27: Und auf dem Weg nach oben eher zu überlegen, ja, wo kann ich vielleicht mal aufhören, Druck zu machen?

00:11:32: Wo kann ich anfangen, die Beziehung vor die Arbeit zu stellen?

00:11:38: Weil ab einem bestimmten Level hast du bewiesen, dass du das kannst.

00:11:43: Da geht es nicht mehr darum, zu beweisen.

00:11:45: Und so schön sagt es noch eine Ausbildung, noch eine Ausbildung.

00:11:51: noch ein Projekt was hart ist, sondern eher zu gucken wo treffe ich mein Gegenüber als Mensch und wo lerne ich den verstehen und vielleicht auch dessen oder deren deren eigene Welt?

00:12:07: und wo kann ich mich darauf einlassen um Beziehungen aufzubauen?

00:12:10: und auch die äußeren Glasdecken hören ganz oft dort.

00:12:14: auf, wo wir anfangen, gute Mentoren zu finden, wo wir in tiefen Kontakt gehen und wo wir eben rausgehen aus dem Beweis, ich beweist mich und sehe mich doch.

00:12:27: Also statt gesehen werden wollen, sich in die Sichtbarkeit zu bringen und in die Beziehung zu bringen.

00:12:34: Und der Witz ist, dass sich das ja eigentlich, auch wenn es mal anfängt zu gelingen, viel leichter anfühlt als dieser ständige Kampf.

00:12:43: Ja, so wichtig.

00:12:44: Mir fällt dann noch ein Gedanke dazu ein, gerade wo du sagst, in die Beziehung zu gehen, vor allen Dingen, gerade wenn ich so in diesen Kampfmodus jetzt bin und das selber vielleicht gar nicht merke, bewusst.

00:12:56: Aber ich merke, es ist belastend.

00:12:58: Meistens ist es ja belastend, es ist ja anstrengend.

00:13:01: Und man denkt, irgendwann wird es besser, bewusst in den Spiegel zu gehen.

00:13:06: Hol dir ein Spiegel, guck, wo du, wie du auch sagst, in die Beziehung vielleicht im Unternehmen, aber auch Mentoren, externe Next-Netzwerke, so ein bisschen so, hol dir Korrektive, die dich spiegeln, dass du vielleicht gerade wie angespannt wirkst oder sehr, ja, sehr desperate wirkst, sehr... im Kampfmodus, so wie du es gerade beschrieben hast, das einmal von außen zu spiegel bekommen, dann witzen mich oft leicht, aber man merkt, hey, eigentlich ist alles da, ich darf nur vielleicht ein bisschen mehr vertrauen, dass es wirklich auch nach vorne weiter hingeht.

00:13:36: Das merke ich so ein bisschen dieses Korrektiv, oder es steckt auch in deiner Arbeit sehr stark drin.

00:13:41: Ich würde gerne noch mal auch auf das Thema Flucht, weil es sei dann, also vielleicht so ein bisschen, wir sprechen wahrscheinlich noch über alle Themen so ein bisschen, weil mir da kamen ja auch so ein paar Gedanken, wo wir vielleicht so ein bisschen so ein Mischmarsch von Glasdecken quasi haben.

00:13:56: Also zum einen... Ja, ich weiß gar nicht, ob eine Führungsposition für mich, ich nenne es jetzt einfach mal beispielhaft in die Richtung.

00:14:05: Ich weiß gar nicht, ob das so das Richtige ist.

00:14:07: Ich habe das jetzt mal ein halbes Jahr probiert.

00:14:10: Ja, ich glaube, Führung gefällt mir gar nicht so, weil man vielleicht so im Umfeld aufgewachsen ist, wo keiner eine Führungsposition belegt hat oder im Freundeskreis oder vielleicht die Eltern.

00:14:21: eine der wenigen im Unternehmen, die vielleicht auch als Frau.

00:14:26: Und dann würdest du es auch schon so ein gewisse Tendenz, weil man so von außen gefärbt ist, dass man dann wiederum natürlich auch selber sich dieses Limit setzt.

00:14:35: Na ja, vielleicht ist doch nicht das richtige für mich.

00:14:37: Hatten die anderen ja vielleicht auch schon gesagt, willst du das wirklich machen?

00:14:40: Hängt das da auch sehr stark zusammen?

00:14:42: Das hängt extrem stark zusammen.

00:14:46: Und deshalb sage ich gleich deinen Kommentar davor und jetzt auch.

00:14:50: Es ist tatsächlich, wenn man merkt, ich laufe dagegen eine Wand, das geht nicht weiter, ist es absolut essentiell, sich Begleitung zu suchen.

00:15:00: Und Sparings Partner, am besten erfahrenen Coach, denn diese Glasdecken, diese innere Blockade, die ist sehr tief in unserer Biografie verankert.

00:15:13: Passiert bei sehr ambitionierten Menschen.

00:15:16: Aber was ist da passiert?

00:15:17: In ganz vielen Fällen.

00:15:19: Und ich meine, ich coache eigentlich nur Unternehmer.

00:15:23: Und und First Level.

00:15:25: Das sind alles hoch ambitionierte Menschen.

00:15:27: Und by the way, bei mir sind ein Männer und dieses Phänomen ist kein Frauenproblem.

00:15:32: Das ist ein Phänomen.

00:15:36: Ambitionierte Menschen sind oft in einem Umfeld groß geworden, wo sie mit erheblichen als Kinderschannen gerade als Kinder mit erheblichen emotionalen Herausforderungen zu kämpfen hatten.

00:15:48: Das können Scheidungsfälle sein.

00:15:50: Das kann Mobbing sein.

00:15:51: Das kann sein, dass es ein Geschwister gab, was krank war und sie sich immer wieder zurückstellen müssten.

