#135 Wie du deine Stimme bewusst als Führungsinstrument einsetzt – Mit Britta Seeger-Wenske

Shownotes

„Hast du schon mal eine Ente gesehen, die in Altersarmut gelandet ist?" Mit diesem Satz hat mein heutiger Gast an einem Zebrastreifen zwei Männer sprachlos gemacht. Und genau darum geht es in dieser Folge: deine Stimme. Als Organ und als das, was du zu sagen hast.

Zu Gast ist Britta Seeger-Wenske: Sprechwissenschaftlerin, Voice Coach und Speaker-Trainerin, die Führungskräfte darin begleitet, ihre Stimme gezielt einzusetzen. Sie selbst hat erst mit Anfang 30, in einem Schauspiel-Stimmkurs in Kanada, gemerkt, dass sie einen Raum füllen kann. 

Wir sprechen darüber, warum eine starke Stimme ruhig zittern darf, woher der Kloß im Hals wirklich kommt, und was du ganz konkret tun kannst, wenn dich im Meeting die Nervosität packt. Mit sofort umsetzbaren Hacks und ein paar überraschenden Fakten über dein wichtigstes Werkzeug.

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Podcast: https://www.podcast.de/podcast/3638800/ausgesprochen

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hinter mir standen zwei junge Männer und der eine, ich chauffierte sich sehr, sehr doll mit seinem Freund.

00:00:06: Und die sagten sinngemäß also Sie würden das gar nicht einsehen dass sie jetzt den Frauen so viel rechte geben sollen, weil im Tierreich ist es ja auch so dass der Mann das Weibchen dominiert.

00:00:17: Dann habe ich mich wirklich umgedreht und hab gesagt hast du schon mal eine Ente gesehen die in Altersarmut

00:00:22: gelandet ist.

00:00:23: Herzlich willkommen zu female leadership on air dem Podcast für Frauen ihre Führungspersönlichkeit wesentlich mehr eingringen und ihren beruflichen Weg aktiv gestalten wollen!

00:00:33: Mein Name ist Christine.

00:00:34: Ich begleite diesen podcast und habe heute eine sehr spannende Gäste dabei Britta Seger-Wenske.

00:00:40: sie isst Sprachwissenschaftlerin, Voice Coach, Speaker-Trainerin und unterstützt.

00:00:46: Das kannst du dir wahrscheinlich schon denken wenn ich das so beschreibe Menschen dabei ihre Stimme gezielt auch als Führungsinstrument einzusetzen.

00:00:53: mit ihrer Arbeit verbindet sie vor allen Dingen auch wissenschaftliche Tiefe und den praktischen Nährwert und zeigt wie Stimme Präsenz und Wirkung untrennbar miteinander verbunden sind.

00:01:04: Sie begleitet insbesondere Führungskräfte und das wirklich ihre Stimme zu nutzen, damit Clara zu kommunizieren, souveräne aufzutreten.

00:01:11: Also perfekt für eine Podcast-Folge!

00:01:15: Und ich freue mich sehr, liebe Britta, dass du da bist, dass Du ja gesagt hast und dass wir vor allen Dingen über das Thema sprechen was doch immer wieder Frauen manchmal in Unsicherheiten bringt oder wo sie sagen ah, da würde ich gern besser werden.

00:01:27: also herzlich willkommen.

00:01:29: Vielen lieben Dank, Christen.

00:01:31: Ich hake da gleich mal diese wunderbare Intro ein.

00:01:34: Ich bin nämlich Sprechwissenschaftlerin und keine Sprach-Wissenschaftlerin.

00:01:37: Das passiert ganz viel, das passiert ganz vielen Menschen!

00:01:41: Oh, das ist ja...

00:01:43: Und dann sehe ich immer blank und sage nee es sind wirklich Sprechwissenschaften.

00:01:48: und dann sagen heute immer okay spannend was jetzt ist das?

00:01:51: Es ist nicht alles was in irgendeiner Form mit diesem Instrumentstimme zu tun hat.

00:01:57: ein sehr weiter Begriff also sprechen Stimme in sich Körpersprache und dass ist eben das was ich mache.

00:02:03: Also vielen Dank, ich freue mich wahnsinnig, dass sich heute bei dir sein kann!

00:02:07: Ja so schön.

00:02:08: und danke auch, dass du das direkt korrigierst weil darum geht es ja heute auch um das Sprechen.

00:02:14: von daher cool.

00:02:15: und ich habe eine Frage bevor wir richtig loslegen und zwar Es ist jetzt, wir nehmen die Podcast-Folge Anfang Oktober auf.

00:02:24: Wenn du so an Female Leadership denkst?

00:02:27: Was kommt dir für ein Gefühl,

00:02:28: für ein Bild ...

00:02:30: Ja, wenn du das Wort überhaupt schon denkst.

00:02:33: Für mich ist es immer wieder ein beständiges Push and Pull.

00:02:36: Also so einen Ziehen nachgeben wie Seilziehen.

00:02:42: Ich hab das Gefühl, wir machen drei Schritte in die eine Richtung und dann gibt's diesen Schritt in die Richtung wo ich denke Oh Gott, in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?

00:02:54: Inletztens war ich mit meinen beiden Töchtern unterwegs und ich stand an einem Seberstreifen.

00:02:57: Hinter mir standen zwei junge Männer.

00:03:00: Und der eine ... Ich chauffierte sich sehr, sehr doll mit seinem Freund und die sagten sinngemäß, sie würden das gar nicht einsehen dass Sie jetzt den Frauen so viel Rechte geben sollen weil im Tierreich ist es ja auch so, dass der Mann des Weibchen dominiert Und ich konnte das gar nicht glauben, dass es noch solche Aussagen gibt.

00:03:26: Dann habe ich mich wirklich umgedreht und gesagt hast du schon mal eine Ente gesehen die in Altersarmut gelandet ist?

00:03:35: Geile Reaktion!

00:03:39: Ich fand es so... Die konnten gar nicht reagieren.

00:03:42: Ich bin dann auch weitergefahren weil ich dachte okay ich weiß nicht ob es sich lohnt Jetzt diese Diskussion in der Stelle zu führen, aber ich hatte so einen Moment von ... Hab ich das jetzt?

00:03:54: Meinen die das jetzt ernst oder ist das irgendwie versteckte Kamera.

00:04:00: Ich befürchte sie meinten es wirklich ernst und deswegen rede ich halt von diesem Push and Pull.

00:04:05: Es geht in ganz viele gute Richtungen Und dann gibt's immer wieder diese Strömung wo ich denke oh jetzt sind wieder drei Schritte zurückgegangen und ich glaube wir müssen einfach immer weiter nach vorne gehen und alle Themen nach weiter pushen.

00:04:18: Und Frauen stärken, damit dieses Ungleichgewicht aufhört.

00:04:25: Ich glaub, wir kriegen's nicht mehr mit?

00:04:26: Man sagt ja so drei Hundert Jahre, dann haben wir es erreicht ... I know!

00:04:32: Aber wir müssen dranbleiben, unsere Stimmen dafür einsetzen, dass sie sich ändert.

00:04:37: Deswegen sind auch Menschen wie du und dieser Podcasts so unglaublich wichtig.

00:04:42: Ja, das ist da nach vorne geht.

00:04:44: Aber es gibt und das ist so faszinierend dass du das in live erlebt hast weil ich krieg das immer mal über Social Media zugespielt irgendwelche Videos wo Männer sonst was für Erwartungen an eine Frau haben die soll zu Hause bleiben und wo sind dann die traditionellen Frauen?

00:04:56: Und warum gibst sie denn nirgendwo?

00:04:58: und wenn das wirklich auch in Live beim Bäcker oder wo auch immer passiert, wow wird dann nochmal näher?

