#111 Psychologische Sicherheit: Der Leadership-Faktor, den fast alle unterschätzen – Mit Karin Lausch

Shownotes

Psychologische Sicherheit ist DIE Grundlage für mutige Teams, echte Zusammenarbeit und starke Führung.

Warum schweigen so viele Menschen im Job, obwohl sie eigentlich etwas Wichtiges zu sagen hätten? Weshalb wirken Teams nach außen oft „harmonisch", während unter der Oberfläche Unsicherheit, Scham oder Anpassung dominieren? Und warum trifft fehlende psychologische Sicherheit Frauen in Führung oft ganz besonders?

In dieser tiefen und gleichzeitig sehr praktischen Folge spreche ich mit Karin Lausch - Leadership- und Vertrauensexpertin, Spiegel-Bestsellerautorin, Executive Coachin und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um Vertrauen und psychologische Sicherheit in der Arbeitswelt geht.

Besonders spannend: Karin erklärt, warum wir in Organisationen oft noch an einem veralteten Führungsbild festhalten - und weshalb gerade jetzt mehr Verbindung, Verletzlichkeit und echte Zusammenarbeit gebraucht werden.

Diese Folge ist für dich, wenn du…

👉 dir mehr Offenheit wünschst

👉 oft das Gefühl hast, dass im Team nicht ausgesprochen wird, was wirklich los ist

👉 als Frau in Führung sichtbarer werden willst, ohne dich zu verbiegen

👉 verstehen willst, wie Vertrauen, Sichtbarkeit und psychologische Sicherheit zusammenhängen

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Transkript anzeigen

00:00:00: Bei der Arbeit erleben wir zwei Dinge.

00:00:02: Entweder stör bitte nicht, pass dich an, funktioniere und mach was man dir sagt oder dann kommst du in den Arbeitskontext und man sagt zu dir sei bitte mutig hinterfragt.

00:00:12: bitte alles denkt mal anders.

00:00:14: ja wir brauchen hier echte Musterbrecher und Muster Brecherin.

00:00:17: herzlich willkommen zu female leadership on air dem podcast für Frauen ihre Führungspersönlichkeit wesentlich mehr einbringen und ihren beruflichen Weg aktiv

00:00:26: gestalten wollen.

00:00:29: Martin, falls du das erste Mal zuhörst und ich habe heute wirklich eine der Gästenen, worauf ich mich sehr freu.

00:00:39: Es lohnt sich definitiv!

00:00:41: Ihr Name ist Karin Lausch.

00:00:42: Du kennst ihr Namen sicherlich.

00:00:44: Sie ist Leadership- und Vertrauensexpertin, Spiegelbestsellerautorin, Executive Coach und sie begleitet seit über siebzehn Jahren Führungskräfte, Organisationen vor allen Dingen um Arbeitsumfelder zu schaffen Wo Menschen wirklich mutig denken.

00:01:01: Voran gehen ihre Ideenteilen offen sprechen und vor allen Dingen wesentlich besser zusammenarbeiten mit ihren Bestsellern, trust me warum vertrauen die Zukunft der Arbeit ist Und auch dem Bestseller feel safe be brave.

00:01:15: wie wir mit psychologischer Sicherheit besser zusammen arbeiten und vor allem mutiger entscheiden zeigt sie Warum Vertrauen und auch vor allem psychologische Sicherheit echte Erfolgsfaktoren sind.

00:01:26: und ich freue mich Sehr, wirklich sehr Karin.

00:01:29: Dass du dabei

00:01:30: bist

00:01:30: und wir vor allen Dingen uns das Thema zylorische Sicherheit rauspicken was da kann ich dir total zustimmen kein nice to have ist es wirklich etwas was wir sowohl im privaten aber vor allem auch im beruflichen extrem brauchen und vor allen gestalten dürfen.

00:01:44: deswegen herzlich willkommen so schön dass du da

00:01:47: bist.

00:01:48: Ich freue mich auch sehr, dass ich da sein darf und wieder da sein.

00:01:53: Danke schön!

00:01:54: Ja du bist das zweite Mal zu Gast und das ist für mich eine ganz große Ehre weil ich weiß es natürlich auch gerade in deinem Terminkalender sind wenig Lücken.

00:02:02: also von daher große Wertschätzung, dass du dir die Zeit nimmst und vielleicht erinnerst du dich an die erste Folge die wir zusammen aufgenommen haben?

00:02:09: Da habe ich auch schon diese Frage gestellt und vielleicht hat sich das Bild bei dir ein Stück weit verändert Wenn du an Female Leadership denkst, ja gerade vielleicht so im ersten Quartal.

00:02:21: Was kommt dir da für ein Gefühl?

00:02:25: Ich finde das so gut dass du die Frage wieder stellst und immer wieder stellts weil ich glaube... Keine Zeit war so relevant wie jetzt, dass wir genau darüber sprechen.

00:02:35: Also das hätte ich jetzt gar nicht gedacht seit unserer letzten Folge aber es hat sich noch mal, glaube ich der Niedt hat sich nochmal potenziert.

00:02:43: Heute würde ich sagen da denke ich an Verbundenheit, an Verbindung und an Verbundenheit weil wir mit dieser Art von Führung einfach das ansprechen was im Moment wieder verloren geht, in dieser ganzen Renaissance des Patriarchats möchte ich das mal nennen.

00:03:00: Und der autoritären Führung geht ja Verbindung verloren und Verbundenheit.

00:03:05: Das ist deswegen so dramatisch weil sie ja... was uns bleibt, wenn alles andere schwankt und wangt.

00:03:12: Und sich so unsicher anfühlt.

00:03:14: Auch das, was wir beeinflussen können, während wir ganz viel gar nicht beeinflüssen können.

00:03:18: Deswegen würde ich sagen, dass macht vor allem für mich im Moment viel mehr Leadership aus auf die Verbindung und die Verbundenheit zu setzen, die dann zur Folge hat, dass wir gemeinsam auch Großes miteinander erreichen können.

00:03:31: Ja, das ist ein wichtiger Punkt!

00:03:32: Ich sehe ganz viel, ob dir es auch so geht in Social Media aktuell, dass alle sauer Teig Brote machen und sich ihr Zuhause so gestalten, dass sie sich wohl und sicher fühlen.

00:03:44: Weil gerade

00:03:45: viel

00:03:46: los ist und außen viel passiert und diesen eigenen Mikrokosmos für sich zu gestalten.

00:03:50: Dass ich das Gefühl habe hier hab ich alles im Griff oder hier kann mich weiterentwickeln in einer gewissen Form.

00:03:56: Ist ja auch ein Spiegel wie es an vielen Stellen natürlich beruflich oder gesellschaftlich einfach nicht ganz stimmig ist, wenn ich versuche mir im eigenen Kreis vor allen Dingen das so ein Stück weit auszugleichen.

00:04:09: Deswegen spielt natürlich psychologische Sicherheit so einen großer Hebel gerade auch in beruflichen Kontext.

00:04:15: vielleicht für alle die den Begriff hier und da mal so ein bisschen gehört haben aber nicht so ganz wissen was ist jetzt eigentlich genau?

00:04:22: Ja, vielleicht magst du uns das nochmal erklären.

00:04:25: Ja, psychologisch Sicherheit Wenn wir unter Menschen sind, das Gefühl dass wir sagen können was wir wirklich denken und was wirklich ist.

00:04:36: Ohne die Angst haben zu müssen, dass wir dafür die persönlichen Kosten zahlen.