00:15:57: Also es hängt auch, je nach Glaster, je nach Kampfflucht oder Erstarren sind das unterschiedliche Muster.

00:16:05: Aber diese Situation hat zwei Dinge als Effekt.

00:16:09: Auf der einen Seite sind das die Menschen, die erfolgreich sind, die haben es geschafft, das zu überwinden und die haben Überwindungsenergie und Überwindungskompetenzen aufgebaut.

00:16:18: Sie haben damit Ressourcen aufgebaut und vor allen diesen Wahnsinnswillen, ich habe das geschafft, ich bin daraus gekommen, ich will mich unbedingt beweisen.

00:16:29: Das ist diese Ambition, dieser echt unbedingte, gerade bei Unternehmer, unbändige Wille zu zeigen, ich schaff das gegen alle Widerstände, weil ich habe das schon mal gemacht.

00:16:40: Das ist die gute Seite.

00:16:42: Das ist eine super Energie, die sollen wir auch nutzen.

00:16:44: Die gilt es nicht klein zu machen.

00:16:46: Auf der anderen Seite führen solche Lebenserfahrungen aber dazu, dass wir Schutzmechanismen aufbauen.

00:16:53: Ja, als Kind, und du hattest das sicher auch in anderen Podcasts schon, als Kind müssen wir geliebt werden.

00:17:00: Also wir müssen immer ein Verständnis auf der Welt aufbauen, was sagt?

00:17:04: die Menschen, die sich um mich sorgen, sind okay.

00:17:08: Und wenn die sich nicht okay verhalten, dann liegt das nicht an denen, sondern an mir.

00:17:13: Weil wenn die Eltern nicht okay wären, dann hätte ich als Schutzbedürftiger natürlich ein gigantisches Problem.

00:17:21: Und damit entstehen dann halt diese Käfige.

00:17:25: letztlich, dieser Schutzraum, der sagt, es ist total okay, dass du dich immer um dich selber kümmern musst.

00:17:33: Es ist total okay, dass du keine Bedürfnisse haben kannst.

00:17:36: Es ist total okay, you name it.

00:17:40: Und das ist sozusagen, du hast die Ambition und aber sozusagen im Fluss darunter, hast du diese Glaubenssätze und die müssen aufgearbeitet werden, um dann, also die müssen aufgelöst werden, das sind diese Glasbausteine, um dann wirklich den Durchbruch zu haben.

00:18:01: Und das sind natürlich blinde Flecken, weil die sind uns so eigen geworden.

00:18:05: In der positiven Definition heißt das, ich bin die Powerfrau, die alles alleine macht, jeden mitzieht.

00:18:13: Das ist eine totale Überverantwortung.

00:18:15: Und das muss man ablegen, das gilt

00:18:18: abzulegen.

00:18:19: Das ist eine ganz große Selbstbefreiung.

00:18:22: am Ende auch.

00:18:24: Ja, total.

00:18:24: Und sie ist auch irgendwann notwendig, weil sie aus eigener Erfahrung, also Stichwort Powerfrau, alle haben mir immer unterstellt, ich bin Powerfrau und immer habe ich selbst geglaubt und habe mich völlig gestresst, alles hinzukriegen und war in diesem Kampfmodus.

00:18:38: Und deswegen ist es so wichtig zu gucken, wo kann ich die eigenen Fähigkeiten, die vielleicht sich durch auch natürlich durch die Prägung, durch Kindheitserfahrung irgendwo entwickelt hat, wie kann ich vielleicht auch da Dinge für mich nutzen?

00:18:52: Und gleichermaßen gucken, dass Nachteile, die ohne Frage da sind und das eben sonst irgendwann sich später, und zwar stark bemerkbar machen, rechtzeitig zu gucken, wie kann ich das in Einklang bringen, sodass ich die Vorteile nutze und die Nachteile gut im Blick habe und auch vor allen Dingen ein gesundes Leben dann letztendlich führe.

00:19:13: Absolut.

00:19:13: Und das heißt halt, und das sind für mich so die drei Hebel, also für mich ist das Gegenbild heute zur... zur Glastecke in die Reife macht zu kommen.

00:19:24: Also die eigene Gestaltungskraft zu spüren.

00:19:27: Und ich finde Macht auch ein sehr wichtigen Begriff, weil wir nutzen ja gerne das englische Empowerment.

00:19:35: Ja, ist das selbst der Mächtigung.

00:19:38: Und das, worauf wir da schauen müssen, sind im Prinzip drei Faktoren.

00:19:42: Das ist erstmal die innere Klarheit.

00:19:46: Ja, was kann ich?

00:19:47: Wofür stehe ich?

00:19:48: Wofür stehe ich auch nicht.

00:19:50: Und eine innere Klarheit, aber nicht auf die Extreme bringen, nämlich, gut, Unklarheit ist immer doof oder unscharfe.

00:19:57: Wohin viele gehen.

00:19:58: Und auch wenn wir sagen, ich muss alles schaffen, ist das eine Rigidität.

00:20:02: Ja, nur wenn ich alles schaffe, bin ich okay.

00:20:06: Da ging es nach hinten los.

00:20:07: Ja, und da ein gutes Mittel zu finden in der Klarheit.

00:20:10: Ja, das bin ich.

00:20:11: Ich bin so und so.

00:20:12: Ja, das lässt Spielraum.

00:20:15: Das zweite, was total wichtig ist, ist die Resonanz.

00:20:19: Zunächst mal mit sich selber, bin ich in der Lage, meine Bedürfnisse zu spüren.

00:20:24: Viele hoch ambitionierte Menschen, Männer wie Frauen, haben gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.

00:20:30: Die spüren die oft gar nicht mehr.

00:20:32: Und wieder in Resonanz zu gehen, mit dem Körper reinzuhören.

00:20:36: Was passiert da in mir?