00:05:04: drückt er noch einmal von näher ran ja.

00:05:07: Wir haben's alle auf die ein oder andere Art Erlebt.

00:05:10: Also ich bin ja so in den Seventies und also, ich bin noch aufgewachsen mit ... Es ist halt lustig auch mal Sprüche zu sagen wie nach dem Essen sollst du rauchen oder eine Frau missbrauchen?

00:05:23: Ja das war also ... Den

00:05:25: kenne ich auch noch.

00:05:26: Kennst du auch, oder?

00:05:27: Und das war so normal!

00:05:31: Wow, ja.

00:05:33: Den habe ich lange nicht gehört aber der klingelt auch noch bei mir.

00:05:37: Okay wir brauchen auf jeden Fall Stimmen!

00:05:40: Im doppelten Sinne einmal als

00:05:43: Organ

00:05:43: quasi und einmal auch etwas was zählt demokratisch und an vielen Stellen sich irgendwie einzusetzen.

00:05:50: Wann ist hier so das erste Mal bewusst geworden?

00:05:54: Stimme, das ist was worüber womit ich mich beschäftigen möchte und es entscheidet über so viele Momente.

00:06:03: Mir ist das... also ich fand Stimme immer schon faszinierend.

00:06:06: Ich bin ja eher über den Gesang gekommen, ich bin gar nicht übergekommen über dieses.

00:06:10: okay ich muss meine Stimme finden sondern ich hatte eine ganz frühe Faszination über dem Gesang.

00:06:15: Ich fand es immer unglaublich was Menschen als Kunstform mit Stimme machen können.

00:06:21: Ich weiß, es war zwölf Schützenfest auf dem Dorf bei uns und da gab's einen Talentedbewerb.

00:06:26: Und dann hat diese Frau gesungen und gewonnen.

00:06:28: Ich stand draußen am Zelt und habe mich so durch die Zeltplanen geguckt und dachte

00:06:33: Mann!

00:06:34: Das ist ja irre.

00:06:35: Die steht da, sie singt und die Menschen gehen total mit.

00:06:39: Und das war das erste Mal wo ich dachte eine Stimme hat Macht.

00:06:44: Eine Stimme kann Menschen wirklich in den Bann ziehen aber es war wirklich unter diesem künstlerischen Aspekt.

00:06:51: Das andere war, dass ich ... Dann hab ich viel selber gesungen und wollte Gesang spielen im ersten Schritt.

00:06:58: Und parallel hatte ich aber gefühlt selber nie eine Stimme.

00:07:05: Also auch das wieder in dieses typische Kindheit.

00:07:09: Kinder nett lieb, still sein, nett seinen Bravsein und speziellen Mädchen.

00:07:13: Du darfst sie irgendwie sehen, aber nicht hören.

00:07:16: Ich bin immer rot geworden in der Schule, also ich habe mich nie wirklich gezeigt.

00:07:22: Also da war immer dieses ... ja dieser Kloß in mir und den habe ich versucht über den Gesang zu lösen Und hab das aber auch nicht geschafft und bin dann ja über Umwege nach Kanada gelangt und erst damit mit Anfang dreißig habe ich das eigentlich gemerkt In meinem Training in Kanada.

00:07:40: Boah, die Stimme kann so viel Und ich kann einen Raum füllen, ich kann einem Raum halten mit meiner Stimme.

00:07:50: Das war eine lange Reise!

00:07:52: Wow, wow.

00:07:53: Vor allen Dingen wenn du sagst mit dreißig und das sind ja auch viele Jahre die ändern das begleitet und vielleicht auch in vielen Momenten unnötig ausgebremst hat.

00:08:00: Ja weil man sich selber ich weiß Ich das ist ja denn nicht nur dass da ein Kloses dahinter viel an Emotionen an Gedanken an Ein Nervensystem mit drinnen was dazu führt dass wir uns in solchen Situationen so fühlen sehr eher dann einen Symptom schon fast.

00:08:15: Was war?

00:08:15: vielleicht mich interessiert was es in kanada passiert.

00:08:18: ist

00:08:20: Das eine gute frage?

00:08:21: das war ein also Und das war ein lebensveränderndes... Keine Ahnung, so einen Kurs.

00:08:27: Ich bin hingeflohen und hatte furchtbaren Liebeskummer.

00:08:28: Ich dachte ich musste das Land verlassen.

00:08:31: also Stadtverlassen hat nicht gereicht.

00:08:32: Ich muss das Land verlassen!

00:08:35: Und dann kam über verschiedene Umwege, kam ein Stimmkurs meines Weges ja?

00:08:41: Das war vor Internet und vor allem wirklich im Prinzip nicht ganz.

00:08:46: aber es war so am Anfang und es waren nicht nur Googles mal eben Stimmkurse in Kanada sondern der kam.

00:08:51: Verschiedene Arten kamen da mir zugespielt, und beim dritten Mal dachte ich jetzt muss den machen.

00:08:56: Und weil ich eben gerade diesen Liebeskummer hatte, saß ich aber in einer Kleinküche im Halle bei meiner Studentenbude und dachte Jetzt bewerbe ich mich da!

00:09:05: Und bin dann angenommen worden.

00:09:06: das waren vierzig Teilnehmende zwölf Lehrer unter mich dahin geflogen völlig, völlig Christian ohne Erwartung nur mit der Erwartungen oder mit der Sehnsucht.

00:09:18: Ich muss weg aus Deutschland Und hatte ausgeblendet, dass es ein Stimmkurs ist für Schauspielerinnen und Schausspieler.

00:09:27: Was gut ist!

00:09:28: Ja, gut das Ausgeblende hatte.

00:09:30: Sonst wäre ich nicht gefahren, weil ich war ja immer eher die, die im Hintergrund ... Also bloß nicht sprechen, bloß auf die Bühne kein Raum einnehmen, alles das.

00:09:40: Ich hab dann innerhalb dieser sechs Wochen gemerkt nach diesem Schockmoment, ich muss Shakespeare sprechen?

00:09:47: Ich muss so nette spielen oder eine Szene spielen Ich muss monologisch sprechen in einem Theater.

00:09:54: Also das war wirklich so, ich dachte, krass eigentlich würde ich jetzt lieber bei mich verstärken und nach Hause fliegen aber es sind acht tausend Kilometers wäre auch doof.

00:10:03: Und hab durch diese Arbeit ... Durch die Körperarbeit, durch diese Atemarbeit und eben auch die Arbeit mit Sprache gemerkt was also?

00:10:16: ich habe im Prinzip einmal mein Innerstes nach außen gekehrt und hab gemerkt, ich kann das ja!

00:10:21: Ich hab ja eine Stimme, und das ist manchmal Zitterdie.

00:10:25: Und es ist nicht immer angenehm diesen Raum einzunehmen aber ich kann das!

00:10:31: Und das ... ich glaub mittlerweile, dass kann jede von uns das lernen.

00:10:36: Das klingt ja immer so ein bisschen... wenn ich das gelernt habe, kann das jeder.

00:10:41: Ja natürlich.

00:10:44: Aber du sagst

00:10:44: das trotzdem?

00:10:45: Ich sag's trotzdem oder?

00:10:46: Du bist trotzdem

00:10:47: überzeugt davon.

00:10:48: Ich bin absolut überzeugt.

00:10:49: Ja.

00:10:51: Jetzt hast du gerade schon gesagt, auch wenn die zittert und so ... Was ist denn für dich eine starke Stimme?

00:10:55: Kann die auch mal zittern oder kann sie vielleicht nicht ganz so kraftvoll sein?

00:11:00: Wie definierst du das für dich?

