#132 „Ich bin nicht gut genug“: der Satz, der dich unbemerkt ausbremst

Shownotes

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Es gibt einen Gedanken, der viele von uns täglich ausbremst und das Gemeine daran: Die wenigsten hören ihn wirklich in ihrem Kopf. Er sagt sich nicht laut. Er versteckt sich.

In dieser Folge gehen wir diesem Gedanken auf die Spur: 👉 Woran du ihn im beruflichen Alltag erkennst, oft getarnt als etwas ganz anderes. 👉 Warum er meist so tief sitzt und wo er ursprünglich herkommt. 👉 Und vor allem: Was du konkret tun kannst, um nicht länger von ihm gesteuert zu werden.

Eine Folge zum ehrlichen Hinschauen, die Mut macht, kraftvoller aufzutreten.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute geht es um einen der teuersten Gedanken im Top.

00:00:05: Und das ist ein sehr tiefsitzender Gedanke, den du vielleicht in deinem Kopf gar nicht so in der Formulierung hörst!

00:00:13: Ich habe ehrlicherweise auch bis vor einigen Jahren gedacht... Der Satz betrifft mich nicht immer wenn ich den irgendwo in so meinen Ausbildung und mein Coaching-Ausbildung irgendwo gehört hab nach diesen Nee, sowas denke ich nicht.

00:00:26: Und genau das erlebe ich auch ganz oft in meiner Arbeit mit weiblichen Führungskräften aber auch mit Männern wenn wir, wenn ich mit gemischten Runden Trainings mache oder Workshops mache dass dieser Satz irgendwo dahinter steckt.

00:00:40: er zeigt sich dann in ganz vielen vielen Facetten im Alltag Und ich heiße dich herzlich willkommen zu female leadership on air, dem Podcast für Frauen, die ihre Führungspersönlichkeit wesentlich mehr einbringen und ihren beruflichen Weg aktiv gestalten wollen.

00:00:57: Mein Name ist Christine und ich begleite Dich zu mehr Selbstvertrauen, Klarheit und auch Souveränität in Deiner Führungsposition!

00:01:04: Wir gehen diesen Satz heute auf die Spur.

00:01:07: Ich möchte Dir zeigen wie Du ihn erkennst, wie du ihn im Alltag erkennt, dass er möglicherweise In deinem Kopf immer mal wieder ein paar Schleifen dreht und da einfach im Hintergrund auch Faltensweisen beeinflusst, Entscheidungen beeinflußt.

00:01:24: Verhaltensmuster beeinflust.

00:01:25: Und dann möchte ich dir vor allen Dingen einen stückweiten Erinnerung rufen falls du dich mit dem Thema schonmal beschäftigt hast oder wenn du dich noch nicht beschäftigt bist wo kommt dieser Satz eigentlich her?

00:01:37: Warum sitzt der Aufzug so tief in uns und was kannst du vor allem im Alltag machen um Trotzdem entspannter, gelassener und nicht gebremst durch den Alltag zugehen.

00:01:49: Also ich habe schon gesagt dieser Satz wird oft so gar nicht unbedingt ausgesprochen.

00:01:55: Du kennst das vielleicht auch?

00:01:57: Das kannst du vielleicht bestätigen selten diesen Gedanken.

00:02:01: Ich bin nicht gut genug.

00:02:04: Er zeigt sich nämlich ganz oft durch andere Anzeichen.

00:02:08: er zeigt sich zum Beispiel Dadurch, dass du einen besonderen Qualitätsanspruch vermeintlich hast.

00:02:15: Zum Beispiel im Meeting, sagen wir es mal so ja, stell dir vor, du sitzt in einem Meeting große wichtige Runde und was machst du?

00:02:22: Du meldest dich nicht weil du nicht sicher bist ob deine Idee gut genug ist!

00:02:28: Und da kannst du schon ein bisschen auf die Spur geben wenn du schon Sorge hast das deine Idee nicht gut genug isst damit dahinter wahrscheinlich der Satz stecken vielleicht ist diese Idee nicht.