00:20:37: Wie kann ich das bringen?

00:20:39: Das ist sozusagen in der Eigenmacht, aber dann natürlich auch Resonanz mit dem Gegenüber.

00:20:44: Ja, nicht in Überresonanz gehen, was viele Frauen und Männer machen, weil es, wo ich dann sozusagen nur noch mich das mache, was der andere will, sondern Jahre dann spüren zu gucken, was braucht der andere und dann in die Verhandlungen gehen.

00:20:58: Auch da ist es wieder eine gute Balance zu schaffen, auch nicht das Gegenteil in die Distanz.

00:21:04: Und das letzte ist Verantwortung tatsächlich bereit sein, die Konsequenzen des Handelns zu tragen.

00:21:13: Da erlebe ich Frauen, auch viele Männer, das ist ein riesen regelmäßiges Thema bei mir jetzt auch an den Coachings, auch bei den Männern mit Kindern.

00:21:22: Wir versuchen heute alles zu machen und für alles Verantwortung zu tragen.

00:21:26: Nur es geht nicht alles perfekt.

00:21:30: Es geht nicht dogperfekt, Familie perfekt, selfcare idealerweise auch noch perfekt.

00:21:37: sondern Verantwortung für Konsequenzen heißt da auch zu sagen, okay, ich lasse vielleicht mal auch irgendwo los.

00:21:45: Und ich versuche nicht alles, weil wenn ich alles versuche, dann ist die Konsequenz, ich muss alles tragen.

00:21:51: Und wenn ich nicht bereit bin, das zu tragen, dann muss ich auch nicht alles versuchen, sondern dann geht es darum, einen guten Ausgleich zu finden.

00:21:57: Und diese drei Aspekte immer gut im Blick zu haben, ja, bin ich... adäquat klar, bin ich adäquat in der Resonanz und bin ich angemessen der Verantwortung.

00:22:09: Auch da weder mich als Opfer fühlen, wie passiert was, noch in Überverantwortung.

00:22:13: Ich bin für alles zuständig.

00:22:18: Das ist so ein Koordinatensystem, an dem man sich ganz gut orientieren kann.

00:22:27: Ja, es sagt bei mir gerade noch weiterein, also dass ich verarbeitet gerade noch.

00:22:31: Und mich wird mal interessiert, du hast es so ein bisschen am Anfang gesagt oder hast schon mal damit auch eingeführt quasi, dass du auch sehr in diesem Kampfmodus warst.

00:22:41: Wie bist du selber dann zum Thema Abhalte mit?

00:22:44: Also nochmal wirklich zu gucken, wo setzt sich mir selber unbewusst Grenzen?

00:22:48: Wie bist du zu dem Thema dann gekommen?

00:22:50: Du erst mal Hardcore-eigene Erfahrung.

00:22:56: gemacht.

00:22:57: Da habe ich, ich bin bis zur Geschäftsführung gekommen, war aber sehr, sehr mühselig.

00:23:01: Irgendwann hat die Schnauze voll, ist auch typisch.

00:23:04: Für dieses Prinzip habe ich dann aufgegeben, weil ich gesagt habe, hier sieht mich keiner, jetzt wird es woanders besser.

00:23:11: Statt zu gucken, was ist das Problem?

00:23:14: Ja, da gibt es sicher, es war sicher beidseitig, also da haben wir innere und äußere Glastecke definitiv zusammen gehabt.

00:23:20: Ich bin dann direkt in meine erste CEO-Rolle gegangen, also Ambition war groß, auch mein Selbstvertrauen.

00:23:27: Ich habe dann acht Jahre drei C-Level-Rollen gehabt und mich jedes Mal sehr engagiert gestellt, sicher auch viel Gutes gemacht und jedes Mal endet es mit einem großen Knall.

00:23:39: Also sprich, ich wurde gefeuert.

00:23:42: Es waren auch Situationen dabei, wo ich selber sagte, hey, so geht es eigentlich nicht weiter.

00:23:50: Ich bin dann sehr, also ich habe natürlich versucht jedes Mal zu lernen, was passiert da eigentlich und bin aber erst relativ spät bei den ganz tiefen Mustern gelandet.

00:24:01: Ja, dass dieser ständige Kampf dieses Ich muss alles schaffen, dieser Fokus, der mit dem Kampf kommt auf die Aufgabe, nicht auf den Menschen, dass das Muster sind, die ich habe.

00:24:12: Also das und ich habe dann so in meinem letzten Ziel, habe ich parallel meine Coaching-Ausbildung gemacht, da wurde natürlich auch viel aufgedeckt.

00:24:20: und dann war erstmal die Entscheidung tatsächlich zu sagen, cut, ich mache jetzt nicht so, nicht die nächste Runde, nicht kein, bei nächstes Mal wird es besser, sondern ich gehe jetzt wirklich raus und mache was ganz anderes.

00:24:30: Und das war erstmal die eigene Erfahrung.

00:24:34: und dann, aber habe ich ja, also ich habe schon mein ganzes eigentlich immer in meinem Berufsleben im Gründerumfeld gearbeitet.

00:24:41: Also auch die Beratung war, ich war relativ jung gestartet, ich war die fünfte Angestellte Beraterin, also ich habe weitgehend in meinem Berufsleben immer mit Gründern gearbeitet.

00:24:51: Und dort war mir schon aufgefallen, dass es diese Muster gibt.

00:24:56: Also viele und Gründer ist natürlich einfach nur eine ganz besondere Art von Führungskraft, dass es sowas gibt wie ein Upper Limit.

00:25:05: Wir sind tatsächlich ein zahlenmäßiges Upper-Limit.

00:25:09: Viele Menschen tun sich schwer mit Führung, wenn die maximale Führung spannet, die bei fünf zu bis fünfundzwanzig Mitgliedern steht, wenn die ausgelotet ist.