00:04:41: Das heißt ohne persönliche Abwertung fürchten zu müssen.

00:04:45: Ohn in Missgunz zu fallen, ohne ausgrenzt zu werden, ohne belächelt zu werden ausgelacht all diese Dinge die unseren sozialen Status mindern.

00:04:56: Und wir Menschen scannen ständig unterbewusst innerlich ab, wie ist gerade mein Platz in der Gruppe?

00:05:03: Das können wir auch gar nicht abstellen.

00:05:05: Aber das passiert sehr unbewusst und wenn wir uns das ein bisschen bewusst machen was wäre da eigentlich die ganze Zeit tun?

00:05:11: dann recherchieren wir unentwegt Wie is mein sozialer Status grade?

00:05:17: und dass tun wir deswegen weil uns einfach überlebens wichtig ist Dass unser sozialer status okay ist Und deswegen ist es für uns in sozialen Gruppen auch die größte Gefahr, dass dieser soziale Status leidet.

00:05:32: Und psychologische Sicherheit ist das Gefühl, dass wir uns andern zumuten können ohne dass unser sozialer Status leitet.

00:05:42: Ja ich überlege gerade, es gibt natürlich auch viele im privaten ja da haben wir auch oft diese Solution, dass vielleicht in manchen Kreisen nicht ganz so offen sind weil wir das Gefühl haben werden vielleicht belächelt und das überträgt sich natürlich auch mehr oder weniger.

00:05:54: dann im beruflichen Kontext War gab es für dich einen Moment, weil du hast ja das zweite Buch jetzt gerade erst rausgebracht.

00:06:01: Das ist jetzt ein paar Wochen alt.

00:06:02: Das sind zweite Baby von oder Buchbaby von dir?

00:06:05: Du bist ja sonst auch Mama aber auch

00:06:06: mein viertes

00:06:07: Baby.

00:06:10: Was war so wo du gesagt hast über das Thema das beschäftigt mich so.

00:06:14: ich möchte da unbedingt drüberschreiben.

00:06:16: Ich möchte da einfach noch mehr in die Welt bringen.

00:06:19: Ja Also ich kann das nur total unterstreichen, was du gerade gesagt hast.

00:06:24: Viele Glauben psychologische Sicherheit spielt nur im Arbeitskontext eine Rolle weil es da auch letztendlich sein Boden hat, das Thema.

00:06:33: Weil es da irgendwie auch populär geworden ist.

00:06:35: aber tatsächlich ist das gar nicht so sondern schon in der Familie als Kinder wird angelegt wie psychologisch sicher wir unser Umfeld wahrnehmen.

00:06:46: dazu kann ich gleich ne Geschichte erzählen.

00:06:48: dann In der Kita geht das weiter spätestens in der Schule.

00:06:52: Wenn wir es vorher noch nicht gelernt haben, lernen wir spätestens in der Schule immer noch.

00:06:55: Stör bitte nicht, pass dich an funktioniere melde dich wenn du was willst hinterfrag nicht zu viel mach was man dir sagt und wenn du das nicht tust dann fällst du auf und zwar unangenehm und im Zweifel wirst du bestraft.

00:07:11: Und dann geht das bei der Arbeit weiter.

00:07:14: und bei der arbeit erleben wird zwei dinge entweder Das geht genauso weiter.

00:07:19: Also stör bitte nicht, pass dich an und mach was man dir sagt oder dann kommst du in den Arbeitskontext und man sagt zu dir sei bitte mutig hinter fragt bitte alles denkt mal anders.

00:07:30: ja wir brauchen hier echte Musterbrecher und Muster Brecherin und dann funktioniert es überhaupt nicht.

00:07:37: Und alle fragen sich warum?

00:07:38: Warum funktioniert denn das hier nicht?

00:07:41: Aber wir stellen auch fest Ja wenn es da mal funktioniert Dann ist es auch wieder unangenehm.

00:07:45: also Wir sind da irgendwie völlig lost.

00:07:47: Und es gibt zwei Momente, die mich diesem Thema noch viel näher gebracht haben als ich jetzt sowieso schon durch meine Arbeit bin.

00:07:56: Meine Tochter war fünf da gingen sie noch in die Kita anzwischen das ist sie acht und Sie kamen eines Tages nach Hause und wir hatten eine relativ schwere Phase in dieser Kita.

00:08:03: also es gab einfach ne Phase in der die Kinder alle in so einer Phase waren, der sie Grenzen ausgetestet haben und wirklich auch öfter mal über die Stränge geschlagen haben.

00:08:15: Und meine Tochter hat sich da immer mit ihrer Freundin ein bisschen außen vorgenommen und hat da immer versucht Abstand zu halten von der Gruppe von Kindern, die da gerade besonders konflikter unterwegs war.

00:08:26: An einem Tag hat eine Mädchen aus dieser Gruppe der besten Freundin meiner Tochter einen Zahn ausgeschlagen Also ausgetreten, muss man sagen.

00:08:35: Das war so ein bisschen im Effekt.

00:08:38: Das waren natürlich keine boshafte Absicht und trotzdem sind das Dinge die nicht passieren sollten.

00:08:45: Und das Kita-Personal war in dem Moment einfach völlig überfordert und hat dann einen Kreis gebildet um irgendwie diese ganze Situation wieder in den Griff zu bekommen.

00:08:57: Wie man das so macht?

00:08:58: In der Kita haben wir ihn kreisgebildet.

00:09:01: Also jetzt ist Schluss, ihr müsst euch jetzt mal alle wieder lieb haben.

00:09:05: Und das hat meine Tochter mir dann erzählt und das fand sie ganz befremdlich weil wie ihr immer gesagt habt du musst nicht alle liebhaben.

00:09:11: Das ist total okay.

00:09:12: Du kannst Leute auch einfach nicht liebhafen und du kannst auch andere Kinder nicht mögen dass es auch ok und ihr könnt trotzdem miteinander klarkommen.

00:09:20: und wir haben das mit der Kita auch thematisiert.

00:09:24: Und ja, am Ende muss man sagen dass ja alle ihr bestmögliches getan haben.

00:09:28: Wir wissen auch alle wie das so in Kitas zugeht sind alle überfordert und unter besetzt und haben auch nur versucht zu tun was man von ihnen will nämlich den Betrieb wieder herzustellen die Situation unter Kontrolle zu kriegen.

00:09:42: Das ist mir erstmal total wichtig.

00:09:43: man kann alle Seiten irgendwie verstehen.

00:09:46: Kinder die Grenzen austesten kann man verstehen Kita Personal die wieder in den normalen Betrieb überführen müssen, kann man auch verstehen.

00:09:54: Und gleichzeitig führt das dazu dass wir eben immer lernen in unserem System Wir müssen es anderen einfach machen damit der Betrieb wieder laufen kann und wir müssen jetzt uns lieb haben damit ja andere Damit damit andere nicht überfordert sind.

00:10:12: Und so früh fängt das eben an und das war mir wichtig das einmal herauszustellen.

00:10:15: An dem tag ist mir das noch mal besonders bewusst geworden dass ich auch dachte ne Du musst niemanden lieb haben, das ist total okay und du kannst sagen wenn was nicht okay ist.

00:10:24: Und ich war selber dann Teil.