00:02:38: Ja, ich will das nicht pauschal sagen.

00:02:40: Das ist sicherlich nicht immer so aber in vielen, vielen Situationen steckt diese Programmierung nenn ich es mal.

00:02:47: In uns drin sodass wir in Situationen im beruflichen Alltag uns bremsen und uns hinterfragen ob das was wir wissen wirklich gut genug ist.

00:02:56: Und am Ende des Tages, da möchte ich dich dran erinnern.

00:02:59: Du hast Fachwissen!

00:03:00: Du hast Know-how!

00:03:02: Du bist an der jeweiligen Position und trotzdem kommen solche Gedanken ob meine Idee gut genug ist obwohl du vielleicht wirklich für deinen Bereich in der Tiefe total drinsteckst.

00:03:13: ja das heißt dahinter ist auf dieser Satz Ich bin nicht gut genug der uns immer wieder zweifeln lässt.

00:03:19: oder stell dir vor du sitzt in die Meeting Du bist unsicher, ob diese Idee gut ist oder deine Meinung gut ist und damit du das gleich so ein bisschen relativieren kannst.

00:03:31: Sagst du dann dieses typische?

00:03:33: Vielleicht ja also vielleicht ist es eine blöde Idee.

00:03:36: aber ich habe da folgende Idee.

00:03:38: Also du relativierst deinen eigenen Gedanken um von vornherein schon gar nicht dieser Angriffsfläche im Außen zu haben.

00:03:44: Das kann auch dieser typische Tarnmechanismus dieses Gedanken sein.

00:03:49: oder und das kennst du vielleicht auch intern wird eine Stelle ausgeschrieben oder vielleicht doch extern.

00:03:55: Ich erlebe das immer wieder auch, gerade wenn ich mit Frauen zusammen arbeite.

00:04:00: Eine tolle Stelle aus geschrieben, vielleicht auch in einem anderen Unternehmen und man denkt so ah nee, ich habe zwar schon fünfzehn Jahre Erfahrung im Bereich aber nie dafür bin ich noch nicht gut genug ja?

00:04:10: Und dann bewirkst du dich nicht.

00:04:11: Ja also das können schon einen zum Einen schon mal anzeichen sein dass Du Sorge hast ob das was Du sagst das was du denkst Gut genug ist oder Ob du dich ausreichend vorbereitet hast für einen Termin, ob das wirklich gut genug ist.

00:04:26: Das deutet meist darauf hin dass in uns drin diese Gedankenschleife ich bin nicht gut genug immer wieder gespult wird und sich das dann im Außen zeigt.

00:04:37: ein weiterer Mechanismus woran du es auch erkennen kannst ob dieser tiefsitzende Gedanke, ich bin nicht gut genug bei dir möglicherweise drin steckt.

00:04:47: Ist das du zum Beispiel Situation als Wir-Gefühl vermittelt?

00:04:53: Das ist einerseits ja nicht schlecht.

00:04:55: gerade in der Führungsposition geht es wenig darum dass ich mich positioniere also immer wieder um mein Ich sondern es gibt natürlich ein wir.

00:05:04: Gleichermaßen dürfen wir uns auch beobachten, wann nehme ich Dinge?

00:05:08: Wann nehme ich Erfolge deswegen nicht an und schiebt es gleich auf ein Wir.

00:05:13: Ja so!

00:05:14: Ja ja wir haben die Dinge so entschieden und dabei weißt du eigentlich bei Erfolg Du hast sie so entschieden aber du relativierst deine eigenen Erfolgen damit.

00:05:22: Das heißt das kann auch ein Anzeichen dafür sein dass du denkst naja Sudol warst doch jetzt gar nicht.

00:05:27: Ach so eine große Entscheidung war's doch jetzt nicht.

00:05:30: also dieses Thema Bescheidenheit ... kann sich da auch so ein bisschen reinschoben.