00:25:19: Also bei Gründern gibt es einen Wachstums-Limit, das kann man sehr gut nachvollziehen, Anzahl der Gründer mal fünf zu fünfundzwanzig Mitarbeiter.

00:25:27: Da fangen an, die Firmen zu stocken.

00:25:30: Da gibt es diejenigen, die dann Anfang Druck zu machen, also in meiner Welt diesen ganzen Rocket-Internet-Umfeld, Hyper-Growls, Druck ohne Ende, da sieht man Elon Musk in extremen Formen, die dann so viel Druck ausüben, dass es dann irgendwann auch nicht legale Mittel werden

00:25:49: knallt.

00:25:50: Dann

00:25:51: hast du den Ziel von vorne an.

00:25:53: Nächstes Projekt oder diese Flucht, die machen ganz viele Projekte, fangen immer wieder was Neues an.

00:26:00: Diese Firmen sind total instabil.

00:26:03: Und dann hast du die Leute, die klein bleiben, ist doch auch ganz schön, die da draußen mit ihrem Wachstums waren.

00:26:10: Und diese Muster hatte ich schon die ganze Zeit gesehen und darauf habe ich meinen Coaching eingestellt und dann eben mir die Frage gestellt, was steht eigentlich dahinter und wie können wir dafür zusehen?

00:26:20: dass Menschen diese innere Blockade, die aus dem Upringing, aus der Historie steht, dass sie die überwinden und den Freiraum bekommen, was Großes zu schaffen.

00:26:34: Und das generalisiere ich jetzt in meiner Arbeit.

00:26:38: Also die Gründer waren, die Arbeit mit den Gründern war der Auffänger, das hat auch sein... meine Arbeit jetzt in den ersten fünf Jahren vorangeprägt.

00:26:46: Ich sehe heute, wie viel genereller dieses Muster ist und wie wichtig das ist, das zu überwinden, wenn wir wirklich große Ambitionen zum Leben bringen wollen.

00:26:59: Und wenn wir so ein bisschen vielleicht den Transfer machen, jetzt hast du über mehr über Gründer gesprochen, also der Start-up-Szene, wo vielleicht auch gerade diese Entwicklungsphasen drin sind.

00:27:08: hast du auch Erfahrungen oder Erfahrungswerte, wenn du so an Unternehmen denkst, die vielleicht mehrere Management-Ebenen haben und wo wie beschneidet quasi das Upper-Limit des Seal-Evils, vielleicht von einem großen Unternehmen, der vielleicht auch mehrere Führungsstufen noch drin hat, auch gleichzeitig sowohl die Unternehmenskultur, aber vielleicht auch wirtschaftliche Faktoren.

00:27:33: Also absolut.

00:27:34: Ich meine, das ist... Man hat das jetzt schon mit Kampf dort entstehen.

00:27:41: Kampf ist immer eine Führung, die Fokus hat auf die Sache.

00:27:44: Also effizient, Wachstum, schnell Seilen.

00:27:48: Wenn du COs hast mit der Kampfglasdecke oder Führungskräfte mit der Kampfglasdecke, dann wird das Team zur Maschine.

00:27:58: Wenn wir jetzt unsere drei Achsen haben, die sind sehr stark in der Verantwortung über Verantwortung, wo wenn ich Schiebe funktioniert, wir wissen von den Infos.

00:28:07: funktioniert nicht, wenn du losfällst, fällt alles wieder runter.

00:28:11: Die sind sehr stark in der Klarheit, total rigide, nur so läuft es, aber die sind nur in der Resonanz, mit dem Gegenüber.

00:28:20: Völlige Distanz, das ist eine Maschine.

00:28:23: Und ja, in so einem Team, in so einem Unternehmen bist du Rädchen.

00:28:27: Man muss sich fragen, ob du das willst.

00:28:32: Wenn du Führungskräfte hast, die im Flucht sind, dann kriegt das nie eine Tiefe, weil die fangen viel an.

00:28:38: Aber was die Führungskräfte flüchten, ist im Prinzip die Verantwortung, ist das Projekt, wenn es mal eine schwierige Phase kommt, ja, die Auseinandersetzung, den Konflikt wird dort sehr viel im Prinzip gemieden.

00:28:53: Ja, lieber was Neues anfangen, den Zauber des Anfangs sehen, aber dann, wenn es in die Reibung geht.

00:29:00: Dann flüchten die raus.

00:29:02: Und diese Unternehmen kriegen ihnen Stabilität.

00:29:06: Das bleibt immer so viel total spannend.

00:29:10: Da ist viel Neues.

00:29:12: Aber es kriegt nie die Tiefe, die ein Unternehmen braucht, um wirklich dauerhaft erfolgreich zu sein.

00:29:19: Und für

00:29:19: dich als ... Ja, da fallen mir rausgerissen

00:29:22: werden.

00:29:23: Ich hatte mal einen Co-Chef.

00:29:28: Der war so ein Fluchttyp, ein wahnsinniger Charismatiker, ein toller Typ.

00:29:32: Wahnsinnig viele Ideen.

00:29:34: Hat jemand sein Team reingeschmissen und das Team war dann in so einem Modus gelangt, dass sie gesagt haben, wir wissen, dass morgen die meisten Ideen weg sind.

00:29:42: Also warten wir mal zwei, drei Tage.

00:29:45: Und dann stand ein wahnsinniger Kurs in dem Team.

00:29:48: Die haben natürlich total logisch reagiert.

00:29:50: Aber der Chef war frustriert.

00:29:52: Ja, die machen ja nie was.

00:29:53: Die machen nicht, was ich will.

00:29:55: Das haben mich schon gemacht.

00:29:56: Aber die haben halt gewartet.

