#101 So gelingt Führung in Teilzeit – Mit Stefanie Bindzus

Shownotes

Stefanie Bindzus ist Geschäftsführerin eines mittelständischen Industrieunternehmens - und das in Teilzeit. Sie zeigt, wie moderne Führung auch außerhalb von Vollzeit funktioniert und warum der Begriff „Verneinbarkeit" für sie der Schlüssel zum Erfolg ist.

Diese Folge ist für dich, wenn du…

👉 wissen willst, wie Teilzeitführung in der Praxis wirklich funktioniert

👉 dich fragst, ob du als Frau mit reduzierter Stundenzahl Führungsverantwortung tragen kannst

👉 als Führungskraft zwischen Verantwortung, Familie und Selbstfürsorge balancierst

👉 mutig neue Arbeitszeitmodelle in deinem Unternehmen etablieren willst

👉 verstehen willst, warum Arbeitszeit ≠ Leistung ist

Stefanie teilt ihre ganz persönliche Geschichte - ehrlich, klar und inspirierend. Und sie macht Mut, Verantwortung in Teilzeit zu denken, ohne Kompromisse bei Qualität oder Wirkung einzugehen.

Links zu Stefanie Bindzus

https://www.linkedin.com/in/stefaniebindzus/

https://itv-gmbh.de/

https://www.elle.de/female-empowerment-karriere-mutterschaft-interview-verneinbarkeit

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wer als Führungskraft immer der Erste und der Letzte ist, der macht irgendwas falsch.

00:00:03: Ich bin nach wie vor nicht der Meinung dass sich Führungen über die Zeit bestimmen lässt.

00:00:08: also nur weil ich viel da bin bin ich nicht automatisch eine gute Führungskraft.

00:00:14: Herzlich willkommen zu female leadership on air dem Podcast für

00:00:18: Frauen ihre

00:00:19: Führersönlichkeit wesentlich mehr einbringen und ihren beruflichen Weg

00:00:23: aktiv gestalten

00:00:24: wollen.

00:00:25: Mein Name ist Christine und es geht heute um ein Thema, was wirklich viel mit Aktivgestalten zu tun hat.

00:00:32: Und was viele vielleicht sich auch noch nicht so richtig trauen – und Unternehmen sich manchmal auch nicht so echt trauen!

00:00:38: Dabei steckt da einen ganz großer Hebel.

00:00:41: Das ist das Thema Teilzeit-Leadership.

00:00:44: Dafür habe ich eine Experten, eine Praxisexpertin, nenne ich sie mal.

00:00:49: Die das tatsächlich liebt!

00:00:51: Ihr Name ist Stefanie Binzo, Sie ist CEO der ITV GmbH ein mittelständischen Familienunternehmen.

00:00:58: Doch Stefanie ist mehr als nur eine Geschäftsführerin in einer Männerdomäne – sie ist Ingenieurin und Mutter einer achtjährigen Tochter Und ganz klar Vorreiterin in einer neuen Art von Führung.

00:01:12: Als Teilzeitzieher beweist sie, dass man nicht unbedingt fünfzig Stunden arbeiten muss um erfolgreich zu sein sondern ihr Credo ist Better Together!

00:01:22: Nicht nur was technische Möglichkeiten angeht, sondern auch zwischen Generationen geschlechtern und Lebenswelten Und darüber sprechen wir.

00:01:29: Ich spreche heute mit Stefanie über Themen, die sonst vielleicht ein bisschen unter den Tisch gekehrt werden oder auch unter den Teppich gekärbt werden und zwar wie man Teilzeit-Leadership umsetzen kann.

00:01:41: Und vor allen Dingen hat sie einen Begriff geprägt und da bin ich sehr gespannt drauf und das ist der Begriff Verneinbarkeit.

00:01:48: also herzlich willkommen liebe Stefanie!

00:01:53: Danke Christine dass ich hier sein darf.

00:01:54: ich freue mich

00:01:56: Ja, ich finde es ja immer sehr inspirierend.