00:11:02: Für mich ist eine starge Stimme eine Stimme, die sich traut, das nach außen zu bringen was mir wichtig ist eben auch in unsicheren Momenten.

00:11:14: also wenn ich weiß Ich stehe für etwas dann traue ich mich dass wirklich dafür einzustehen, im wahrsten Sinne des Wortes irgendwo zu stehen und zu sagen.

00:11:25: Ich glaube das XYZ auch wenn es eben zittert, auch wenn sich vielleicht unsicher anfühlt und nicht so toll unperfekt ist.

00:11:34: aber mir geht's nachher darum, dass eine Stimme perfekt ist oder schön klingt.

00:11:39: die Frage ist immer wofür stehst du?

00:11:43: Was ist dein Rückgrat?

00:11:44: Wenn du schaffst das zu verbalisieren dann darf sie auch zittern.

00:11:48: Und dann gibt's natürlich die ganze technische Seite, okay wie kriegen wir das jetzt hin?

00:11:52: Dass du das sagen kannst ohne dass es zittert.

00:11:55: Weil wir wollen ja immer verschiedene Dinge transportieren wenn wir sprechen und Leidenschaft rüberbringen Kompetenz und Selbstvertrauen Das sind die drei Dinge, die wir immer transportieren wollen und da gibts ganz klare Parameter Die wir einsetzen können um das hinzubekommen

00:12:13: Okay.

00:12:14: Das heißt aber auch trotzdem so diesen Mut zu haben, sie überhaupt erst mal einzusetzen für Dinge die mir wichtig sind?

00:12:19: Ja das ist ja erstmal so ein Schritt wie Sie.

00:12:22: dann klingt dass es dann der nächste Schritt zu gucken.

00:12:24: hey in der Situation habe ich zwar meine Stimme erhoben aber im Nachhinein hätte ich ganz gern das Kraft voller gesagt dann kann ich nochmal dran arbeiten.

00:12:31: und dann deine drei Säulen die du gerade angesprochen hast.

00:12:35: was passiert denn so?

00:12:36: also gerade das vielleicht auch mit deiner Geschichte Wenn ich solche Situation habe, hab eigentlich eine Meinung.

00:12:42: Ich denke in der Situation, ja, eigentlich müssten wir das doch so und so machen.

00:12:45: Sitzt da irgendwo ne Meeting oder in nem Gremium?

00:12:47: Oder what's-soever... Und dann merk' ich aber irgendwas lämpt mich.

00:12:53: Hab diesen Klos im Hals!

00:12:55: Ich trau mich nicht vielleicht weil hier Hierarchien mit am Tisch sind oder vielleicht irgendwelche arroganten Menschen, wo ich denke oha, da kriegst du gleich nen Spruch gedrückt danach oder die belächeln mich oder was auch immer.

00:13:06: Ja Was passiert denn?

00:13:08: so?

00:13:09: Kommt da oft alte Erinnerungen?

00:13:11: Kannst du dazu auch was sagen, dass man sich kleiner fühlt und dem Moment nicht traut.

00:13:16: Wir sind hier alles One-Time-Learners.

00:13:19: Eine Sache muss nur einmal zu einem ungünstigen Moment passieren.

00:13:22: Und wir haben das drin!

00:13:23: Du bist als Kind laut und sehr expressiv.

00:13:27: Und den Moment sagt jemand, musst du immer so laut sein?

00:13:31: Kannste nicht einfach mal leise

00:13:33: sein?!

00:13:33: Wenn das ungünstig sich verdrahtet im Gehirn ist das eben dieser Glaubenssatz, den wir mit uns umtragen.

00:13:39: Ja, ich sollte leise sein.

00:13:40: Ich sollte nicht so laut sein.

00:13:43: Was auch immer wir tragen ja alle diese Glaubenssätze mit uns rum und je besser wir uns selber kennenlernen umso mehr können wir eben in solchen Momenten sagen ah okay da ist der Gedanke...ich möchte was sagen.

00:13:57: und da ist die andere Gedankel aber eigentlich soll es ja nett sein und nicht so laut sein.

00:14:01: den schiebe ich jetzt weg.

00:14:05: das ist vielen dank dass ihr da seid.

00:14:07: Ihr könnt später noch mal wiederkommen.

00:14:09: Dann bin ich total pragmatisch, dann erde ich mich ... Also, ich bewege meine Zehen in den Füßen.

00:14:15: Keine Füße!

00:14:16: In den Schuhen?

00:14:18: Ja das bringt mich vom Kopf in den Körper.

00:14:20: Ich atme leise aus.

00:14:23: Atme wieder ein und dann mach' ich einfach.

00:14:27: Und dann ist es wirklich ... Es muss uns ... Ein Stück weit egal sein was die anderen denken.

00:14:36: Das heißt ja nicht, wir rennen rum mit der verbalen Axt und hauen alles um.

00:14:41: Aber es muss uns stückweit egal sein was die andere Person denkt.

00:14:46: Ja, dazu hatte ich heute gerade ein Gespräch.

00:14:48: Also zumindest kurz ist das... Ich glaube wie viele Wochen sind's die wir auf dem Planeten sind?

00:14:53: so durchschnittlich fünftausend Wochen oder was auch immer und dass es deswegen einfach mal egal ist was der andere jetzt vielleicht gerade in den Moment denkt.

00:14:59: meine Güte!

00:15:00: Wir sind ja eh noch eine kurze Zeit hier also go for it.

00:15:04: aber solche unbewussten Glaubenssätze habe sehr lange eine Ärztin begleitet die unter anderem den Glauben Satz konditioniert darauf worden ist in der Kindheit, wenn Erwachsene reden haben Kinder still zu sein

00:15:17: und

00:15:18: das war für sie immer denn immer.

00:15:19: Wenn Situationen waren wo Sie mit ja mit anderen

00:15:24: Fach also

00:15:24: Experten oder Fachärzten oder einfach diese Visite am Morgen wo die alle zusammensitzen und die Patienten besprechen.

00:15:30: da fühlte sich immer wie das Kind bei den Erwachsenen und hat sich nicht getraut zu sprechen.

00:15:37: Ich mein, ihr Beruf ... Sie war eine gestandene Ärztin.

00:15:40: Aber das hat sie immer wieder so in diese Situation reingebracht wie du sagst.

00:15:43: man lernt das dann irgendwann und zack ist dieser Moment wieder da, man fühlt sich so.

00:15:47: Und wenn man das aber nicht begreift woher das kommt denkt man naja ich bin halt meine Stimme ist nicht stark genug oder ich kann bestimmte die Dinge nicht so gut anstatt mal zu verknüpfen.

00:15:56: wo kommen eigentlich diese Situationen

00:15:58: her?

00:15:59: Deswegen es

00:16:00: ist so wertvoll gerade bei der Stimme wie Du sagst zu gucken.

00:16:03: wo habe ich denn Momente in der Vergangenheit gehabt die irgendwo heute dazu führen, dass ich in solchen Situationen angespannt bin?

00:16:10: und auch finden wir da was.

00:16:12: Wir finden

00:16:12: immer etwas!

00:16:13: Und wir haben das ... Auch in Kanada war eine der ersten Übungen, die wir gemacht haben.

00:16:17: Ich habe das viel mit meinen Studenten gemacht im Hamburg an der Stage Entertainment, an der Academy.

00:16:23: Wir mussten einen Voice Paper schreiben also ein Stimmpapier und da waren eine der Ersten Fragen.

00:16:28: Wann war das erste Mal?

00:16:31: Dass dir jemand gesagt hat du sollst leise sein Und deine Stimme nicht nutzen.

00:16:36: Wann?

00:16:37: Die Kai...

00:16:41: Wir müssen gerade hier einfach kurz lachen, weil bei der Aufnahme kam ein Daumen

00:16:45: hoch.