00:29:58: Und da, wenn du in so einem Team bist, als Teammitglied, ist deine Wirksamkeit begrenzt.

00:30:04: Weil du eigentlich immer nur am Hinterherrennen bist.

00:30:08: Und in dem Kleinen bleiben.

00:30:10: Na ja, da hast du sehr viel Micro-Management.

00:30:14: Mehr weil ... Das sind Menschen, die sehr stark, also übermäßig auf der Resonanz sind, die geben sich selbst auf und die horchen immer rein, was brauchen die anderen und nehmen uns die Arbeit ab.

00:30:26: Es ist nicht wie bei Kampf Micro-Management, weil ich trau dir nicht, sondern es ist mehr ein Micro-Management, ich möchte dich nicht belasten.

00:30:33: Und dort findet nicht viel Verantwortungsübergabe statt.

00:30:38: Die Rückdelegation wird eher von der Chefwern initiiert.

00:30:44: Und auch da ist wenig Luft, wirklich groß zu werden.

00:30:48: Wenn dein Chef schon eher klein bleiben will, wo ist dann das Potenzial für dich selber, als Teammitglied zu wachsen?

00:30:55: Aber ich glaube, dort hat man noch am meisten Potenzial, als Teammitglied auch zu unterstützen und dem Chef, der Chefin zu helfen und zu sagen, guck mal, ich mach dir jetzt vor.

00:31:08: Ja, mir fallen so viele, also es ist so, wie du das beschreibst, wir fallen so viel verschiedene.

00:31:13: Ja, sowohl in meiner Historie hier mit anderen Führungsebenen als auch in der Arbeit natürlich direkt ein paar ein, die in verschiedene, ich will es gar nicht Schubladen nennen, aber die zumindest da Muster haben in den verschiedenen Bereichen.

00:31:25: Und deswegen finde ich so wertvoll, dass auch wirklich, wie du sagst, so, dass es braucht halt diese drei Säulen Klarheit, Resonanz und auch Verantwortung, um das für sich zu greifen.

00:31:35: Das spiegelt sehr auch Liedership komplett wieder.

00:31:38: Wenn ich klinisch Klarheit habe, sei es jetzt im Inneren als auch im Ausäußeren.

00:31:42: Was will ich eigentlich?

00:31:43: Was wollen wir eigentlich?

00:31:44: Aber auch weiß, was Teammitglieder leisten können.

00:31:47: Wie kriegen wir das gerade hin?

00:31:49: Also auch die Resonanz vielleicht auch zum Markt.

00:31:51: Das sind ja viele Resonanzebenen.

00:31:53: Ungleichermaßen zu gucken, dass ich eine greifbare Führungskraft bin, die auch auf Verantwortung vorlebt, im gesunden Maße in unterschiedlichsten Ebenen.

00:32:05: Erst dann kann das ja richtig funktionieren.

00:32:07: Und dann rutsche ich auch nicht in diese verschiedenen Muster rein, die sowohl nicht mir gut tun als auch dem Team nicht gut tun auf Dauer.

00:32:14: Und das heißt ja nicht.

00:32:15: Und das hast du ja vorhin auch, glaube ich, schon mal gesagt, dass wir jetzt perfekt sein müssen.

00:32:19: Klar, wenn wir immer mal Verhaltensmuster haben, die dem ein oder anderen zuordnen sind.

00:32:23: Und das ist auch mal okay.

00:32:26: Dafür sind wir einfach Menschen und haben halt unsere Prägung und unsere manchmal Phasenstressmuster, wie auch immer.

00:32:33: Aber trotzdem da zu gucken.

00:32:34: Wo stehe ich mir selber im Weg?

00:32:36: Und das gar nicht auf einer Vorwurfsebene, sondern auf einer Wachstumsebene.

00:32:40: Ja, super, super wertvoll.

00:32:42: Ja, das ist

00:32:44: gerne.

00:32:46: Ja, jetzt hast du ich.

00:32:48: Also ich weiß nicht, ob man das noch mal so ein bisschen differenzieren kann.

00:32:50: Also bin immer ein Fan davon, du hast ja auch.

00:32:53: Also vielleicht noch mal, vielleicht können wir noch mal so ein bisschen mehr auch herausarbeiten, wenn ich jetzt.

00:33:01: Ja, das merke irgendwas ist nicht gesund.

00:33:03: Sei es Kampf, sei es eben Flucht oder sei es auch das Erstarren.

00:33:08: Woran merke ich das?

00:33:09: vielleicht auch an typischen körperlichen Symptomen?

00:33:12: oder dass ich merke, oh, jetzt gehe ich wieder in Flucht rein und rede mir im Kopf vielleicht auch die Situation irgendwie schön.

00:33:23: Gibt es da körperliche Anzeichen?

00:33:25: Ja, es gibt körperliche Anzeichen.

00:33:29: Die hängen auch durchaus mit den Mustern zusammen.

00:33:32: Also der Kampf ist sozusagen, das wäre jetzt der typische Bluthochdruck.

00:33:37: Die Extremformen sind dann Burnout, aber so ein Burnout der lange, also wo die lange auf dem hohen Niveau wo es dann wirklich plötzlich knallt, scheinbar plötzlich knallt.

00:33:49: Im Extremfall als Infarkte ist ganz typisch für so ein Kampfmodus.

00:33:53: Haben auch viele Unternehmer, sieht man das.

00:33:56: Bei Flucht ist das so eine Habachtstellung, die oft zu einer inneren Anspannung, Verspannung resultiert.

00:34:12: Wenn du immer angespannt ist, ist ja dieses, ich bin sozusagen auf dem Sprung.

00:34:18: Wenn du das merkst, ist das ein ganz gutes Zeichen.

00:34:20: Guck mal hin, ob da so ein Moses dahinter steht.