00:10:26: später in einer meiner ersten Rollen war auch selber Teil eines Teams indem es diese psychologische Sicherheit nicht gab und ich habe bei mir selber einfach festgestellt wie sehr ich mein Verhalten innerhalb von kürzester Zeit verändert hab und wie ich gelitten habe weil ich ständig unterdrückt habe was ich eigentlich wirklich denke wie ich gern arbeiten würde und welche Sturungen so da waren.

00:10:47: Und das hat mir dann noch mal besonders zu denken gegeben neben all der Coachings und Teamentwicklungen, die ich so habe.

00:10:52: Und in denen ich immer wieder feststelle dass dieses Thema einfach allgegenwärtig ist.

00:10:57: Und keiner so richtig ist oder nicht?

00:11:00: was heißt keine aber es sind viele können damit nicht so richtig es erkennen und greifen weil wir haben ja du erkennst das wahrscheinlich auch weil viele die so ein bisschen sie arbeiten sehr professionell und alles ist vermeintlich gut und wir gehen auch respektvoll miteinander um Und gleichermaßen sprechen wir nicht offen an, was uns sogar wirklich stört.

00:11:19: Es ist vermeintlich.

00:11:20: gerade auch der berufliche Kontext hat ja oft so diese professionelle Form und wenn die da ist dann passt schon alles.

00:11:27: Wenn wir dann ehrlicherweise mal dahinter gucken nutzen wir überhaupt nicht das Potenzial und sprechen Dinge nicht an sondern machen irgendwie auf der Oberfläche weiter.

00:11:35: Das erlebe ich sehr oft dass viel noch verwirrscht wird über es funktioniert doch ganz gut Wir sprechen doch gut miteinander aber nicht offen So, ich weiß nicht.

00:11:43: Das erlebst du wahrscheinlich noch mehr als ich?

00:11:46: Total!

00:11:47: Das trifft es genau.

00:11:48: und schön dass du auch gerade Professionalität als Begriff mit ins Spiel bringst weil grade dieses bei der Arbeit sind wir professionell.

00:11:58: was bedeutet das denn wenn wir uns das mal genau fragen?

00:12:01: das bedeutet sei konform verhaltet dich so wie man das bei der arbeit von dir erwarten würde und passt dich an.

00:12:11: Das ist Professionalität für die meisten.

00:12:15: Ich meine, wann sagen wir das denn?

00:12:16: Verhalte dich mal professionell heißt ja hey jetzt fahr mal deine Gefühle runter lass uns jetzt mal weiter machen weil wir müssen hier ja fertig werden.

00:12:25: schalt mal auf dein Business ich um Und alles andere kannst du zu Hause machen.

00:12:30: Das kommt ja auch noch sehr aus diesem ganzen Taylorismus, also aus das Produktionsband.

00:12:34: Das muss weiterlaufen und wir müssen professionell weitermachen.

00:12:37: Die Störungen die kannst du Zuhause am Ess-Tisch.

00:12:40: Kannst du die mit dir selber austragen?

00:12:42: Aber bitte nicht bei der Arbeit!

00:12:44: Deswegen ist es besonders schön und das kommt auch an.

00:12:47: Das heißt beim Menschen kommt dann an.

00:12:49: Bei der Arbeit verhalten wir uns professionell.

00:12:52: Alles klar da lasse ich den Rest weg und dann spreche ich die Dinge eben auch nicht an.

00:12:57: Das steht uns dann im Weg.

00:12:59: Was sind denn sonst noch typische Signale, wo du sagst

00:13:02: hey

00:13:02: da guck bitte hin?

00:13:04: Ja das sind ganz klare Indizien.

00:13:06: hier dürfen wir an der psychologischen Sicherheit arbeiten.

00:13:10: ja es gibt super viele.

00:13:12: dass ist erstmal total wichtig.

00:13:14: es gibt wirklich super viele verquere Phänomene die in Teams auftauchen die letztendlich vielleicht einem zeigen können, hey da fehlt's an Sicherheit.

00:13:22: Ich kann mal ein paar aufzählen.

00:13:23: also was ich immer erstmal ganz relativ plakativ finde ist so eine übertriebene Harmonie.

00:13:29: das ist auch das was die meisten Menschen kennen was inzwischen schon populärer ist dass wenn menschen so ganz besonders nett zueinander sind wie auf rohen Eiern laufen dann wollen sie einfach vor wegnehmen das überhaupt Spannung auftreten können weil ihnen das zu gefährlich erscheint.

00:13:45: also sind Sie ganz besonders net und verpacken alles in Watte um überhaupt gar nicht erst dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass andere negative Gefühle entwickeln.

00:13:56: Weil sie das Gefühl haben, es können wir hier gar nicht tragen.

00:13:58: Also übertriebene Harmonie ist immer ein plakatives Zeichen.

00:14:02: Was ich auch sehr, sehr wichtig finde was viele oft nicht in Verbindung bringen mit fehlender psychologischer Sicherheit ist Overfunctioning und Underfunctioning.

00:14:10: Also wir sehen in Teams wo diese psychologische Sicherheit fehlt häufig so ein Overfunctionen im Sinne von Ich mache eigentlich viel mehr als ich müsste Und ich bin immer da und ich bin zerstellt und ich sage nie nein und ich krieg das alles hin und ich bagatellisiere dann vielleicht auch noch meine Überforderungen weil ich das Gefühl habe dass ich gar nicht Nein sagen darf Sondern dann fall ich in Missgunz.

00:14:34: Das fühlt sich hier nicht sicher an, das wird von mir erwartet dass ich so performe und nur dann darf ich dazugehören.

00:14:42: Und gleichzeitig das kennen mehr Menschen gibt es einen Under Functioning und das auch oft in gleichen Teams also da wo jemand ins Over Functionen geht geht auch automatisch immer jemand ins Under Funktioning weil Es gibt halt immer nur einschere, wo wir uns bewegen können.

00:14:58: Je mehr jemand nimmt, desto weniger nimmt jemand und dieses Underfunctioning ist dann dieses typische.

00:15:03: ich übernehme hier keine Verantwortung weil der Anspruch erscheint mir viel zu hoch.

00:15:07: man darf hier keine Fehler machen.

00:15:08: das ist gefährlich.

00:15:10: wenn es schief geht dann leidet wieder mein sozialer Status also halte ich mich einfach direkt zurück.

00:15:16: Dann gibt es so eine Art erzwungene Konformität.

00:15:19: dass finde ich immer ganz plakativ, wenn alle beispielsweise.

00:15:24: Ich glaube das kennen auch alle von uns in so einem Meeting oder einem Termin sind und du merkst richtig wie zäh und schwerfällig dass gerade ist.

00:15:32: aber niemand sagt was sondern wir quälen uns da gemeinsam durch Und Du hast so richtig Gefühl Wir tragen uns hier irgendwie durch den Termin.

00:15:42: Viele sagen dann viele Führungskräfte im Nachhinein zu mir euch weiß nicht Was Da Los Ist Ja Dann ist das doch ein Signal, ne?

00:15:50: Also wenn ich nicht weiß was los ist.

00:15:52: Dann ist es oft eine erzwungene Konformität.

00:15:54: Das heißt alle haben das Gefühl sie müssen sich jetzt anpassen und dadurch und widersprechen oder den Widerstand teilen.

00:16:02: Das ist eben keine Option weil's zu gefährlich erscheint.

00:16:06: Und es gibt noch viel viele andere.

00:16:07: was ich auch noch wichtig finde ist beispielsweise eine Schamkultur dass vielleicht noch als letztes von sehr vielen Phänomen die wir so haben eine Scharmkultur das heißt Wenn ich überfordert bin und mich dafür schäme, dann fehlt es mir.