00:05:35: Oder du gibst, wenn irgendwas... Also wenn ein Erfolg war dann gibst du dieses Lob sofort weiter an dein Team und auch wieder du verhinderst damit dass du wirklich auch akzeptieren kannst.

00:05:45: Nee das habe ich so gemacht!

00:05:48: Das habe ich hier so entschieden.

00:05:49: Das hab' ich als Grundlage geschaffen damit wir als Team so erfolgreich sein können.

00:05:53: also das zu differenzieren wann nehme ich Dinge auch nicht an weil im Hintergrund bei uns Im, ja an der sogenannten ursprünglichen, in Anführungsstrichen Programmierung unsere kann dahinterstecken.

00:06:10: Ich bin nicht gut genug.

00:06:11: also wenn ein Lob kommt.

00:06:14: Das waren wir Ja das war gar nicht so gut.

00:06:16: Das war ja gar nichtso intensiv.

00:06:18: Das War ja gar nichts Besonderes.

00:06:19: Also eine schnelle Relativierung von Erfolgen Kann auch ein Hinweis dazu sein dass eben dieser Ursprungsgedanke irgendwo vielleicht auch noch bei dir fest setzt und Vielleicht erkennst du dich da wieder Oder auch da kann es hinterstecken.

00:06:34: Dir fällt es schwer, Dinge abzulehnen oder auch Zusatzaufgaben kriegst du vielleicht von einer anderen Führungskraft und du denkst so ah nee die kann ich ja jetzt nicht ablehnen sonst denken wir schaffen mir nichts.

00:06:49: also auch dieses nach außen zu vermitteln Wir schaffen hier alles.

00:06:54: Hier ist alles möglich.

00:06:55: Ich bin total leistungsstark eher nach Außen keine Grenzen zu setzen Weil man das Gefühl hat, man muss sich hier noch stärker beweisen und eigentlich müsste ich das doch schaffen.

00:07:06: Ich bin anscheinend noch nicht gut genug.

00:07:08: also nehme ich auch Zusatzaufgaben an.

00:07:10: Also setze ich keine Grenzen wenn noch ein Projekt oben drauf kommt weil das müssten wir ja eigentlich schaffen.

00:07:16: Das müsste ich doch eigentlich schaffen, ansonsten bin ich vielleicht nicht gut genug und muss mich noch mehr anstrengen.

00:07:22: Auch das kann ein Indiz sein.

00:07:24: Ich sage das nochmal so dass können Indizien sein.

00:07:26: Beobachte dich da es muss nicht.

00:07:30: Und vielleicht auch als dritte Tarnung, wie sich dieser Satz oder dieser Gedanke oft im Alltag zeigen kann ist.

00:07:36: Dass es so ein bisschen wirkt wie Anstand.

00:07:40: Beispielsweise stell dir vor du bist Führungskraft.

00:07:44: Du bist vielleicht ja auch Führungskraft und es gibt da dieses eine Meeting wo so ein paar Führungen Kräfte dabei sind aber irgendwie bist du nicht eingeladen?

00:07:54: Oder wurde das beim letzten Mal nicht einggeladen?

00:07:57: Und anstatt zu fragen und zu sagen hey es wird total Sinn machen, dass ich bei dem Meeting dabei bin.

00:08:04: Denkst du dir naja vielleicht die müssten mich ja fragen?

00:08:08: Warum werde ich denn da eigentlich nicht eingeladen?

00:08:10: also hinterfragst eher warum du nicht einggeladen wirst, warum du vielleicht nicht gut genug bist, warum Du vielleicht nicht wichtig genug bist.

00:08:22: Respektiert genug für's.

00:08:23: Anstatt einfach zu sagen, hey ich finde es wichtig dass Ich da eingeladen bin das ich an den runden auch teilnehmen weil Es ist mein thema.

00:08:30: das betrifft mein team.

00:08:31: das betriff betrifgt meine Themenbereiche.

00:08:34: anstatt dass wir offensiv hingehen Machen wir das in unserem kopf aus und überlegen uns Eier.