00:34:25: Beim Erstarren läuft eher eine Erschöpfung rein.

00:34:33: Es braucht zu viel Energie, das zu halten, dass es in große Müdigkeit reingeht.

00:34:42: Kampft vorher vielleicht auch noch Schlaflosigkeit.

00:34:44: Dass es in dieses ständige O-Race-Orgen ist, spielt eine Rolle.

00:34:52: drauf zu achten.

00:34:54: Dummerweise, die in dem Modus sind, haben sehr gut gelernt, darüber hinweg zu gehen.

00:35:00: Da sind wir wieder, das ist eine Resonanz mit sich selber, ist so essentiell, um da wieder rauszukommen.

00:35:09: Ja, so wie du es auch beschreibst.

00:35:10: Und ich hatte auch so Phasen, wo ich das wahnsinnig schwierig fand.

00:35:14: Ich fand einerseits meine Ziele, die ich mir gesetzt habe, so spannend, dass ich das unbedingt machen wollte.

00:35:19: Und gleichermaßen aber Körpersignale waren, die signalisiert haben.

00:35:25: Christi, schreibt mal einen Gang runter.

00:35:27: Ich fand es damals wahnsinnig schwierig, sich selber mental zu bremsen, aber dem Körper zu vertrauen, dass das jetzt gerade ein richtiges Zeichen ist, ein paar mehr Pausen einzulegen und bewusster zu gucken, in die Muster reinzugehen.

00:35:45: Und also vielleicht das nur als eine Episode, weil das ist teilweise, wie du sagst, das sind über Jahrzehnte geprägte Gedankenmuster, Entscheidungsmuster natürlich auch in kleinen Situationen, aber auch in großen Situationen und natürlich dann auch Verhaltensmuster.

00:35:59: Und da sukzessive das zu erkennen und vor allen Dingen dann auch sukzessive zu verändern.

00:36:06: fühlt sich manchmal Paradox an, weil es so gegensätzlich so was zumindest bei mir, weil das, ich fand es immer spannend.

00:36:13: Das finde ich auch toll, das Projekt möchte ich machen und das unbedingt noch so und dann zu gucken, wirklich sich selber zu beobachten, was ist jetzt wirklich wichtig und was ist dir vor allen Dingen für deinen Körper auch wichtig oder grundsätzlich auch für dein Leben wichtig.

00:36:26: Also ich habe es schon einstiegsgesagt, super wichtig da hin zu gucken.

00:36:31: Großer Appell an euch alle, weil wir einfach diese Konditionierung an vielen, vielen Stellen haben.

00:36:37: Und du hast jetzt so ein bisschen auch deine eigene Geschichte gebracht und auch von Gründer in deine Erfahrung, auch im Beratungsunternehmen damals.

00:36:47: Gibt es so eine Geschichte, vielleicht auch aus so einem Positivbeispiel, wo du sagst, Das hat sich ganz anders gedreht, vielleicht auch auf der Erfolgebene, weil man denkt, wenn wir runterfahren oder wenn wir anders machen, oh Gott, vielleicht geht dann der Erfolg verloren.

00:37:02: Gibt es da, wo du sagst, das ist eine Geschichte, die ich möchte ich gerne auf jeden Fall mit euch teilen?

00:37:08: Ja, das ist eine wunderbare Geschichte, das ist tatsächlich auch eine Coachie von mir.

00:37:12: Die kam auch mit diesem Gefühl.

00:37:16: innere Glasdecke, total Kampf, gearbeitet rund um die Uhr für alle zuständig, alles weggewobt, aber nicht angedockt, da kommen so typische Sätze, naja, das war da so eine feste Community, für sowas hatte ich keine Zeit.

00:37:35: Und die kam tatsächlich auch zu mir, um sich auf den nächsten Karriere Schritt vorzubereiten.

00:37:41: Aber sie sagt, ja, ich merke das da was nicht in Ordnung.

00:37:43: Ich habe das inzwischen auch so grob verstanden.

00:37:47: Und was wir dort gemacht haben, es sind letztlich auch immer so drei Sprung.

00:37:53: Einerseits mal zu gucken, was sind so die Muster?

00:37:56: Wann fühlt sie sich auch getriggert da, in eine Überverantwortung zu gehen?

00:38:01: Und Trigger war immer ein neues Projekt, dann übernehme ich es und so.

00:38:07: Also erstmal ein Gefühl zu kriegen, wann bin ich wieder in dem Modus drin und dann zu stoppen, also diese Gefühle wahrzunehmen und dann mal ein Stopp reinzulegen, nicht sozusagen wieder jetzt auf Überholspur zu gehen, sondern in dem Fall erstmal zu schauen, wobei euch mir ein großes Netzwerk an Menschen in dem Umfeld, wo sie agieren wollte, wo gehe ich in Kontakt, wo gehe ich aus dem?

00:38:31: Ich mache alles alleine, raus hinzu.

00:38:36: Auf dieser Ebene, und da sprechen wir über Geschäftsführungslevel, muss ich miteinander arbeiten.

00:38:42: Wir schauen gemeinsam, wo die Projekte sind, ich unterstütze andere, hat sich viel Zeit für Beziehungen genommen und dabei aber auch dann gespürt, da passieren jetzt plötzlich Dinge.

00:38:53: Also ich muss nicht um was kämpfen, sondern weil ich in Beziehung bin, wird mir jetzt plötzlich angetragen, ob ich hier im Gremium mithelfe, ob ich dort auf das Projekt einsteige.

00:39:06: Erster Schritt wahrnehmen, ich fall da wieder rein, Schritt zurück, bewusst überlegen, das kann ich jetzt anders machen.

00:39:14: Also in dem Fall, okay, statt jetzt allein durchzukämpfen, sehe ich mal zu, dass ich diese Menschen kennenlernen, dass ich mir Zeit nehme, schauen, was passiert.