00:16:47: Ein wirtseller Daumen oben lassen das auch drinnen.

00:16:49: Sehr lustig ist es auch richtig!

00:16:51: Mein Mann kommt so Ballons hoch und zu Feuerwerken.

00:16:53: Ich weiß nie warum und wann.

00:16:56: Es ist ganz spannend sich wirklich zu fragen ja wann war denn das erste Mal wo jemand gesagt hat du nicht Ja, und auf welche Arten missbrauche ich meine Stimme irgendwo auch.

00:17:06: Und für mich fällt das auch unter ... Nee, ich sag meine Meinung nicht!

00:17:10: Ich halte mich zurück.

00:17:13: Weil da will ja was raus.

00:17:16: Da will irgendwas durch uns gelebt werden, durch jede Person.

00:17:19: Das muss eben raus in die Welt.

00:17:21: Total.

00:17:22: Und ich find's auch ehrlicherweise als Elternteil du bist auch Mama echt schwer, da nicht was kaputt zu machen weil es gibt Momente wo ich sage

00:17:29: Gerade nicht.

00:17:31: Und wo man da so reinrutscht, weil es wirklich gerade unfassend ist.

00:17:35: Ich versuch mir immer ein bisschen dieses Konzept weniger Nein zu sagen im Alltag, aber trotzdem sind Momente da, wo ich Nein sage in Situationen.

00:17:42: Vielleicht ist auch mal so eine Moment da, bei der ich gerade Nein zu was sage, wo eigentlich jemand gehört werden will.

00:17:46: Deswegen finde ich das wirklich schwer mit dieser Verantwortung als Elternteil.

00:17:50: Oh Gott!

00:17:51: Was mache ich damit?

00:17:51: Hat mein Kind dann später vielleicht auch Situationen, wo sich's nicht traut, etwas zu sagen?

00:17:55: Weil wir jetzt gerade heute in der Küche die Situation hatten.

00:17:58: Es

00:17:59: ist wahnsinnig schwer und ich glaube, wir müssen uns einmal berufs machen.

00:18:03: Wir können es nicht richtig machen!

00:18:05: Wir geben unser Bestes und natürlich haben wir ja auch zu Hause.

00:18:08: wo ich einmal sage nee jetzt einfach nicht.

00:18:11: oder wenn meine meinen Töchter extrem laut brüllen wo ich merke das hat jetzt auch nichts mit Freude zu tun ist einmal nur Brüllen.

00:18:18: natürlich sage ich dann auch so jetzt einmal durchatmen.

00:18:23: und Ja Das spannende ist Christine dass Mädchen oft anfangen, um das Alter von Acht herum ihre Stimmen zu verändern.

00:18:34: Mhm.

00:18:35: Nicht unbedingt dauerhaft?

00:18:37: Und ich dachte immer, nee, das glaube ich nicht!

00:18:39: Also ... nie im Leben.

00:18:41: Wir sind jetzt garantiert auch kein Haushalt der darauf achtet, immer leise und so weiter.

00:18:46: Aber meine Tochter wurde Acht.

00:18:48: Und auf einmal hat die angefangen höher zu sprechen als sie sonst spricht.

00:18:53: Mhm...

00:18:53: Hey, dann muss ich sagen, was ist denn das mit deiner

00:18:56: Stimme?!

00:18:57: Sagt sie ja!

00:18:59: Aber wenn ich höher spreche, dann bin ich netter.

00:19:03: Und dann mögen mich die Menschen mehr.

00:19:05: Mhm, okay ... Ja, sagt das!

00:19:07: Ganz klar.

00:19:09: Wo kommt das her?

00:19:10: Also wir können gar nicht so viel gegen Roll-Modeln was manchmal in denen drin ist und was auch gesellschaftlich natürlich angetragen wird, also auch im Körperbildern... Das ist erschreckend, finde ich manchmal, was da passiert.

00:19:25: Voll.

00:19:25: Was beobachtest du denn?

00:19:27: Begleitest ja auch viele, sicherlich auch viele weibliche Führungskräfte.

00:19:30: Also Führungskräfte aber auch weiblichen Führingskräfte.

00:19:33: was merkst du denn so häufig?

00:19:34: Was sind Muster die die beim Sprechen oder auch bei der Stimme zurückhalten so?

00:19:40: Da gibt es mehrere.

00:19:41: das eine ist dieser Drang sich über zu erklären.

00:19:48: also wir können nicht einmal nur sagen Das passt jetzt nicht Wir hängen gleich hinter, das passt jetzt nicht.

00:19:54: Weil und dann noch?

00:19:55: ich hoffe es ist okay und ich würde dann mal vorschlagen dass wir also Es fällt vielen unglaublich schwer die Dinge einfach zu benennen Und stehen zu lassen Wir müssen nicht alles begründen Das passt nicht Ist ein wunderbarer Satz Der muss nicht begründet werden.

00:20:15: Kann so stehen bleiben

00:20:17: Darf stehen bleiben Genau wie eine berühmte leitsatz oder sprache nein ist ein ganzersatz finde ich fantastisch.

00:20:25: Ja, manche müssen das begründen.

00:20:26: Aber wir müssen es viel weniger begründen als wir es eben denken.

00:20:31: und was damit reinfällt ist dass Frauen oft in diese sogenannten Gelandensätze gehen.

00:20:39: Also, hallo mein Name ist Britta.

00:20:41: Ich freue mich wahnsinnig viel zu.

00:20:42: hier sind!

00:20:43: Hier sind... ich bin Sprechwissenschaftlerin und habe zwei Töchter Und ich liebe meinen Job und ich gehe immer hoch am Satzende und damit schließe ich den Satz überhaupt nie ab und dann weiß ich irgendwann selbst wieder wo ich bin und dann rede ich ein und so weiter und sofort Am Satz Ende runter gehen.

00:21:01: Also wirklich nennt sich der finale Fall und es klingt immer sehr markabel, wenn ich das sage.

00:21:04: Aber wir können nicht tief genug fallen am Satz Ende

00:21:09: Sonst nicht aber da schon

00:21:10: Da schon sonst nicht genauer.

00:21:12: da müssen wir tiefe fallen weil das dafür sorgt dass wir Kompetenz ausstrahlen stimmlich Und runter gehen abschließen Dinge einfach stehen lassen Pausen aushalten So viele Menschen können keine pausen aushalten.

00:21:31: Das ist wirklich auch gut lernbar.

00:21:35: Ich merke das immer wieder, wenn man beispielsweise so neue Menschen kennenlernt und dann Smalltalk führt oder so und vielleicht das eine oder andere Gespräch hat.

00:21:46: Gerade wenn da so stille Momente sind, wenn sich noch nicht so gut kennt, schnell mal jemand noch ne Frage rein drückt.

00:21:51: Und was ich sonst noch fragen wollte?

00:21:54: So diese Klassiker her, okay, ich muss jetzt den Raum füllen!

00:21:58: Ja, also sich da so ein bisschen zu entspannen.

00:22:00: Also ich durfte das auch lernen.

00:22:02: Ich bin bestimmt da auch nicht perfekt aber so zu lernen einfach mal stille auszuhalten ja und es hilft dir in unterschiedlichsten Situationen.

00:22:10: Ich empfehle das auch immer sehr gerne rund um Verhandlungen wenn ich gern mein Angebot rein haue oder auf den Tisch bringe stehen lassen einfach und dann wenn ich's ausspreche zum Schluss mit

00:22:23: gut

00:22:23: wie hast du ihn genannt?

00:22:24: den Fall?

00:22:25: Der

00:22:26: finale Fall.

00:22:27: Einfach stehen lassen und Punkt.

00:22:30: Genau, dann in diesem Ungewissen was passiert denn jetzt?