00:08:39: eigentlich müsste ich da sein aber anscheinend Bin ich vielleicht nicht wichtig genug Nicht gut genug.

00:08:44: also gehe ich so ein bisschen in die Defensive.

00:08:47: Oder und das kennst du vielleicht manchmal auch Wenn du beispielsweise... Ich habe das ganz oft, wenn ich mit Führungskräften arbeite.

00:08:54: Aber ich hatte es jetzt auch vor kurzem wieder in einer eins zu eins Begleitung dass wir das Gefühl haben Wir haben diese Position nur bekommen weil gerade niemand anderes verfügbar war.

00:09:06: Ja was sollten die machen?

00:09:09: Die haben mich da jetzt befördert Weil Das braucht jetzt so ein Signal weil jemand Anderes auch eine Beförderung bekommt.

00:09:14: Deswegen haben sie's bei mir auch gemacht.

00:09:16: aber eigentlich Es ging jetzt Ja eigentlich, weil die hatten eigentlich niemand anderes.

00:09:22: Vielleicht kennst du solchen Gedanken auch?

00:09:24: Du hast eigentlich einen Erfolg also bekommst eine Beforderung oder du bekommest eine Gehaltserhöhung oder und dann relativierst du das so ein bisschen und sagst naja die konnten ja jetzt nicht Angst das mussten dir jetzt zu tun.

00:09:39: Also da steckt definitiv auch drin ich bin nicht gut genug und wir versuchen in einem Außengründe zu finden anstatt ehrlich zu sagen Ich bin gut genug, ich habe das verdient.

00:09:50: Also wir relativieren Erfolge und es ist so schade weil damit sind wir natürlich viel viel gebremster im Alltag.

00:09:57: Und es geht bei diesem Satz, ich bin nicht gut genug nicht darum den jetzt direkt umzuwannen und überall nur noch zu sagen, ich Bin Gut Genug!

00:10:07: Beste hier überhaupt.

00:10:07: Nein, darum geht es nicht!

00:10:08: Sondern es geht um ein gesundes Selbstbewusstsein.

00:10:11: Ein gesundes selbstvertrauen.

00:10:12: Ein gesund zu sich zustehen und damit nicht zu sagen ich bin besser als alle anderen sondern einfach zu sagen das kann ich gut und das kann vielleicht auch nicht gut.

00:10:21: Auch das gehört dazu ja?

00:10:23: Und deswegen möchte ich dich daran erinnern mal so ein bisschen durch den Alltag zu gehen und vielleicht hast du so ein paar Anzeichen erkannt weil dieses dieser Satz steckt in so viele Verhaltensweisen drin.

00:10:33: In so vielen Gedanken Muss dann drin in so vielen Entscheidungen, kleinen Entscheidungen und großen Entscheidungen im beruflichen Alter aber auch auch im privaten Alter ohne Frage.

00:10:45: Deswegen ist es elementar sich wirklich zu fragen betrifft mich dieser Satz?

00:10:51: Ich will nicht sagen dass er dich betrefft.

00:10:53: ja Es gibt auch welche die Betrifft das nicht meiner Arbeit.

00:10:56: zumindest erlebe ich viele die es betriffte.

00:10:59: Und ich kann nur eine Sache unterstreichen und das sage ich auch an mich immer wieder Wenn du dich selbst unterschätzt und da steckt dieser Satz ganz klar drin, weil wir unterschätzen uns damit.

00:11:12: Weil du bist definitiv gut genug.

00:11:14: Das heißt ja nicht dass du perfekt bist aber du bist definitely gut genug.

00:11:18: Aber diese Wiederholung dieses Satzes führt dazu Dass Wir Uns Unterschätzen.

00:11:25: Und wenn Du Dich Selbst Unterschätzen Was passiert dann?

00:11:29: Dann Wisst Du auch im Außen unterschädzt Weil du nicht zu dir stehst, weil du nicht für deine Erfolge einsteht.