00:39:23: Und das dann aber, und das ist der ganz wichtige Schritt, ich sage so ein maximales Selbstlob, wirklich schauen und das verankern.

00:39:33: Ja, also wir machen, ich mach, wenn meine Klienten Erfolge hatten, in der neuen Verhaltensweise, nehme ich mir immer eine Stunde Zeit, um das wirklich körperlich zu fahren kann.

00:39:43: Was war da jetzt?

00:39:45: Was ist da gelungen?

00:39:47: Normalerweise sind wir total gut, Erfolg, Haken dran, weiter.

00:39:52: Damit kommt diese Veränderung nie bei uns an.

00:39:55: Das Wichtige ist ja beim Durchbrechen der Glasdecke, die Verkörperung, das muss Teil von unserem Nervensystem werden, was so anders gepolt ist.

00:40:04: Ja, diese alte Nervensystem-Autobahn sagt, Power, Power, Kampf, Kampf, Kampf, oder Flucht, Flucht, Flucht, erster, wie auch immer.

00:40:11: Ja, du brauchst jetzt einen neuen Trampelpfad.

00:40:13: Ja, du musst dieses Nervensystem neu tun.

00:40:17: Und da ist es eben dann wirklich in dieser Stunde, ja, was war passiert?

00:40:21: Wie hat sich das angefühlt?

00:40:23: Machen wir die Augen zu, spür das.

00:40:26: Was ist damit möglich geworden?

00:40:28: Also wirklich ganz viel diese Situation auskosten.

00:40:34: Und das Tolle ist, damit doppeln und verdreifachen wir dieses Positiv-Werteheben.

00:40:39: Das bleibt nicht ein kurzes und dann sind wir wieder drüber weg, sondern indem wir uns die Zeit nehmen, kommt das richtig an.

00:40:46: Und das ist letztlich diese Arbeit, das ist der einzige Weg, der daraus führt.

00:40:51: Erkennen, neu entscheiden, tief verankern und den Prozess zum Teil sozusagen seine eigenen Routinen zu machen oder der eigenen.

00:41:01: Ja, lieber sogar als Ritual.

00:41:03: Einmal die Woche nehme ich mir Zeit in einem guten Umfeld.

00:41:08: Nicht schnell drüber hinweg, sondern wirklich Zeit nehmen.

00:41:10: Passe Tee, so machen wir mal Sonntagmorgen, reflektieren, was ist da passiert, was eigentlich Neues über mich gelernt ist, nochmal zu spüren.

00:41:18: Das ist der Schritt da raus.

00:41:22: Ja, voll schön.

00:41:23: Ja, vor allen Dingen, weil das ja auch gerade, wenn wir über Jahre konditioniert worden sind oder auch selber dann natürlich Dinge weiter konditioniert haben, das ist ja nicht mit dem Fingerschnips überschrieben.

00:41:33: Und deswegen so wertvoll, da wirklich sich bewusst Zeit zu nehmen, Erfolge dann auch wirklich zu verinnerlichen und wie du sagst, in das Ambariman zu gehen und wirklich für sich auch zu spüren und damit den Effekt wirklich zu boosten.

00:41:46: Ja, also, großer Appell an euch alle.

00:41:51: ist das Thema, gerade auch für Führungspositionen, Glaubenssätze, Verhaltensmuster, all das, was da in den Weg oder ein bisschen mehr Licht reinführt, zu gucken.

00:42:01: Ich habe noch drei letzte Fragen an dich, Dorothea.

00:42:04: Und die sind ein bisschen persönlicher.

00:42:06: Ich sehe gerade, also wir haben ja so immer die Möglichkeit, das als Videoformat zu sehen und ich sehe einen schönen Teppich bei dir hinten.

00:42:13: Glaub ich, ein Teppich, ist das ein Teppich?

00:42:15: Wo ist der Lieblingsort zum Arbeiten?

00:42:19: Das ist ein Bild, das ist ein Materialdruck.

00:42:21: Sehr cool,

00:42:21: da hat die Künstler eine Eisenplatte auf Material gelegt und das färbt ab.

00:42:27: Mein liebster Ort zum Arbeiten, im Büro auf dem Sofende sitzen da weise, schreibe ich gerade viel, weil ich an meinem nächsten Buch schreibe, Thema Reife Macht.

00:42:39: Genau.

00:42:39: Dieser Prozess, wie kommen wir hin?

00:42:41: Mein allerliebster Leseort, der geht aber leider nächstes Jahr verloren.

00:42:44: Wir haben jetzt die letzten.

00:42:47: und dort auf der Terrasse im Edironde Blick auf den See.

00:42:53: Sehr kreativ.

00:42:55: Ja, da kommen direkt Bilder bei mir im Kopf.

00:42:57: Sehr schön.

00:42:58: Wow.

00:42:59: Und das letzte richtig gute Buch, was du gelesen hast.

00:43:04: Jetzt mal ausgeklammert dein neues Buch, was dich bestimmt selber auch richtig gut findest.

00:43:10: Aber was war vielleicht von einem fremden Autor?

00:43:14: Vom fremden auto habe ich jüngst gelesen zur weihnacht gleich mehrfach verschenkt.

00:43:18: auch ich kann es jetzt für diejenigen die es lesen verkehrt rum.

00:43:22: anbau von kasia urbaniak.

00:43:25: es gibt es das leider nicht auf deutsch aber auch und das ist eine sehr abgefahrene autorin es geht es heißt womens guide to power.

00:43:37: es geht exakt um auch da sehr stark was sind die muster?

00:43:40: die setzt eher an auf das fris Das Good Girl und Good Girl, zwei Null, ich schaffe es, alles alleine ist.