00:16:21: an psychologischer Sicherheit, dass ich das sein darf.

00:16:24: Dass sich überfordert sein

00:16:25: darf.".

00:16:27: Wenn ich was nicht weiß dann ist es peinlich weil ich das Gefühl habe dafür werde ich ausgelacht wenn ich Unterstützung brauche wenn ich ein Fehler gemacht hab also all diese Dinge die unangenehm seien könnten wenn die mit Scham besetzt sind und keine Selbstverständlichkeit sind in der Gruppe von Menschen in der Ich bin Dann ist auch immer ein guter Hinweis darauf wenn Menschen sich schämen Dinge sind sehr unangennemen dass keine Sicherheit da ist.

00:16:55: Ja und das erleben wir gerade auch bei vier, also ich zumindest auch in der Arbeit mit super vielen Frauen so dieses Thema Ich komme vielleicht aus der Elternzeit zurück versuche jetzt irgendwie wieder mitzuhalten damit man das mir das damit ich das Gefühl vermittel ich bin belastbar ich bin genauso wieder einsatzfähig aber nicht in den Dialog.

00:17:12: oder trau mich nicht vielleicht auch weil es Signale gibt dass man das von mir erwartet.

00:17:16: schließlich hat man ja hier eine Stelle für mich freigehalten Und das sind ja genau die Indizien, wo wir eigentlich einen ehrlichen Dialog brauchen.

00:17:24: Um zu gucken wie können wir mit deiner Expertise, die du mitbringst?

00:17:28: Die hier auch in der Elternzeit nicht verloren gegangen ist beispielsweise.

00:17:31: Wie können wir da den Arbeitsplatz schaffen, dass du maximal deine Dinge einbringen kannst und trotzdem vielleicht ein paar Strukturen ändern?

00:17:37: Das erlebe

00:17:37: ich

00:17:38: so oft und du wahrscheinlich auch.

00:17:43: Was erlebst du gerade... Wahrscheinlich gibt es das.

00:17:47: Und du kennst dich da wahrscheinlich mega mit außen.

00:17:49: Also ich höre sehr oft so gerade auch, dass natürlich psychologische Sicherheit auch ein großer Hebel ist für Gleichstellung und auch Gleichberechtigung.

00:17:55: Das heißt Frauen profitieren davon enorm wenn Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz hergestellt ist und ich dann mich als Frau mehr einbringe, grade aufgrund sozialer Historien.

00:18:10: Gibt es auch Studien die das zeigen?

00:18:12: Hast Du da irgendwelche Futter?

00:18:16: Also ich habe tatsächlich jetzt gerade keine aktuellen Studien, die das zeigen.

00:18:20: Wir wissen aber grundsätzlich aus vielen Studien auch Meterstudien dass zumindest Frauen deutlich mehr zweifeln an all diesen Dingen.

00:18:30: also und das finde in dem Kontext wichtig was du sagst Sobald ich für mich feststelle, und ich kenne das auch aus eigener Erfahrung als ich noch in Teilzeit gearbeitet habe.

00:18:40: Und ich hab tatsächlich auch gerade eine Klientin im Coaching die das sehr beschäftigt so dieses Ich bin eigentlich umgeben von Männern in einem Umfeld von Männernen indem alle irgendwie Vollzeit arbeiten und meine Lebensrealität sieht aber anders aus weil ich nun mal grade vielleicht Teilzeit arbeite und ich bin aber auf derselben Ebene.

00:18:58: Und jetzt erwarte ich von mir selbst eigentlich, dass ich genauso leiste, erreichbar bin und da bin wie die anderen.

00:19:07: Obwohl ich kognitiv genau weiß, das das ja Quatsch ist weil es gar nicht geht.

00:19:13: Was tue ich dann?

00:19:14: Ich neige eher dazu an mir selber zu zweifeln und frage mich warum kann ich das denn nicht?

00:19:18: Warum geht das denn nichts?

00:19:21: Warum krieg ich das nicht hin?

00:19:23: Das heißt, wir Frauen gucken dann tendenziell.

00:19:26: Es ist natürlich immer auch nur eine Durchschnittsmenge aber wir gucken tendenzielle immer eher bei uns haben den höheren härteren Anspruch an uns selbst während Männer eher da zu neigen gar nicht so an sich selbst zu zweifeln sondern schnell es auf die Umstände zu setzen.

00:19:44: also die gucken mehr im außen wir gucken mehr innen kann man so ganz tendenzieller sagen.

00:19:50: Trotzdem gibt es ganz viele Männer, die auch Zweifel haben.

00:19:52: Aber sie gehen tatsächlich anders damit um und wir zerfleischen uns dann gerne selbst und versuchen noch mehr zu leisten, um irgendwie in dieses System zu passen.

00:20:01: Und es dauert bei uns meistens länger bis wir sagen, das System ist ja nicht richtig.

00:20:06: Das kann gar nicht sein, dass ich mit meiner ganz anderen Lebensrealität das Gefühl vermittelt bekomme, ich muss genauso leisten wie andere mit einer ganz anderen Realität.

00:20:15: Es ist doch das System was gerade falsch ist und nicht ich!

00:20:17: Von daher würde ich sagen, ich glaube viel liegt daran dass es uns tendenziell schwerer fällt das dann auch zu äußern.

00:20:24: Ja und ich hatte jetzt vor kurzem Vortrag gehalten wo ich einen Einblicke gegeben habe weil das war so eine Erkenntnis die ich sehr sehr spät erst hatte wie viele erfolgreiche Männer einfach Frauen im Hintergrund haben diese erfolgreich machen.

00:20:36: ja das ist ja genau den Vergleich Den Vergleich, den wir aufmachen.

00:20:40: Wie du sagst das sind alles welche Vollzeit die sind auf der gleichen Position wie ich.

00:20:44: Ich Teilzeit, die ein ganz andere Kerranteil hat ja auch statistisch und wir vergleichen uns trotzdem obwohl die wirklich auch des Backup ganz anders aussieht.

00:20:53: und je mehr wir da für uns.

00:20:55: also hat mir zumindest in einer gewissen Form geholfen bisschen mehr aus diesen Vergleich zu nehmen um wirklich auch rauszukommen, es liegt nicht immer nur an uns und wir müssen dann nicht in diese Spirale noch mehr zu performen.

00:21:08: Noch mehr zu gucken dass ich abends noch zehn E-Mails beschreibe weil ich muss ja mitleisten man soll sehen das ich auch noch abends verfügbar bin und was auch immer.

00:21:14: Dann da für eine Kette dran hängt.

00:21:16: ja das sind genau die Momente die uns dann noch mehr unter Druck setzen und deswegen danke dass du das ansprichst weil es so wichtig ist zu gucken, wir können uns da eben nicht komplett in diesen Vergleich bringen.

00:21:28: Das bringt uns alle nicht voran sondern recht früh müssen wir erkennen dass das System einfach unterschiedlich ist und viel Benachteiligung natürlich auch physiologische Sicherheit dann eine andere Rolle spielt.

00:21:42: Hast du für dich auch Momente wo du gemerkt hast?

00:21:44: Du hast von gesagt bei dir hatte das auch gefehlt.

00:21:49: Woran hast du es also?

00:21:50: gab's in deiner Tätigkeit, wo du damals glaube ich warst.

00:21:53: Wo du meintest da fehlte dir es auch so mit Yvat nicht so ... Ich glaube ihr wart sehr ... Nee, nicht Harmonie.