00:11:36: Weil du Nichtgrenzen setzt, weil Du Nicht-Erfolge annehmen kannst.

00:11:41: ja natürlich wie neben dich.

00:11:42: dein andere war unsicher und damit wirst Du von anderen oft auch unterschätzt.

00:11:49: Und das ist eine eine Falle Für den beruflichen Alltag weil wir damit Natürlich gar nicht in unser Potenzial Gehen weil Wir Damit natürlich auch Situation in Situationen nicht reingehen, die wichtig wären um sich zu positionieren und die wichtig werden.

00:12:03: Um sichtbarer zu sein?

00:12:05: Die wichtig wären, um klare Kante, um eine klare Meinung zu positioniert.

00:12:09: Deswegen ist es so so wichtig, sich damit zu beschäftigen und mal zu gucken, wo betrifft mich das?

00:12:15: Und ich möchte einmal kurz erklären, wo dieser Grund oder diese häufige Gedanke Ich bin nicht gut genug oft er kommt also oft herkommt.

00:12:24: Das muss nicht ja.

00:12:26: Es geht auch nicht darum hier jetzt tiefen, psychologisch alles zu verstehen und mal so ein paar Ideen zu bekommen, wo es herkommen könnte.

00:12:34: Ganz oft ist das ja so ein richtiger Glaubenssatz.

00:12:36: Es steckt so richtig drin.

00:12:37: Das ist eine Grundüberzeugung die viele, viele haben.

00:12:41: Ja?

00:12:41: Es betrifft auch nicht nur Frauen.

00:12:43: Es haben mehrheitlich Frauen einfach durch das patriarchale System gleichermaßen – und das erlebe ich auch ganz offen – das kannst du wahrscheinlich auch bestätigen.

00:12:52: Gibt's auch ganz viele Männer, die diesen Glaubenserz haben.

00:12:56: Ich bin nicht... Gut genug.

00:12:58: Die machen das manchmal mit anderen Anzeichen, dann zeigt sich das dann und der ist oft entstanden nicht immer aber ganz oft entstanden in einer frühkindheitlichen Prägung.

00:13:10: In einem Vorschulalter-Schulalter auch.

00:13:14: Und der sitzt so richtig tief.

00:13:16: also richtig im Nervensystem sitzt er tief.

00:13:20: Der sitzt sowohl bei uns in den sogenannten im Unterbewusstsein fest, der sitzt im Nervensystem fest.

00:13:31: Da sind richtig tiefe neurologische Fahne bei uns im Gehirn, also wenn es dich betrifft.

00:13:36: Also auch bei mir gibt's diesen Gedanken.

00:13:38: ich bin nicht gut genug, da sitzt immer noch.

00:13:41: in einigen Situationen kriege ich den mit, merke ich dass er im Hintergrund bei mir läuft und versucht mich zu beeinflussen.

00:13:48: Inzwischen habe ich ihn ganz gut im Blick.

00:13:50: Ich will nicht sagen immer gibt Situationen woher, wo ich danach merke das er da war Aber es ist auf jeden Fall eine sehr, sehr wichtige Erkenntnis zu gucken.

00:13:59: Hey!

00:13:59: Wann betrifft er mich eigentlich?

00:14:01: Und sich selber zu beobachten.

00:14:03: und dieser Satz ist oft entstanden nicht unbedingt durch Kritik also er kann auch durch Kritie vor allem auch im Vorschulalter oder im Schulalter entstehen aber vor allen Dingen auch durch Lob mit Bedingung.

00:14:18: deswegen auch oft im Schulalter.

00:14:20: Also die Psychologie nennt das auch Bedingte Wertschätzung.

00:14:23: Das heißt, du bekommst Zuwendung als Kind wenn etwas gut war und sie blieb vielleicht manchmal aus oder war weniger, wenn etwas nicht gut war.

00:14:33: Und es heißt nicht dass unsere Eltern das bewusst falsch gemacht haben.