00:43:48: Und die schifriert das und gibt sehr konkrete Anweisungen, gerade wie man noch mächtig, noch klarer mit mehr Macht auftreten kann.

00:43:59: Aber auch eine Machtverständnis, wie ich das habe, in Resonanz, in Klarheit, in Verantwortung.

00:44:05: Und diese Frau ist echt abgefahren, weil ... Die wollte in ihren zwanzig Jahren die buddhistischen Money werden und hat ganz vielen Asien gemacht.

00:44:15: Workshops, Klosterauf und lange Hardcore-Richt.

00:44:20: Die hat sich dem wirklich gestellt.

00:44:23: Und um das zu finanzieren, war sie dominal in einem der teuersten Clubs in New York.

00:44:30: Wow.

00:44:30: Wie gegensätzlich.

00:44:33: Wie gegensätzlich.

00:44:34: Der Hammer.

00:44:35: Ja, total krass.

00:44:36: Auch mal Podcasts mit ihnen.

00:44:38: Man kann mich sehr empfehlen.

00:44:40: Und wie gesagt, letztlich macht es immer sonst eine Mischung aus Unterwerfung.

00:44:44: Das ist da, wo wir bei uns sind.

00:44:46: Ja, wo wir uns ganz einlassen.

00:44:48: Prinzip, wo wir total in Resonanz gehen.

00:44:51: Versus Dominanz ist, wo wir mit Klarheit rausgehen.

00:44:55: Und das zu verstehen, ist wirklich toll.

00:44:59: Es wird für Frauen geschrieben, ist aber ein Buch, was ich auch mein Land geschenkt habe, weil das so Krass, gut ist.

00:45:08: Also wir können das in die Show noch einnehmen.

00:45:12: Also auf meiner privaten Liste ist es schon direkt drauf.

00:45:14: Ich bin total angeteased jetzt hier.

00:45:16: Dankeschön schon mal.

00:45:17: Eine Sache, die dich sofort entspannt.

00:45:23: Ja, wir hatten es vorhin das Drexel.

00:45:26: Ich habe Keller, eine Drexelwerkstatt, ein Hobby, das ich vor ein paar Jahren mit Workshops angefangen habe seit anderthalb Jahren, meine eigene Werkstatt.

00:45:36: Und das ist einfach ganz toll, weil es produziert ist, was Schönes.

00:45:42: Ich bin sehr schnell.

00:45:44: Ich brauche sehr schnell gute Ergebnisse.

00:45:47: Das kann man erreichen.

00:45:48: Du hast diesen Holzgeruch.

00:45:50: Es ist tolles Material.

00:45:52: Und wenn du arbeitest, musst du hundert pro konzentriert sein.

00:45:56: Und da ist kein anderer Gedanke möglich.

00:45:59: Und das beamt mich einfach ab Sekunde eins raus.

00:46:03: Und das ist toll.

00:46:05: Ja, ich bin, ich habe es vorhinwertend zum Vorgespräch kurz.

00:46:09: Ich bin sehr inspiriert.

00:46:11: Also ob es das Dreckseln bei mir gleich wird, weiß ich noch nicht, aber auf jeden Fall mehr mit den Händen zu arbeiten.

00:46:15: Also sehr inspirierend.

00:46:18: Wie

00:46:21: bitte?

00:46:21: Ja, alles was eben diese manuelle Konzentration hat, ist ganz super.

00:46:26: Ja, vielen, vielen Dank an dich Dorothea.

00:46:29: Es war sehr, sehr inspirierend und ich hätte wahrscheinlich jetzt noch stundenlang weitermachen können.

00:46:33: Vielleicht machen wir nochmal eine Folge zwei, wo wir vielleicht nochmal ein bisschen noch weiter tiefer in das sogenannte Upper Limit oder vielleicht auch in dein neues Buch einsteigen.

00:46:42: Herzlichen Dank, dass du zu Gast warst.

00:46:44: Also ich persönlich habe ganz viel nochmal für mich mitgenommen und ich bin mir ziemlich sicher.

00:46:49: Die Hörerinnen werden auch, ja, noch weiter.

00:46:52: Es wird noch weiter reifen und rattern und vielleicht sich selber beobachten und genauer hinschauen.

00:46:57: Das ist, glaube ich, die Message, die an euch alle da draußen geht.

00:47:02: Danke an dich.

00:47:03: Danke, Christian, für diese tolle Runde und vielleicht nur eine Satz-Werbung in eigener Sache.

00:47:08: Ich habe einen Newsletter, kommt an der zweiten Reiten.

00:47:11: Da können wir vielleicht auch reinnehmen und der dreht sich.

00:47:14: Jetzt gerade Parallelbuch ausschließlich um Fragen, wie komme ich in eine Reife Macht hinein und aus diesen Limit raus.

00:47:24: Sehr gut.

00:47:24: Wir packen den Link dafür auch in die Show Notes.

00:47:26: und sodass ihr holt euch die Informationen, lasst euch ja wachst und beobachtet euch selbst.

00:47:33: Da ist mit Sicherheit.

00:47:34: Das sind ja oft so diese Floskeln, die man manchmal auch hört, so ja, du hast mehr Potenzial.

00:47:39: Ja, da ist auch mehr Potenzialmeister und das selber für sich zu entdecken.

00:47:43: Da können wir auch definitiv sagen, also bei uns allen sind noch so viele spannende Seiten zu entdecken, wo wir uns selber manchmal im Wege stehen und von daher gut für es.

00:47:53: Und vielen, vielen Dank.

00:47:54: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann großer Wunsch, weil dadurch wachsen wir und der Podcast wird noch stärker.

00:48:02: Bitte, bitte hinterlass eine Bewertung oder empfehle auch den Podcast gern weiter.

00:48:06: Und in diesem Sinne sagen wir beide.

00:48:08: Danke und tschüss!

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