00:21:59: Weil ich glaube ist ja konform hattest du gesagt oder?

00:22:02: Es äußerte sich bei uns tatsächlich so dass wir wahnsinnig also fast schon schmerzhaft tatsächlich harmonisch waren weil es so große Spannungen gab.

00:22:14: die mussten unbedingt irgendwie überdeckt werden.

00:22:18: Das heißt, wir sind immer so geschwankt zwischen.

00:22:20: Wir gehen uns am besten ganz aus dem Weg.

00:22:22: also war schon heftig.

00:22:23: nicht jede fehlende psychologische Sicherheit ist auch so extrem in ihrer Ausprägung.

00:22:28: das muss man auch ganz klar sagen.

00:22:29: es war schon doll.

00:22:30: dass lag aber bei uns auch in den Strukturen.

00:22:32: ich beschreibt das auch im Buch weil bei uns strukturell angelegt war das vergleiche einfach ein ganz großer Teil der Arbeit waren.

00:22:38: das heißt Es gab nicht die Struktur wie Menschen aus dem Unternehmen mit uns arbeiten, sondern im Prinzip haben die sich ausgesucht.

00:22:49: Mit wem die Arbeiten wollen was natürlich impliziert hat wer aus meiner Sicht am meisten kann.

00:22:53: den frage ich an aus dem team oder wenig am tollsten finde oder so.

00:22:57: und es spielte sich eine Kultur ein ich hatte das vorher noch nie erlebt.

00:23:01: das spielten sich eine kulturein von Wer am beliebtesten ist, kriegt die tollsten Jobs und die tollste Aufträge damit natürlich auch viel Sichtbarkeit.

00:23:10: Und schon hast du ständig eine Kränkung wenn irgendwer sich für jemand anderen entscheidet.

00:23:16: Da waren wir alle nicht frei von.

00:23:17: ich glaube auch kein Mensch ist frei davon wenn Du in so einem Umfeld gerätst.

00:23:20: das war mir wichtig deswegen zu zeigen weil wir mit Strukturen und dem Systemen den wir arbeiten auch soviel Unterschied machen können sowohl im positiven als auch im negativen.

00:23:30: Menschen ausgeliefert sind in dieser Struktur.

00:23:34: Und die ist immer stärker als die persönlichen Charakterzüge, das heißt wir geraten in Rollen, die wir auch gar nicht haben wollen und kommen nach Hause und denken was ist eigentlich mit mir los?

00:23:44: Warum verhalte ich mich bei der Arbeit so?

00:23:47: aber ja weil wir Menschen eben ganz unterschwellig wieder denken oh Gott wo ist mein Platz?

00:23:52: Ich muss dafür sorgen dass mein sozialer Status okay ist und dafür dann plötzlich uns in einer Art und Weise Verhalten die uns gar nicht entspricht und das macht dann krank.

00:24:02: Was hättest du, oder wie jetzt im Nachgang?

00:24:04: Was würdest du anders machen können.

00:24:05: Oder nicht ihr oder die, die das entschieden haben dass auf der Variante läuft, der am besten performt kriegt auch den nächsten coolen Auftrag oder die nächste coole Zusammenarbeit oder Projekt?

00:24:17: was hätte man da anlass machen können?

00:24:20: Ja gut ist es natürlich immer wenn Es nicht an Persönlichkeiten Hängt Wie Du Weiterkommst also Wenn es Nicht An weiß ich nicht, bestimmten Vorteilen liegt.

00:24:34: Sondern wenn klar erklärbar ist aufgrund von Passungen und transparent ist auch auf Grund von Passung oder am besten festgelegt ist also weiß ich nichts.

00:24:44: so eine Art Key Account Management.

00:24:46: Du hast einen bestimmten Bereich und dann ist einfach klar dass du diesen Bereich betreuest.

00:24:50: Dann bist du einfach... Und das muss nicht die einzige richtige Lösung sein aber es nimmt zumindest das Problem.

00:24:56: Also strukturell schaffen wir damit ein Umfeld, in dem sich die Frage von Vergleich gar nicht mehr stellt.

00:25:02: Und das wäre gut gewesen an der Stelle.

00:25:05: Ich habe – weil ich mich auch sehr gut auskenne mit diesen Selbstzweifeln – hab ganz lange gedacht, ich bin das Problem!

00:25:12: Also ich gerate in dieser Situation, weil ich irgendwie der Störfaktor bin und ich bin damals tatsächlich aus dem Team gegangen.

00:25:19: Das finde ich auch nochmal wichtig zu sagen.

00:25:23: Und ich bin mit der Führungskraft aus diesem Team heute befreundet.

00:25:28: Also daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt und wir haben, ich glaube so ein halbes Jahr später nachdem ich raus war aus dem Team, haben wir das erste Mal so richtig offen geredet und ich habe ihr das erste mal gesagt was da eigentlich so los war.

00:25:40: weil es muss man ganz klar sagen sie hatte keine Ahnung.

00:25:43: Sie hätte keine Ahnungen und sie war ne gute Führungskraft Aber sie hatte keine Ahnung.

00:25:48: Und das ist das Gemeine, wenn deine Leute dir nicht sagen... Also wenn du schon so ein Stadium erreicht hast, wenn die Leute dir nichts sagen, was wirklich ist, du hast keine Chance!

00:25:58: Du hast keine chance und da spielt ganz viel mit rein.

00:26:01: deswegen ich glaube es hilft immer als Führungskraft niemals davon auszugehen dass die Dinge so sind wie sie scheinen sondern eine gute Beobachtungskompetenz zu trainieren und auch immer mal zu hinterfragen, ob die Annahme, die du hast über dein Team, ob sie wirklich stimmt.

00:26:19: Weil wir können uns auch wunderbarerweise erklären ist doch alles gut!

00:26:22: Du hast das vorhin ja auch so schön gesagt, ne?

00:26:24: Ist doch alles Gute, es läuft doch... Wir erreichen unsere Zahlen!

00:26:28: Wir sind irgendwie gut dabei, wir sind beliebt im Haus.

00:26:32: Ja unser Status passt.

00:26:33: und dann komme ich vielleicht schnell zu dem Schluss alles ist gut aber das ist selten der Fall.

00:26:37: Wir haben kaum psychologische Sicherheit in den Teams, in deutschen Unternehmen derzeit.

00:26:42: Das muss man einfach mal so sagen.

00:26:44: vor allem nicht die höchste Form psychologischer Sicherheit in der wir auch wirklich Innovationen betreiben können und den Status quo hinterfragen können.

00:26:52: Und es sehen wir auch in ganz vielen Branchen, dass uns genau da gerade fehlt.

00:26:56: Deswegen glaube ich, wir tun total gut daran, in der Führung niemals davon auszugehen das ist so wie wir denken sondern gut zu beobachten und in Gespräche zu gehen viel mehr aktive einzuladen den Austausch zu fördern und strukturell mal zu gucken welche Gründe kann eigentlich unsere Struktur dafür bieten, dass Menschen sich nicht sicher fühlen die Frage mal zerstellen und wir werden bestimmte Dinge finden.

00:27:21: Ja, definitiv allein schon die Hierarchie und die Funktionen, die Titel, die wir alle haben, die laden ja oft schon ein das zumindest ein gewisser Gap da ist und wir nicht ganz auf Augenhöhe sprechen auch wenn wir es vielleicht auf der Website zu stehen haben.