00:22:36: Wie reagieren die denn jetzt, wo ja die ganzen Sachen manchmal wieder hochkommen?

00:22:39: Jetzt finden sie mich schon unhöflich!

00:22:41: Jetzt bin ich bestimmt viel zu fordernd.

00:22:42: das spielt ja alles mit.

00:22:44: Das aushalten und atmen sagen okay ich kann die Pause füllen und ich kann damit eine Neugier rein gehen und bin gespannt wie mein Gegenüber jetzt reagiert.

00:23:00: Ich muss jetzt hier eine Brücke bauen.

00:23:03: Du hast gerade das Thema Atmung angesprochen, ich hatte vor kurzem irgendwo gesehen so dass viele wenn sie einen Satz beginnen anfangen zu atmen und dann loslegen.

00:23:14: Das ist auch ein Fehler aber Optimierungsbedarf hat an welcher Stelle ich quasi Atme

00:23:22: insetzen.

00:23:24: Aber du kannst mich da gerne korrigieren, falls ich das falsch irgendwo

00:23:27: gelesen habe.

00:23:28: Also was ... Ich glaube, was du meinst ist dass jemand der Sprechimpuls kommt oder was sagen sie denn dazu?

00:23:34: Frau Henke, erzählen Sie doch mal und dann kommt dieser Mönn von jetzt muss ich oh jetzt alle gucken mich an und es muss ich etwas Intelligente sagen und ganzen Gedanken die dann kommen und dann atmen wir ganz schnell aber sehr hoch ein.

00:23:50: also die Luft bleibt oben im Brustkorb.

00:23:53: Man ging die Schultern vielleicht noch so minimal mit hoch.

00:23:56: Und das führt aber dazu, dass die Stimme nicht mehr wirklich tragfähig ist.

00:24:02: All die Stimmbänder haben nicht genug Luft druntersitzen und dann spreche ich eventuell zu schnell... ...und mit einer leicht erhöhten Stimme.

00:24:12: Wir assoziieren höhere Stimmen immer mit Chaos- und Alarm- und Hektik.

00:24:15: Wer hat mit den ersten Hörerfahrungen Mutterleib zusammen?

00:24:17: Da haben wir alles sehr gedämpft wahrgenommen!

00:24:19: Deswegen assozieren wir Stimmen mit einem dunkleren Tammer mit Liebe, Kompetenz und Vertrauen.

00:24:24: Da können wir gar nichts gegenmachen!

00:24:26: Ja?

00:24:26: Und diese hektische Einatma drückt die Stimme ein bisschen nach oben... ...und er sorgt auch dafür dass du nicht mehr wirklich nachdenken kannst.

00:24:37: Wir brauchen diese entspannte Einatmung, die bis in den Bauch geht.

00:24:42: Eine Einatnung ist Inspiration.

00:24:45: In diesem Moment wo ich einatme kommt der nächste Gedanke Und dann strahle ich eine Ruhe aus und diese Ruhe hat ganz viel natürlich damit Charisma und Präsenz zu tun.

00:24:57: Ja, auch mit Wortwahl an vielen Stellen, weil ich viel bewusster wähle mehr Präsens bin und auch gerade das Thema Stress was du angesprochen hast mit Sicherheit auch im Körper von Gehirn bis runter.

00:25:11: sicherlich einfach ne entspannte Blutfließgeschwindigkeit oder auch Dierenwellen, was auch immer.

00:25:16: Aber ja, da irgendwie alles mit rein.

00:25:19: Wenn du vor allen Führungskräften arbeitest und jemand kommt jetzt auf dich zu ... Oder eine Frau kommt auf dich und sagt, sie würde gerne ihre Stimme präsenter machen.

00:25:30: Wo fängst du an?

00:25:32: Was sind so Hebel die du im Außen im Inneren wie auch immer so angehst?

00:25:37: Also wir fangen ganz oft, fange ich in der Tat körperlich an dass wir gucken.

00:25:41: Ich lass Sie erst mal sprechen und guck, was sehe ich im Körper?

00:25:45: Wo sehe ich die Atmung?

00:25:47: Wie beeinflusst die Atnung?

00:25:48: Die Gästik wie beeinflusst die Stimmgebung?

00:25:52: Die Satzlänge alles das?

00:25:55: Und dann gehen wir wirklich erst einmal körperlich ran.

00:25:59: Es ist extrem schnell, wie ich es erkläre ... Erdung!

00:26:03: Und zwar das Gefühl, dass du da bist.

00:26:07: Wir wollen ja ganz oft nicht da sein in solchen Situationen.

00:26:10: Der, der sehr Fluchtreflex setzt ja relativ schnell ein.

00:26:13: Oh Gott!

00:26:14: Meeting und Schwierig und jetzt sind da die ganzen Männer... Und ein Teil von uns will gar nicht da sein.

00:26:21: Dann haben wir eigentlich schon verloren.

00:26:23: Das heißt, erden und wirklich da sein diesen Raum halten können über die Füße.

00:26:32: Und dann gehen wir an die Atmung und dann gehen natürlich an Pausen machen Den finalen Fall.

00:26:40: Dann gehen wir an Storytelling, wie mache ich es eigentlich greifbar?

00:26:44: Viele denken ja aus.

00:26:44: sich muss jetzt unfassbar kompetent klingen und machen es dann ganz kompliziert was der Druckschluss ist Und dann eben im Laufe dessen Wir kommen nieder drum herum auch ans innere zu gehen ohne therapeutisch sein zu können natürlich.

00:27:01: Aber was ist denn deine innere Haltung wenn du diese Gespräche gehst?

00:27:05: Also gehst du mit einem Aujar rein oder gehst mit einem, oh verdammt eigentlich nicht.

00:27:11: Ist das der Gedanke?

00:27:13: Gehst du rein wenn du auf einer Bühne bist?

00:27:15: Gehst du auf die Bühnen wie siehst nur dein Publikum?

00:27:19: ist es dein Freund oder denkst du unbewusst?

00:27:22: nee die sind ja alle gegen mich.

00:27:25: und in dem Moment wo ich das denke reagiert der Körper und reagiert er Atem Und dann bin ich zu schnell Dann kann ich keine Pausen machen Und dann merke ich das und denke, jetzt kriegst du es schwierig.

00:27:38: Du musst da nicht Pausen

00:27:39: machen.".

00:27:40: Ja, und dann wird das ein Teufelskreis.

00:27:43: So wichtig, wir machen das viel im oder unter anderem auch im feminitärische Programm.

00:27:49: Wenn es darum geht zum Beispiel wie gehe ich mit Mitarbeitenden um?

00:27:52: und hat man natürlich manchmal welche die man lieber mag und manche nicht?

00:27:55: ja

00:27:56: und da spielt ja auch die Haltung so eine wichtige Rolle selbst wenn ich jemanden vielleicht die Chemie nicht hundert Prozent stimmt der aber vielleicht trotzdem kompetent ist.

00:28:06: Trotzdem habe ich ja eine leichte Distanz, die ich aufbaue.

00:28:09: Wenn ich diese Haltung nicht immer wieder regelmäßig überprüfe und gerade so dieses Mal zu gucken, wo bin ich denn da ausgerichtet?

00:28:17: Baue ich das Tanz schon durch meine Haltung auf oder schon Abneigung auf oder Angst auf.

00:28:23: So ein wichtiger Fokus da anzufangen.

00:28:25: Vielen Dank, dass du das teilst.

00:28:26: Unglaublich!

00:28:27: Also wenn wir mit Menschen arbeiten müssen wir immer zu einem gewissen Punkt auch Menschenfreunde sein.

00:28:34: Und natürlich, wir können nicht alle gleich mögen.