00:14:35: aber wir haben eine unterschiedliche Aufmerksamkeit.

00:14:38: Eine unterschiedliche Zuwendungen bekommen je nachdem was passiert ist.

00:14:42: also wenn was besonders tolles passiert ist waren Menschen um uns euphorisch ja?

00:14:48: das relativ neutral war, weil die Euphorie halt nicht so weit da.

00:14:51: Und dadurch kann es sein dass wir gelernt haben nur wenn wir etwas Gutes machen dann bekommen wir Zuwendung, dann bekommen aufmerksamkeit und dann bekommen Liebe.

00:15:00: Wenn man das nicht bekommt fangen wir an zu zweifeln naja vielleicht war das jetzt hier nicht gut genug obwohl es so gut war ja?

00:15:08: Das heißt unser Selbstwert wurde quasi an Bedingungen geknüpft.

00:15:14: betrifft uns das auch oft im Erwachsenen Alter, dass wir an uns reifeln wenn wir mal kein Feedback bekommen.

00:15:19: Gerade in der Flurungsposition wo du natürlich nicht den ganzen Tag Lob bekommst sondern gerade in der Sandwich Position bekommest du vielleicht Kritik von oben Druck vom deinem Team ja dann ist es so dass dir manchmal einfach diese Zuwendung dieser positive Aufmerksamkeit ein Stück weit fehlt und dann kann er schnell dazu führen wenn uns die fehlt dass wir denken Ich bin einfach nicht gut genug.

00:15:41: Das, was ich hier mache reicht so noch nicht aus und deswegen sind diese Muster irgendwann mal bei uns entstanden und spielen natürlich oft noch eine große Rolle auch im erwachsenen Alter.

00:15:52: Und auch ich beispielsweise habe dieses Phänomen beim Phänomene vielleicht kennst du das bei dir auch?

00:15:58: Ich hab zum Beispiel bei mir selber auch gelernt an einem späteren Verlauf dass durch Fleiß ich Erfolge erreiche.

00:16:09: Also wenn ich mal einen Erfolg irgendwo nicht hatte, dann habe ich das immer gleich darauf geschoben.

00:16:14: Da habe ich halt nicht genug gemacht und es gab Situationen, da habe ich bestimmt genug gemacht aber ich hab immer dann an mir gezweifelt dass ich nicht genug gemacht habe.

00:16:21: Ja, da steckt auch auf dahinter Ich bin nicht gut genug, ich habe nicht genuggemacht!

00:16:26: Ich hätte besser sein müssen, ich hätte mehr machen müssen.

00:16:28: Und wenn du ehrlich ganz oft im Alltag schaust Du hast bestimmt ja alles gegeben, was machbar war.

00:16:37: Und manchmal sind natürlich auch externe Parameterspielen hier auch eine Rolle und diesen kritischen Blick brauchen wir definitiv auch und der ist manchmal verzehrt gerade durch dieses tiefe Gedankenmuster ich bin nicht gut genug kann das oft verzehren sein dass wir Erfolge und Misserfolger einfach nicht objektiv genug erkennen und zu doll dann wiederum an uns zweifeln oder uns Vorwürfe machen, dass wir das hätten besser machen müssen und diese Selbstkritik dann auch gerne mal ungesund wird.

00:17:07: Jetzt ist aber die Frage, was können wir jetzt eigentlich machen?

00:17:11: Also das erste ist du musst diesen Satz nicht loswerden!

00:17:18: Ist es auch ein bisschen unrealistisch muss ich sagen weil es eine lange Reise, aber es lohnt sich sehr, sich immer wieder kennen zu lernen Tagebuch mal zu notieren, wo merkst du das du dich zurücknimmst?

00:17:35: Wo merkst Du dass du unsicher wirst.

00:17:38: Wo merkest du, dass du dir selber einredest?

00:17:41: ich bin noch nicht soweit.

00:17:43: ja also erstmal zu erkennen.

00:17:46: wo brennt sich mich als am besten da?