00:27:33: Es ist ja doch nicht immer ganz in der Realität so wie du sagst da einzuladen und vor allen Dingen zu gucken.

00:27:40: und da erlebe ich sehr oft und du vielleicht auch Frauen die wirklich merken.

00:27:45: Ich wünsche mir mehr Feedback, ich habe das Team übernommen.

00:27:50: Die hatten jetzt zehn Jahre untereinander in Führungskraft, haben die gearbeitet und ich lade eine was...ich komme da nicht ran!

00:27:58: Die lächeln immer nur und sagen mir nie alles gut ja ja passt so.

00:28:02: Was hab' ich denn noch für Möglichkeiten?

00:28:03: Wie viel Geduld darf ich haben?

00:28:04: Was hast du so vielleicht auch aus der Erfahrung?

00:28:07: von Zeitfenster bis sich so eine Kultur auch entwickelt, bis wir wirklich vielleicht auch mehr Zugang zueinander haben.

00:28:14: Was hast du da Erfahrungswert?

00:28:16: Auch vielleicht aus Statistiken oder aus Studien?

00:28:21: Also das ist so... unterschiedlich, deswegen gibt es super viele Zahlen dazu aber sie alle hängen immer sehr von Kulturumfeld Zeitpunkt und auch Branche ab.

00:28:30: Warum Branche?

00:28:31: Wir haben das ist auch ganz schön.

00:28:33: wir haben Branchen in denen es einfach grundsätzlich schwerer ist sich psychologisch sicher zu fühlen einfach aufgrund der Anforderungen an die Arbeit.

00:28:41: ich nehme da immer ganz gerne Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Da arbeite ich auch mit einigen und es ist einfach in der Arbeit begründet, dass man gegenseitig sich auf Fehler in der arbeit untersuchen muss.

00:28:53: Also du musst eigentlich immer gucken, hast du irgendwas?

00:28:57: Ich gucke als erstes ob du was falsch gemacht hast weil letztendlich daraus die Qualität der Arbeit ja auch besteht diese Fehler zu finden.

00:29:06: Und da ist es tendenziell schwieriger psychologische Sicherheit herzustellen Weil vieles nur darauf fokussiert ist, den Fehler zu suchen.

00:29:13: Also wir haben eine ganz hohe Defizitorientierung und dann musst du mehr dafür tun.

00:29:18: Dann dauert es vielleicht länger.

00:29:20: Und dann hast du eine andere Kultur, andere Branchen, andere Anforderungen an die Arbeit.

00:29:24: da geht's vielleicht schneller.

00:29:26: Dann macht auch die Vorgeschichte immer was aus und die handelnden Personen.

00:29:30: aber was man auf jeden Fall sagen kann Wir können psychologische Sicherheit wirklich spürbar fördern und entwickeln innerhalb schon von einer Stunde Und manchmal dauert's auch Wochen.

00:29:43: Also es ist eben sehr, sehr unterschiedlich und du hast es gerade so... Ich glaube du hast grad ein Problem beschrieben das ganz viele kennen.

00:29:53: ich lade immer wieder dazu ein und ich sag immer wieder hey ihr könnt doch offen mit mir reden wenn was ist dann sagt Bescheid und ihr könnt mir vertrauen und wir sind doch hier irgendwie ans Offen miteinander.

00:30:06: Genau, dann stehen viele da und sagen also ich lade immer wieder dazu ein.

00:30:09: Und ich stelle immer wieder Fragen und niemand redet so richtig.

00:30:13: Und Ich glaube womit wir mehr anfangen müssen ist gar nicht so viel einzuladen und zu fragen nur sondern vor allem vorzumachen.

00:30:20: Also Wir können total gut und das ist ehrlicherweise in der Führung auch unsere Vorbildfunktionen und die Rolle liegt uns einfach inne.

00:30:29: wir müssen zeigen wie es geht Und das es geht.

00:30:34: Weil hierarchisch machen Menschen uns einfach dann in der Führung immer noch nach, was wir vormachen.

00:30:40: Wir legen die Leitplanken fest und ich finde da haben wir Frauen einen tollen Vorteil weil wir ja schon mehr an uns zweifeln vielleicht zumindest wenn man den Zahlen in den Studien folgt und weil wir tendenziell offener mit Zweifeln umgehen.

00:30:55: also die Stärke von Frauen ist es absolut mehr in diese Verletzlichkeit zu gehen mehr über Selbstzweifel zu sprechen, als vielleicht aufgrund von unserer Sozialisation es Männern eher nahe liegt.

00:31:11: Also die haben im Durchschnitt noch eher gelernt zu sagen ah ist alles gut ich überspiel das mal und diese Stärke können wir total gut nutzen um genau das zu machen.

00:31:22: wenn ich möchte dass mein Team sich öffnet wenn nicht möchte dass die Leute sagen was sie nicht können wo sie Unterstützung brauchen oder total verrückt die Ideen äußern dass ich das dann vormache und sage hey Leute, also ich kann das ja auch thematisieren.

00:31:36: Ich merke irgendwie so richtig offen sind wir noch nicht miteinander?

00:31:41: Und ich habe mir gedacht es liegt ja bestimmt auch daran wie wir so in den letzten Wochen miteinander gearbeitet haben.

00:31:48: Also frag ich mich gerade, was ich eigentlich besser machen kann?

00:31:52: Ich würde das total gerne wissen und dafür brauche ich aber eure Hilfe weil ich weiß es einfach nicht, aber es beschäftigt mich total!

00:31:59: Und ich habe mir gedacht ihr erlebt mich ja jeden Tag.

00:32:02: wer weiß das besser als ihr?

00:32:04: und deswegen würde ich mich total freuen wenn ihr mir mal eine Rückmeldung gebt was ihr so glaubt was ich besser machen könnte damit wir noch offener miteinander werden.

00:32:12: Und ich leg mich damit ja total in die Hände meiner Leute.

00:32:15: Die fühlen sich gewertschätzt, sie fühln sich gesehen und gehört, weil nicht so viel Wertschätzung zeigt wie ich frag dich nach deiner Meinung.

00:32:25: Ich zeig mich total verletzlich, weil ich sage, ich brauche euch, ich weiß es nicht!

00:32:29: Das ist mir wichtig, ich beschäftige mich damit.

00:32:31: ohne euch geht das jetzt

00:32:33: nicht.".

00:32:36: Partizipativanlösungen zu arbeiten und das fällt Menschen viel leichter, als wenn man sie einfach nur fragt was nervt dich denn gerade oder was stört dich grade?

00:32:46: sag doch mal.

00:32:47: Die Hürde ist viel größer.

00:32:50: Ja, so wichtig.

00:32:51: Und vor allen Dingen auch was ich sehr oft empfehle und das geht in die gleiche Richtung wenn ich es mir vielleicht nicht in der Gruppe traue weil ich vielleicht Sorge habe dass da eine Gruppendynamik ist oder es gibt so eine ja sondern vielleicht lautere Person die die anderen immer ein bisschen ansteckt.

00:33:04: dann mach's um eins zu eins.

00:33:05: Dann such dir deinen Raum und machst in der Regelmäßigkeit am Eins zu Eins mit den Fragen wirklich gezielt reinzugehen und sukzessive es dann zu öffnen, zumindest ist in der Form zu verfolgen.