00:28:36: Es ist unmöglich.

00:28:37: aber was du sagst?

00:28:37: Wir können immer diese innere Haltung hinterfragen und sagen okay bist jetzt nicht mein größter Sympathieträger oder Trägerin Aber ich mag dich trotzdem als Mensch.

00:28:47: also ich mag Dich einmal nur weil Du ein Mensch bist.

00:28:51: Ja das ist meine Grundhaltung.

00:28:53: alles andere können wir dann sprechen.

00:28:55: ja voll wohl wollen.

00:28:59: Du sagst, ihr macht auf jeden Fall Haltung und dann guckt ihr viel so vielleicht auch an Melodie, Storytelling, Atmung mit Sicherheit.

00:29:07: Das sind die Parameter wo man ganz viele Spielraum wahrscheinlich hat.

00:29:11: Wenn wir jetzt mal rein theoretisch sagen eine Führungskraft... Wir haben hier eine Zuhörerin, die denkt so ich habe nächste Woche das nächste Budget-Meeting mit dem Vorstand.

00:29:22: Da kann ich mir natürlich dreimal einreden, ah die Haltung ja ja!

00:29:24: Ich bin gut drauf und alles super ganz easy.

00:29:30: Wie kann ich mich dann... gibt es da noch Tricks wo ich sage auch selbst wenn ich mir das selber nicht ganz abkaufe?

00:29:36: Kann ich da irgendwas machen dass sich vielleicht durch andere Technikmechaniken trotzdem in eine kraftvolle Stimme komme?

00:29:44: also zum einen finde ich eine inhaltliche Vorbereitung super wichtig.

00:29:49: Also wirklich sich immer wieder bewusst machen, was sind meine Kernaussagen?

00:29:53: Worauf will ich hinaus?

00:29:55: Das klingt total banal.

00:29:58: Ich erlebe so oft dass Menschen das gar nicht auf dem Schirm haben, dass das wichtig ist.

00:30:03: Ja

00:30:04: also auch wenn so Präsentationen sind ja dann lese ich halt die Folie vor oder Sachen ein bisschen was zur Folie.

00:30:08: Nee!

00:30:09: Was is deine Kernausage diese innere Klarheit zu haben?

00:30:13: worauf Wille ich hinaus wofür stehe in dem Moment?

00:30:17: Und das dann, wenn ich mit jemandem arbeite ... Wir sprechen das wirklich laut aus.

00:30:24: Weil im Kopf klingt's ja immer alles toll da.

00:30:26: Ich überleg, man sagt halt das und dann überlege ich noch ah, dann kann ich das noch sagen?

00:30:30: Der Kopf ist ja super der dreht es ja alle so zurecht dass es immer immer toll ist.

00:30:35: ne?

00:30:35: Kennen wir alle!

00:30:36: Und jetzt können wir es rausdenken.

00:30:37: oh, das ist irgendwie... Das ist noch nicht so.

00:30:40: Also

00:30:41: wirklich ähm aussprechen.

00:30:44: Auf einer rein innerlichen Ebene sprecht es aus und sprecht das aus ohne diese ganzen Weichmacher.

00:30:51: Ich würde jetzt mal... ich schlage vielleicht mal, ich möchte jetzt gerne nie einfach sagen.

00:30:59: Und ja, hört ihr?

00:31:00: Es ist wirklich eine solche, möchte ich fast sagen weil alle sollen so nett sein und dann wird alles verbessert.

00:31:10: Nehmt es auf!

00:31:12: Viele scheuen sich ja vor der eigenen Stimme, das ist auch erstmal okay.

00:31:16: Nehmt es auf und hört es euch an!

00:31:18: Wie klinge ich?

00:31:20: Wenn Sie ganz mutig sind... Ich mache immer ein Video, wenn wir gucken auf die Körpersprache, wir schauen auf die Stimme und den Inhalt.

00:31:28: diese drei Dinge Das ist das eine also inhaltlich ganz stark arbeiten und das laut aussprechen Und dann Wirklich körperlich rangehen, also mit einer körperlichen Präsenz reingehen.

00:31:44: Ich klopfe ganz auch den Körper vorher aus.

00:31:47: Also ich klopf alles aus, ich spring hoch und runter, ich stampfe wirklich mit den Füßen und zähle bis laut, bis einundzwanzig.

00:31:56: das will ich jetzt hier nicht machen weil das... Ich stelle mir das gerade vor die Meeting.

00:32:03: Wer kommt denn da?

00:32:06: Ich muss eben noch stampfen!

00:32:07: Ja, genau.

00:32:09: Ich hab gerade vorher mit einer Frau gearbeitet und sie meinte ... Diese Übung klingt immer so banal aber ich sagte, Sie macht es vor jede Meeting!

00:32:16: Und sie sagt, ich geh rein und meine Stimme ist einfach da.

00:32:22: Cool.

00:32:22: Weil die kommt dann so aus dem Körper.

00:32:24: Mhm.

00:32:25: Und dann wirklich Stimme, also wirklich ausklopfen und ganz leicht haaaaah... Kiefer öffnen, Raum einnehmen.

00:32:33: Und kurz bevor man reingeht Erden, Atmen.

00:32:38: Diese innere Aujahrhaltung.

00:32:41: und ich stelle mir noch ganz oft vor, ich habe so Laser-Strahlen die aus mir rauskommen.

00:32:48: Ich arbeite sehr gern mit Bildern!

00:32:50: Ja, ich merke schon.

00:32:51: Ja, Laserstrahl ist auf jeden Fall sehr nahe.

00:32:54: Okay was kommt dieses Mal?

00:32:58: Der Körper kann einfach besser auf Bilder reagieren als auch auf andere Anweisungen.

00:33:02: deswegen... Mache ich das?

00:33:05: Ja, einmal diese Laserstreien.

00:33:07: Die kommen überall raus und erhellen den ganzen Raum.

00:33:09: Einer meiner Mentoren sagt immer, füllt den leeren Raum mit eurer Präsenz.

00:33:15: Geht rein und spürt den Raum ... Und es ist ein Spiel!

00:33:19: Immer vom spielerischen ausgehen.

00:33:21: Auch eine Gehaltsverhandlung oder die ganzen Machtspiele, die dann ja auch so oft im Raum stehen.

00:33:26: Das ist ein Spiel.

00:33:29: Steckt ja schon aus dem Wort Spiel drin.

00:33:31: Ist es, oder?

00:33:32: Machtspiel?

00:33:33: Okay, willst du's?

00:33:33: Kannst ihr haben.

00:33:34: Dann machen wir das jetzt.

00:33:36: Wenn du das brauchst, bitte!

00:33:39: Ja und wenn mit der Grundhaltung sind die mehr so angespannt?

00:33:44: Wir können ja nur gewinnen.

00:33:45: Also es kann ja, wenn wir ganz ehrlich sind nichts passieren.

00:33:51: Es kann nichts passieren und wenn jemand immer wieder in den Satz grätscht dann kann ich sagen willkommen im Satz Ich führe ihn noch zu Ende.

00:34:00: Wir können dann mit Humor rangehen, wir können es auch einfach ganzer sagen stopp ich bin doch nicht fertig Pause atmen weiter sprechen.

00:34:10: Wenn wir im live setting sind und jemand macht eine blöde Bemerkung Blickkontakt halten zu der Person Atmen langsam rüber gehen kurz abnicken Und weitersprechen da dann über den Körper arbeiten.

00:34:33: Aber wirklich gar keinen Raum geben, es ist diese Einstellung von.

00:34:38: du willst spielen?

00:34:40: Gerne!

00:34:41: Gerade mein Raum.

00:34:44: Ja sehr gut und wenn du das gerade auch so sagst ja also gerade wenn ich mit vielen Führungskräften arbeite geht's viel auch um.