00:17:48: wirklich so eine art taggebuch oder journal führen und sich beobachten wann vielleicht am end des tages sich abends fragen hey wann habe ich mich heute zurückgenommen?

00:17:59: War das gerechtfertigt oder war das aus Unsicherheit?

00:18:04: Ich glaube da könnte was schief gehen, wenn ich das jetzt mache.

00:18:07: Warum habe ich mich zurückgenommen?

00:18:09: Warum hab' ich an mir gezweifelt?

00:18:11: Warum habe' ich gedacht, ich bin noch nicht so weit?

00:18:14: Also das erstmal zu überprüfen und damit bist du schon einen so großen Schritt weiter!

00:18:19: Wenn du das für dich regelmäßig mal dich selber beobachtest und dich da auf die Reise begibst zu gucken wann Bremse ich mich aus.

00:18:29: Weil oft fühlt sich das ganz natürlich an, weil wir haben es über Jahre so gemacht und denken ja, so bin ich halt!

00:18:37: Ich melde mich nicht so gerne in Meetings oder ich mag mich so gern vor einer Runde sprechen.

00:18:42: Oder ich mag nicht unbedingt mich in den Vordergrund stellen.

00:18:44: Dann denken wir irgendwann, wir sind so.

00:18:47: Vielleicht sind wir sogar nicht?

00:18:49: Vielleicht ist das dieser Gedanke der dahinter steckt, der uns bremst.

00:18:52: also da wirklich Das habe ich für mich auch irgendwann gelernt.

00:18:55: Ich hab oft gedacht, das sind so Persönlichkeitsmerkmale.

00:18:57: So bin ich halt!

00:18:59: Und wenn du genauer hinguckst, merkst du ... weil es...ich will nicht sagen Bereilene.

00:19:03: Weil bei vielen Themen sind das diese uralten Gedankenmuster die uns zu Verhaltensweisen geführt haben, die sich normal anfühlen aber eigentlich nur konditioniert sind.

00:19:16: und je mehr du das überprüfst, merkst du erst mal dass du neue Seiten an dir entdeckst Und du wirklich auch aufblüßt und merkst, hey es geht ja doch viel leichter als ich gedacht habe.

00:19:25: Ja deswegen mach dich auf die Suche!

00:19:27: Mach ruhig mal für ein bis zwei Wochen dass du dir abends die Frage stellst wo war ich heute unsicher?

00:19:33: Wo hab' ich mich gebremst?

00:19:34: Wo war ich bescheiden?

00:19:36: Was war der

00:19:36: Hintergrund?!

00:19:37: Und ist das wirklich die Wahrheit?

00:19:39: oder habe ich mich da selbst so ein bisschen beschummelt?

00:19:42: also das als ersten Punkt Und das ist auch wichtig.

00:19:46: Dieser Satz verschwindet in der Regel nicht von alleine durch Erfolg, ja?

00:19:55: Ich habe das ja vorhin schon mal kurz gesagt.

00:19:57: also vielleicht kennst du die Situation Du hast ein Erfolg und schon fängt dein Gehirn an es klein zu reden oder du bekommst eine Beförderung und denkst so naja Die haben jetzt auch nur bekommen weil sie hatten keine andere Person Die haben niemand anderes gefunden.

00:20:11: Also du relativierst die Dinge, das heißt dein Gehirn akzeptiert die Erfolge im Außen nicht und deswegen ist es wichtig nicht darauf zu warten dass du erst irgendwann denkst jetzt bin ich gut genug?

00:20:24: Jetzt gehe ich los!

00:20:26: Jetzt arbeite ich so lange bis ich gut genug bin und dann traue ich mich.

00:20:31: nein also andersrum erstmal im außen neue Dinge machen.

00:20:38: nicht darauf warten, dass du dich erst sicher genug fühlst.

00:20:41: Sondern nach außen gehen in die Sichtbarkeit gehen, in die Aktionen gehen und in die Erfahrung gehen.