00:33:17: Weil ich erlebe da auch so viel dass sich dann wirklich auch wenn ich vor allen Dingen gerade so ein zu eins Gespräche für mich als Tool nutze je nachdem was ich für einen Team habe das ich dann ganz anderen Zugang erstmal auf die eine zu einer Ebene bekommen und es sukzessiv durch andere Elemente natürlich auch in der Team-Ebene gestalten kann.

00:33:36: Deswegen ist das so.

00:33:36: vielleicht eine Ergänzung auch an der Stelle.

00:33:38: Jetzt hast du vorhin kurz gesagt, das Thema Sichtbarkeit auch für Frauen spielt natürlich gerade bei psychologischer Sicherheit eine große Rolle weil natürlich wenn ich an mir selbst zweifle, wenn ich das Gefühl habe ich hab das Gefühl von Scham

00:33:54: irgendwo

00:33:55: natürlich halte ich mich dann vielleicht Logischerweise erst mal auch zurück und gehen nicht so in die Sichtbarkeit.

00:34:00: Das heißt, es gibt natürlich auch irgendwo Karrierenachteile, die im System gefangen sind.

00:34:06: Was empfiehlst du da oder woran kann ich da bewusster merken?

00:34:09: Hey!

00:34:10: Ich merke das gerade.

00:34:11: Das Gefühl kommt grade mir auf dass bremst mich jetzt eigentlich meinen beruflichen Weg.

00:34:15: wie kann ich damit umgehen.

00:34:18: Ja, ich glaube das erleben wir total oft.

00:34:20: also ich habe auch gerade gedacht genau diese vielleicht als Persona mal diese Frau, die noch in Teilzeit arbeitet oder einfach andere Lebensherausforderungen gerade erlebt und andere Zeiten hat an denen sie arbeiten kann.

00:34:35: Und die ist jetzt in dieser Managementrunde und hat dann das Gefühl ich muss aber bei dem Meeting am Nachmittag da sein weil die sind ja auch alle da.

00:34:42: Das ist ja auch schon die Sichtbarkeit.

00:34:44: oder auch schön in der Recherche meines Buches haben auch gar nicht so wenig Leute mir verraten was sie denn glauben tun zu müssen um bei der Arbeit sichtbar zu sein.

00:34:52: viele davon waren auf Frauen gesagt, also ich muss am Tag auf jeden Fall mindestens eine E-Mail an einen großen Verteiler schreiben.

00:34:59: Das sagt, ich bin wichtig!

00:35:01: Ich habe gearbeitet und auch diese ganze Return to Office Geschichte ist ja letztendlich nur ein Akt der Sichtbarkeit.

00:35:07: Also wenn wir die Leute vor Ort haben und sie sehen können dann glauben wir dass sie irgendwie auch performant sind dass es erst mal total gut ist, wenn mir so was überhaupt bewusst wird.

00:35:21: Also ein großes Geschenk, wenn wir das selber bei uns merken, dass wir feststellen, warum habe ich jetzt das Gefühl?

00:35:28: Ich muss bei diesem Termin dabei sein.

00:35:30: Wir wissen doch alle, dass das gar nicht meine Arbeitszeit ist.

00:35:32: Ich könnte auch einfach die Grenze einhalten, meine persönliche Grenze und sagen, ich bin da oder die E-Mail nicht schreiben und trotzdem für mich wissen, ich arbeite.

00:35:42: Es ist immer gut, wenn wir solchen Phänomenen mal auf den Grund gehen.

00:35:46: Also erstmals ist es gut, dass keine Selbstverständlichkeit mehr ist sondern wir haben uns jetzt ent- selbstverständlich.

00:35:51: also es ist uns aufgefallen und sich dann mal zu hinterfragen.

00:35:55: und ich glaube wenn wir jetzt von der Frau an sich ausgehen die möchte das ändern.

00:36:00: Von dieser weiblichen Führungskraft sagt okay ich möchte eigentlich nicht mehr das Gefühl haben muss in eine erzwungene Sichtbarkeit gehen nur um irgendwem was zu beweisen.

00:36:08: Dann würde ich mich fragen Was kann eine Alternative sein?

00:36:12: Und vor allem, wem möchte ich was beweisen?

00:36:15: Weil meistens wollen wir ja uns selbst etwas beweisen.

00:36:19: Meistens sind es gar nicht die anderen, sondern wir haben einfach gelernt dass wir einen bestimmten Bild entsprechen müssen und meistens sind wir selbst unsere härtesten Kritikerinnen.

00:36:28: Meine heißt Gisela.

00:36:30: Ich habe dir irgendwann einfach einen Namen

00:36:34: gegeben.

00:36:35: Ja

00:36:36: sehr gut!

00:36:37: Und ich finde auch so was, also die kritische Seite von meiner Person zu entkoppeln zeigt mir dass ich nicht nur das bin.

00:36:44: Ich bin noch ganz viel mehr und ich darf selber entscheiden wieviel von der Gisela ich an gesehen will pro Woche und wie oft sie jetzt auf den Kaffee kommt und ich kann auch mal absagen.

00:36:52: Und ich finde das sehr erleichtern sich immer wieder bewusst zu machen, ich werde es mir wahrscheinlich nie bewiesen haben.

00:36:58: Also ne?

00:37:00: Auf die Frage wann hast du's denn bewiesen?

00:37:02: die meisten Menschen auch überhaupt keine Antwort, weil es ist ja nie bewiesen.

00:37:05: Ich kann damit endlos weitermachen.

00:37:06: das ist ein Vermeidungsziel.

00:37:09: ich kann's nicht erreichen.

00:37:11: dann würde ich mich immer fragen was ist mein Ziel im Umkehrschluss?

00:37:14: Was ist mein Annäherungsziel?

00:37:16: also wie kann ich meinem eigenen Anspruch auf eine Art und Weise gerecht werden die ich auch wirklich einhalten kann?

00:37:23: Dann könnte ich sagen statt bei diesem Meeting da dabei zu sein oder glauben zu müssen ich bin dabei damit die anderen also ich wiederum mich gut finden könnte ich ja auch sagen, ich konzentriere mich auf das nächste Entwicklungsziel in meinem Team.

00:37:39: Und wenn ich das in meinem Tempo und meiner Geschwindigkeit und auf meine Art und Weise erreicht habe dann weiß ich dass ich einen guten Job gemacht hab.

00:37:44: Das kann ich selbst beeinflussen.

00:37:47: da bin ich unabhängig von dem was andere von mir wollen und ich muss mich vor allem nicht vergleichen.

00:37:51: Das heißt Ich würde mal gucken Was sind konstruktive erreichbare realistische und selbst zu beeinflussende Ernährungsziele.

00:38:01: Statt immer in dieses?

00:38:02: Ich möchte eigentlich sehen und gesehen werden, ich möchte als fleißiges Bienchen wahrgenommen werden – das hört nie auf!

00:38:10: Ja, weil wir dann auch genug im Außen sehen dass es dann vermeintlich wieder nicht reicht.

00:38:14: Die Anzeichen kommen ja dann oft wenn einer einen da nicht richtig gut anguckt oder da eine E-Mail in die Reaktion kommt sind wir schnell dabei.

00:38:22: oh Gott das war noch nicht genug.

00:38:23: ich muss noch mehr.

00:38:24: mich im nächsten Meeting auch nochmal nach mit.

00:38:26: das anmelden ist ein total wichtiger Punkt und ich würde gerne eine Abschlussfrage bevor ich dir drei persönliche Fragen stelle.