00:34:54: wie kann Gerade auch, wenn ich zum Beispiel aus dem Team herausführungskraft geworden bin.

00:34:59: Ich war vorher auf der gleichen Ebene und komme dann raus.

00:35:01: Dann geht es ja auch darum ab jetzt oder so langsam mir eine Autorität aufzubauen also im positiven Sinne.

00:35:08: Da spielt natürlich Stimme eine große Rolle und manche rutschen dann in dieses harte... Ich entscheide das jetzt so und werde dann mit kurzen Sätzen, die sie ja vielleicht auch oft ausreichen.

00:35:22: Trotzdem wirken sie hart und nicht mehr so greifbar.

00:35:26: Was kann ich dann machen um vielleicht das ein bisschen auszugleichen?

00:35:29: Atmung wahrscheinlich wieder?

00:35:31: Ja, und auch da wieder sich bewusstmachen.

00:35:33: Ich mache das jetzt weil ich mich vielleicht unsicher fühle.

00:35:37: also da nochmal hinterfragen warum denke ich muss das jetzt eigentlich so machen dieses Staccato-hafte, diese kurzen Sätze.

00:35:45: Wir machen das und ich diskutiere auch

00:35:46: nicht.".

00:35:47: Also das wäre für mich ein Schritt.

00:35:50: Und dann ... wie sage ich das?

00:35:54: Der Inhalt ist ja das eine und dann ist es, wie ich es sage.

00:35:58: Ich kann natürlich sagen wir machen das jetzt so oder ich kann sagen... wir machen dass jetzt so.

00:36:09: Ich habe noch mal drüber nachgedacht.

00:36:11: Ersten, zweitens, drittens.

00:36:12: Ja und ich nehme einen anderen Stimmklang dahinter Und dann wirkt es auch anders.

00:36:19: Dann wirkt's eher zustimmend als distanzierend, ne?

00:36:22: Genau.

00:36:22: und dann ist das eben die Verbindung.

00:36:24: und der einzige Grund warum wir sprechen sind ja... Wir wollen ja eine Verbindung herstellen.

00:36:30: Das ist der einzige grund, sonst könnten wir einen PDF rumschicken und sagen oder eine E-Mail leistet euch durch.

00:36:35: Gut ist ja!

00:36:36: Gut

00:36:36: ist aber wir sprechen ja wegen der Verbindung

00:36:40: Idealerweise.

00:36:40: Das haben glaube ich noch nicht alle in allen Unternehmen begriffen, deswegen ihr oft gesagt wird das Meeting hätte eine E-Mail sein können weil wir einfach den Raum den Raum dann nicht nutzen für Verbindung.

00:36:50: und Ich meine ich hoffe dass die Prognose richtig ist.

00:36:54: aber ich glaube dass wir wirklich noch mehr echte Räume schaffen müssen, wo wirklich Verbindung stattfindend echte Verbindungen nicht abarbeiten von irgendwelchen Statusdiskussionen und dafür dann umso kraftvoller Stummelkompetenzen aber auch einfach unser Miteinander zu nutzen anstatt so nebeneinander herzuarbeiten.

00:37:15: Ich glaube das wird immer wichtiger.

00:37:16: also was du sagst und ich merke in meiner Arbeit dass Bedürfnis nach Jetzt bitte nicht online treffen, sondern einfach mal live zusammenkommen und sie in die Augen gucken.

00:37:27: Das wird gerade wieder viel mehr als es noch vor zwei, drei, vier Jahren war.

00:37:32: Ja klar wir hatten Corona diese extremen Phasen da ging's halt nicht und danach war das auch eine ganze Zeit lang fand ich.

00:37:37: Und jetzt dachte ich das Gefühl nie den Menschen wollen wieder in einem Raum sein und die wollen sich austauschen.

00:37:46: Wenn ich in meiner Akademie diese Bühnentage mache, das ist immer so besondere Momente.

00:37:50: Weil eben alle zusammenkommen und da nutzen wir Gesang, dann nutzen wir Schauspiel, Impro alles das um ein gemeinsames Erleben zu schaffen.

00:38:01: Voll gut!

00:38:02: Und sind er denn auch Führungskräfter?

00:38:03: Also ist das für jeden quasi der einfach mehr seine Stimme bewusster einsetzen möchte?

00:38:09: Ich arbeite schon mehr mit Führungskräften.

00:38:12: Ja.

00:38:14: Ganz, ganz in frischen Berufseinsteigern.

00:38:16: Das ist nochmal eine andere Gruppe.

00:38:19: Ich habe meistens Führungskräfte drin und die machen alle alles mit.

00:38:25: Und das ist für mich immer so schön zu sehen weil es sind ja jetzt keine Standard-Training, die ich da mache sondern wie gesagt kommt der Gesangstlehrer und dann müssen sie solo singen neben dem ganzen Storytelling und der Bühnenpräsenz zu sehen, was da passiert und aus den Leuten rauskommt.

00:38:42: Es ist unglaublich also zum einen stimmlich aber auch... ...was vom Innersten auf einmal sichtbar wird und erlebbar wird.

00:38:51: Richtig schön!

00:38:52: Ja und das ist ja so viel was durch den Alltag irgendwie so eingefroren wird, weil man so einem Stresslevel ist dann vielleicht noch Vereinbarkeit irgendwie hinkriegen will, aber auch noch Freizeitstress hat.

00:39:04: Und so ich finde dann gehen ja genau diese Momente wo es eigentlich darum geht dass ich mehr raus aus mir komme oft verloren weil wir so im Kopf durchgetaktet sind und diesen Raum dann zu haben, mal wieder zu atmen.

00:39:16: Zu merken was habe ich denn eigentlich alles in mir?

00:39:19: Was unterdrücke ich weil die Tage voll sind so wertvoll.

00:39:24: wenn ich jetzt vielleicht als eine letzte Frage bevor ich dir drei persönliche noch stelle ja weil ich weiß du hast gleich einen Termin Wenn ich jetzt meine Stimme ein bisschen trainieren möchte und mir sage ich möchte jetzt irgendwas für mich im Alltag machen.

00:39:37: Was ist dann eine einfache Übung die ich einfach täglich für mich als Übung machen kann?

00:39:43: Also kannst immer summen.

00:39:46: Wichtig dabei ist, dass du den Kiefer lockerlässt.

00:39:49: Ich hoffe jetzt könnt ihr alle hören, dass es nicht das wird.

00:39:56: Da mache ich alles zu und tue der Stimme im Endeffekt weh.

00:40:01: Sondern, dass der Kiefe gelöst ist ... Und ich raum im Mund habe!

00:40:06: Das wird ein ganz wohliges ... Es klingt wie eine Kuh finde ich, weil es hat so dieses Ganze.

00:40:22: Ja, aber das entspannt die Stimme und bringt sie in Bewegung.

00:40:29: Die Stimme ist unglaublich stöeranfällig.

00:40:34: deswegen unbedingt aufpassen!

00:40:36: Die Stimmbänder sind nicht zum Sprechen gemacht.

00:40:39: primär also das ist eigentlich ein Schließmuskel den wir im Hals haben Und die einzige Aufgabe war mal dafür zu sorgen, dass keine Fremdkörper in die Lunge kommen.

00:40:49: Also wir haben zwei Schließmuskeln im Körper, einmal im Hals, einmal hinten.

00:40:54: und irgendwann dachte der Mensch ... Sprechen wär cool!

00:40:57: Welche nehmen

00:40:58: wir?

00:41:01: Wir haben uns auf den Schließ-Muskel im Halt geeinigt.

00:41:07: Das sind so Fun-Facts, die keinen Menschen brauchen aber ich lieb sie.