00:20:49: Und dadurch merkst du das, du neue Erfahrungen machst und dann verändert sich auch dieser Grundgedanke.

00:20:56: Das heißt, es ist wichtig!

00:20:57: Nicht erst warten kognitiv das alles zu überschreiben und zu hoffen, dass durch ein paar Erfolge ich mir das jetzt schön rede.

00:21:04: Nein, nach außen gehen.

00:21:05: Du musst in die Erfahrung gehen!

00:21:06: Du musst Dinge einfach mal anders machen.

00:21:09: In einem Meeting sagen... Ich habe dazu eine andere Meinung, die möchte ich kurz sagen und dann merken was passiert?

00:21:15: Natürlich kann es sein dass du dich trotzdem unsicher fühlst und beim nächsten Mal wieder melden und gucken was sich passiert also in die Erfahrungen geht nicht.

00:21:22: der ist auf Sicherheit warten sondern in die Sichtbarkeit gehen und Sichtbarheit erzeugt Sicherheit.

00:21:27: deswegen sage ich das immer wieder.

00:21:28: Das ist so wichtig ja Machen statt warten dass du ready bist.

00:21:34: Ich hoffe, das ist die richtige Message, die du heute brauchst.

00:21:38: Strategie Nummer drei, weil sie gerade so gut greifbar ist und weil sie dir definitiv ein großer Hebel für dich ist oder ein richtiger Katalysator, geradefür falls dieses sehr ursprüngliche Gedankenmuster ich bin nicht gut genug sich in unterschiedlichsten Facetten bei dir zeigt melde dich zu strategisch sichtbar im Job an.

00:21:59: Wir starten am vierundzwanzigsten September, da kann ich dir sagen das ist genau der Push um ins machen zu kommen!

00:22:06: Das es genau die Veränderung, die du brauchst wo du merkst ah jetzt verändert sich was?

00:22:11: Ich gehe viel aktiver raus in die Erfahrung zu gehen wirklich auch Dinge zu verändern also strategisch Sichtbar Im Job.

00:22:18: das ist das vierwöchige Live Programm mit mir.

00:22:21: wir machen vier Online-Trainings über vier Wochen und du bekommst mithilfe der Gruppe jede Woche eine Sichtbarkeitschallenge.

00:22:30: Und du wirst nach vier Wochen merken, wie sich deine Haltung zum Thema Sichtbarkeit verändert hast.

00:22:36: Du wirst viel authentischer in die Sichtbarigkeit gehen und du wißt echte Ergebnisse im Außenspüren wo du merkst Menschen respektieren dich mehr, Menschen nehmen dich mehr.

00:22:45: ein Entscheidungsprozess mit rein Menschen im Unternehmen überlegen, wo sie dich befördern können.

00:22:50: Also du wirst auch im Außendreck der Ergebnisse schaffen.

00:22:54: Klick jetzt auf den Link in den Shownotes und melde dich an!

00:22:57: In wenigen Tagen schließt die Anmeldung.

00:23:01: ich sage nochmal abschließend wer sich selbst?

00:23:05: Und wenn es unbewusst ist unterschätzt wird auch im außen unterschätzen.

00:23:10: genau da liegt die Kraft bei sich anzufangen zu gucken.

00:23:13: Wo unterschätze ich mich selbst damit ich im Außen kraftvoll erwirke.

00:23:18: Denn wir wollen diesen Satz, Ich bin nicht gut genug, nicht die Steuerung überlassen sondern gezielt gucken.

00:23:25: wo können wir für uns Dinge einfach nicht so akzeptieren und damit selbstbewusster im außen rausgehen?

00:23:32: Ich sage danke dass du bei female leadership on air dabei warst.

00:23:36: wenn du diese Episode hilfreich und inszenierend fandest dann Weißt du, freue ich mich jedes Mal riesig wenn Du eine positive Bewertung verlässt.

00:23:46: Abonniere unbedingt den Podcast und teile ihn mit Freunden und Kollegen!

00:23:51: Also Tschüss.

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