00:38:35: was müsste sich denn auch vielleicht auf der Organisationsseite massiv ändern, damit vor allen Dingen Frauen in die ehrliche Sichtbarkeit gehen und auch in die wirklich aktive Einbringung ihrer Ideen.

00:38:50: Also was ist es?

00:38:51: Der Schlüssel Psychologische Sicherheit oder wo fange ich da an?

00:38:59: Ja, also große Frage!

00:39:01: Das ist eine sehr große Frage.

00:39:02: Ich glaube, da könnten wir jetzt nochmal ne Stunde füllen mindestens.

00:39:11: Da müssen wir eigentlich bei der Haltung anfangen, weil letztendlich wenn ich jetzt gerade gucke was geht in den Organisationen eigentlich ab.

00:39:17: Gerade auch vielleicht in einer schon länger anhaltenden Krisenstimmung dann ist ja genau das was wir nicht mehr wollen, das wohin wir gerade zurückgehen.

00:39:27: Also wir gehen zurück in patriarchale autoritäre Strukturen in dieses Gefühl von Wir müssen noch mehr machen!

00:39:33: Wir müssen jetzt ganz viel tun um vor der Krise gewappnet zu sein.

00:39:38: Wir sehen großen Aktionismus gepaart mit Resignation also irgendwie beides und eine große Ratlosigkeit und eine riesengroße Angst davor Fehler zu machen.

00:39:52: womit wir gesehen haben, das hat uns hierher gebracht.

00:39:54: Das wird uns wahrscheinlich nicht hier rausholen und ich glaube dass wir erstmal daran arbeiten müssen vor allem bei der Führung anzufangen ein anderes Bild von Führungen zuzulassen und zu etablieren nämlich zu verstehen, dass Führung eben nicht heißt alles im Griff haben alle Antworten kennen den Weg auf zeigen.

00:40:17: Sondern das wir diese weiblichen Facetten von Führungen in den Vordergrund stellen und vielmehr jetzt komme ich wieder zum Anfang unseres Gesprächs.

00:40:25: Dass wir die Verbindung in den vordergrund Stellen, dass wir gemeinsam Lösungen finden statt welche vorzugeben?

00:40:32: Das wir viel mehr Fragen stellen als Antworten zu haben, dass Wir lernen mit der Unsicherheit um zu gehen und mit ihr zu arbeiten, als immer zu denken wir müssten Sicherheit und Stärke vermitteln.

00:40:44: Das alles ist endlich!

00:40:45: Und das sind die Mittel, die wir in der Vergangenheit genutzt haben und die waren sicherlich mal für was gut aber sie passen nicht mehr in die Zeit.

00:40:52: und ich glaube wenn wir diesen weiblichen Führungsanteilen den Raum geben dann wird automatisch ganz viel auch den Bodenebnen für mehr Frauen die so arbeiten und führen können wie es ihnen eigentlich wirklich entspricht

00:41:07: Total.

00:41:08: Und ich erlebe da so engagierte Frauen, die an so viele Stellen eigentlich gehören.

00:41:13: Deswegen danke, dass du das noch mal unterstreichst!

00:41:15: Ich habe noch drei letzte persönliche Fragen an dich und zwar Coffidate.

00:41:21: Mit wem hättest du es gerne?

00:41:22: Eine lebende Frau sein kann vielleicht auch schon eine leider verstorbene Frau sein.

00:41:28: Wer reizt sich damit?

00:41:29: Wem hättst du gern Gespräch?

00:41:31: Ja...ich schwanke zwischen zwei.

00:41:36: Vielleicht könnte ich beide treffen, das wär schön.

00:41:38: Vielleicht auch zusammen.

00:41:40: Pink.

00:41:40: Pink?

00:41:43: Großartige Frau und Kate Winslette.

00:41:46: Wow!

00:41:47: Ja... Auch

00:41:47: großartige Frauen.

00:41:48: Also ich finde vor allem beide gerade jetzt wie sie so mit dem Thema Natürlichkeit, Altern die Schönheit in jeder Lebensphase aber auch Female Empowerment, Gleichberechtigung Chancengleichheit Wie Sie dafür einstehen Und einfach gute Vorbilder sind.

00:42:05: In einer Zeit in der wir wieder viel zuviel ab Driften in völlig absurde Bilder von Frauen.

00:42:12: Finde ich, ja mit denen würde ich total gerne Kaffee trinken.

00:42:16: Ja da bin ich sofort dabei!

00:42:17: Ich komme mit Sachbescheid.

00:42:18: wenn du was planen möchtest kommen dazu.

00:42:21: Schlecht hören sie uns ja zu.

00:42:24: Wer weiß?

00:42:24: Ich meine inzwischen ist ja auch simultane Übersetzung von Podcast und so weiter.

00:42:27: wer weiß das letzte richtig gute Buch was du gelesen hast Deins, ja in Korrektur.

00:42:35: Deins empfehlen wir natürlich auch ...

00:42:39: The Good Life!

00:42:42: Genau.

00:42:43: Das war echt gut, passt auch total zu unserem Thema heute weil da geht es auch um Beziehungen und dass die eigentlich der Kern sind von einem erfüllten Leben.

00:42:50: und das basiert auf dieser längsten Glücksstudie, die seit Ewigkeiten läuft ich glaube achtzig Jahre und haben sie einfach jetzt wirklich schön in diesem Buch mit vielen persönlichen Geschichten aufgeschrieben warum eigentlich Beziehung das größte Glück ist, dass wir empfinden können ja kann ich sehr empfehlen

00:43:13: Dein Lieblingsritual nach einem langen Arbeitstag.

00:43:16: Oder intensiven Arbeitstag, was hilft dir da?

00:43:21: Eine runde Yoga auf der Mathe.

00:43:23: Auf

00:43:24: die Mathe!

00:43:25: Ja, das empfinde ich schon als echt runterkommen dann.

00:43:30: Und das machst du zu Hause dann?

00:43:32: Ja, dass mache ich zuhause.

00:43:34: Manchmal auch während die Kinder noch um mich rumtouren, manchmal wenn sie im Bett sind.

00:43:38: Ja cool, vielen Dank Karin, dass Du zu Gast warst und Ich würde sagen, wir klopfen schon mal an für das dritte Mal.

00:43:47: Es ist immer wieder sehr inspirierend, dir zuzuhören mit all deinen Ideen und Expertisen.

00:43:54: Also großen Dank!

00:43:55: Danke, dass ich da sein durfte.

00:43:57: Das hat mich so gefreut.

00:43:59: Vielen Dank für die Einladung.

00:44:00: Ich komme sehr gerne wieder.

00:44:02: Ich schreibe da das drittes Buch und dann komm' ich wieder vorbei.

00:44:06: Wahrscheinlich ist es auch schon fast geschrieben oder?

00:44:07: So wie ich dich kenne, läuft's schon.

00:44:11: Sehr gut.

00:44:15: Schauen wir mal!

00:44:16: Dann können wir bald einen Termin machen, sehr gut.

00:44:20: Ja, sehr cool.

00:44:21: Vielen Dank, Karin, dass du zu Gast warst.

00:44:23: Vielen dank auch liebe Zuhörerinnen, dass Du dabei warst und Du kennst das.

00:44:28: Es geht immer wieder der Appell raus Wenn Du noch nicht abonniert hast dann klick auf den Button.

00:44:33: Das dauert eine Sekunde aber es macht ein Unterschied gerade in einer Welt die definitiv mehr Stimmen von Frauen braucht.

00:44:41: Und in diesem Sinne sagen wir beide Tschüss.

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