00:41:10: Ich lach gar nicht mehr.

00:41:14: Und deswegen ist es, weil es sprechende Sekundärfunktion ist in die Stimmen da eben unfassbar anfällig.

00:41:19: Ja?

00:41:19: Deswegen immer mit Vorsicht wenn jemand merkt euch wird schnell heiser wirklich zum Logopäden gehen oder sich jemanden suchen der sich damit auskennt.

00:41:30: Eine andere schöne Möglichkeit die Stimme aufzuwärmen ist sich ein Strohhalm zu nehmen und zu blubbern mit Stimme.

00:41:40: Jetzt hab ich keinen Strohhalm hier.

00:41:43: Ihr nehmt den Strohalm, es gibt also so Makaroni-Nudeln ... die in Hohl sind und dann ins Wasserglas stecken, nur so ein Zentimeter.

00:41:54: Und dann blubbern mit Ton.

00:41:57: Also da wieder dieses Summen druntersetzen kannst du leider nicht vormachen.

00:42:02: Das massiert die Stimmen dann noch mal auf eine ganz spezielle Art und Weise.

00:42:07: Und Gänen!

00:42:09: Und zwar unhöfliches, lautes... Genau.

00:42:12: Dass du jetzt machst und zwar noch viel größer!

00:42:13: Also wirklich wenn ihr unsigniert morgens, weil sie Sonntagsmorgen ist, zwölf Uhr, ihr wacht auf und dann dieses... also richtig einmal sich raus regeln.

00:42:31: Das macht hinten den Mundraum aus.

00:42:35: Mach ich jetzt einfach überall.

00:42:39: Achtet drauf, dass ihr alleine seid.

00:42:41: Und die Schließenmuskelgeschichte ist schon

00:42:43: gut.

00:42:43: Ja, die ist gut ne?

00:42:46: Die Stimme hat für mich jetzt eine ganz neue Bedeutung bekommen.

00:42:48: Ich

00:42:48: weiß man denkt nie wieder gleich immer diese Stimme nach dieser Enne vor.

00:42:53: Ah cool!

00:42:54: Britta ich habe drei Fragen an dich, die anderen waren auch an dich aber die sind jetzt noch mal ein bisschen mehr an dich.

00:42:59: und zwar wenn du einen Coffidate mit einer inspirierenden Frau haben könntest welche wäre das?

00:43:06: Meine Oma Die kennt keiner außer ich.

00:43:10: Ich hab sie auch nicht lange kennengelernt, aber meine Oma war ... die hat im Krieg drei Jungs alleine großgezogen und hat drei Tage vor der Flucht ihre einzigste Tochter, meine Tante beerdigt.

00:43:23: Die ist mit acht an Scharlach gestorben.

00:43:25: Das war das älteste Kind.

00:43:26: Dann hat meine Omas drei Tage später ihre drei Jungen eingepackt und ist im tiefsten Winter geflohen.

00:43:33: Und ich würde ... Also, da steckt für mich so eine Resilienz hinter und so eine Kraft.

00:43:41: Und ich würde das gerne besser verstehen und ihre Geschichte näher kennenlernen.

00:43:48: Wow!

00:43:49: Ja, Wahnsinn was die alles geschafft haben.

00:43:52: also ...

00:43:54: Ich hab sogar die Original-Todesanzeige meiner Tante irgendwann gefunden noch mit einem Opa war im Krieg und dann vermisst in Russland.

00:44:03: Und dann der Name meines Opa's, also es ist unglaublich.

00:44:08: Ja, das ist auf jeden Fall eine sehr emotionale Begegnung auch.

00:44:13: Wow!

00:44:14: Danke fürs Teilen.

00:44:16: Das letzte richtig gute Buch was du gelesen hast?

00:44:20: Eine Frage der Chemie.

00:44:22: Ich glaube die Autoren habe ich jetzt nicht im Kopf und sind jetzt auch verfilmt worden Über eine Frau, also viele von euch kennen das bestimmt.

00:44:30: Eine Chemikerin in den fünf Jahren, der so viele Steine in dem Weg gelegt worden sind und die mit so viel Gratlinigkeit und Mut und Unbeirberkeit ihren Weg geht ... Das hat mich zu tiefst beeindruckt.

00:44:47: Ist ne fiktive Geschichte!

00:44:48: Ich dachte immer ich hab die irgendwann gegoogelt und dachte gab's diese Frau wirklich?

00:44:52: Weil es unfassbar geschrieben ist.

00:44:55: Also große Empfehlung, meine Frage der Chemie.

00:44:58: Wow!

00:44:59: Habe ich nämlich noch nicht gelesen?

00:45:00: Cool dass du's kennst.

00:45:01: Mach mal

00:45:01: das ist wirklich... es ist sehr gut.

00:45:05: Ein Lieblingsreptoral was du nach einem langen Arbeitstag machst.

00:45:09: Schwimmen.

00:45:10: Das geht so einfach.

00:45:11: oder habt ihr da einen von mir geholt?

00:45:13: Nein, kein Pool.

00:45:13: Das

00:45:14: war ein kleiner Privatpool bei uns auf dem Tag.

00:45:20: Ich lebe im Wasser auf und ich versuche so oft, wie es geht ins Wasser zu gehen.

00:45:24: Und auch speziell nach langen Seninartagen.

00:45:25: Also ich hab immer Schwimmzeug dabei weil ich immer dann gucke wo wäre der nächste Pool?

00:45:31: Wo ich rein kann.

00:45:32: Weil ich setz mich im Wasser neu zusammen.

00:45:36: Das ist wirklich mein Element.

00:45:40: Ich habe nämlich gar nicht soweit weg in eine Schwimmballe.

00:45:42: vielleicht sollte das auch mal als Ritual probieren.

00:45:46: Es muss aber, also ich bin keine offene Gewässerschwimmerin.

00:45:48: Ich brauche es geklort und gekachelt.

00:45:52: Vielleicht noch ältergekachelt auch?

00:45:54: Nein.

00:45:56: So ein hellgehellbrot an so einem.

00:45:58: Genau!

00:45:59: Sehr schön

00:46:00: mit Blümchen.

00:46:01: Ja sehr schön.

00:46:02: Vielen vielen Dank Britta.

00:46:03: Sehr gerne.

00:46:04: Ich fand's

00:46:04: sehr bereichernd, amüsant, kompetent... Ich weiß gar nicht was ich jetzt für Adverben- und Adjektive hier noch alle zusammenwurscht und darf.

00:46:16: hat mir richtig viel Spaß gemacht und ich glaube auch, dass die Zuhörerinnen, die dabei waren definitiv den einen oder anderen Tippstrategie- oder Learning mitgeschrieben haben.

00:46:25: Also großen Dank an dich!

00:46:28: Sehr sehr gerne und ich sage immer du bist nicht hier um zu flüstern, du bist hier umgehört zu werden.

00:46:33: deswegen danke das ich dabei sein durfte

00:46:37: Danke.

00:46:38: Wir packen auf jeden Fall auch die Links-Zubritter in die Shownotes, falls du mehr erfahren willst vielleicht auch zu deinen Seminaren und deiner Arbeit findest du definitiv links in den Shownots.

00:46:46: guck da unbedingt rein!

00:46:48: Und wir beide sagen danke und wer beide oder ich zumindest habe einen großen Wunsch.

00:46:52: wenn dir dieser Podcast diese Folge gefallen hat check einmal bitte ob Du ihn wirklich abonniert hast weil das viele haben ihn nicht abonniert und hören fleißig.

00:47:00: also damit tust du nicht nur Dir sondern auch uns eingefallen und gern die folge weiterentwickeln.

00:47:05: Wir beide sagen tschüss und bis bald.

00:47:09: Tschüs!

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