00:01:59: Vor allen Dingen dir viele Fragen zu stellen wie das alles in der Praxis dann funktioniert und bevor wir da so richtig einsteigen interessiert mich mal sehr.

00:02:07: wenn du das Wort Female Leadership hörst auch aus deiner eigenen Erfahrung oder was du so erlebst Was kommt dir für ein Bild?

00:02:17: Also bei Female Leadership muss ich ganz ehrlich sagen, sehe ich automatisch immer sehr selbstbewusste Frauen vor mir die mit viel Empathie führen.

00:02:28: Ich hab tatsächlich keinen Unterschied jetzt ob es Männlein oder Weibland ist, muss ich dazu sagen.

00:02:33: und trotzdem wenn ich an Female Leadership denke, ist das immer noch so ein bisschen geprägter von diesem empathischen Ansatz und wenig von diesen ... ich sag mal Plattform oben herab.

00:02:45: also Ich sehe da schon sehr selbstbewusste Frauen vor mir, die schon recht genau wissen was sie da machen möchten.

00:02:52: Ja das ist doch gut!

00:02:52: Die wissen, was sie machen möchten und die Klarheit haben.

00:02:55: Und du bist selbst ja CEO also Geschäftsführerin eines Unternehmens im Mittelstand, eines Industrieunternehmems und das v.a.

00:03:04: in Teilzeit.

00:03:05: jetzt Ist für mich einerseits die Frage, war das schon immer so oder hat sich das ergeben?

00:03:12: Hol uns da mal rein.

00:03:13: Warum du und warum du vor allen Dingen auch überzeugt bist dass es gut funktioniert.

00:03:18: Ja also nein ich habe nicht in Teilzeit CIO angefangen.

00:03:22: Ich habe weil ich das Unternehmen von meinem Vater übernommen habe ganz klassisch als Vollzeit Mitarbeitende und nachher Vollzeit Geschäftsführerin angefangen.

00:03:33: Was man dazu sagen muss, wir sind ja ein kleines mittelständisches Unternehmen mit achtzig Leuten ungefähr.

00:03:40: Wir sind im Maschinenbau tätig.

00:03:42: das ist jetzt auch eher so ein bisschen die konservative Ecke natürlich und ich bin aber in der Führung nicht alleine.

00:03:47: Ich habe hier einen Co-Geschäftsführer.

00:03:49: also wir sind zu zweit führen das Unternehmen zu zweiter.

00:03:52: Und diese Geschichte mit der Teilzeit hat sich bei mir so ein bischen nach und nach entwickelt.

00:03:57: zum einen natürlich als meine Tochter kam war klar Ich kann gerade in der Anfangszeit nicht Vollzeit arbeiten.

00:04:06: Das Konstrukt, was ich damals für mich gefunden hatte war ... Ein Flop, muss man auch sagen.

00:04:14: Ich hatte das mit meinem Mann so schön geplant dass wir gedacht haben Wir machen fünfzig-fünfzig der eine macht fünfzig arbeiten dann macht der andere fünfzig Arbeiten und so wechseln wir uns schön ab.

00:04:24: Das war in der Theorie ganz toll in der Praxis leider nicht umsetzbar weil man vergisst dass er noch ein Kind dabei ist was ein eigenes Wesen ist und mit eigenen Bedürfnissen kommt die man im Vorfeld nicht immer so theoretisch abarbeiten kann.

00:04:38: Und ich habe da gemerkt an der Stelle, dass ich mich anders organisieren muss.

00:04:44: Also das gar nicht die Zeit.

00:04:45: unbedingt die Frage ist sondern die Frage is', wie nutze ich die Zeit, die ich habe und wie muss ich mich organisieren?

00:04:50: Und was schaffe ich alles in dieser

00:04:52: Zeit?".

00:04:54: Mit zunehmender Selbstständigkeit meiner Tochter dann wurde das ein bisschen leichter weil sie dann in die Betreuung ging und in die Kita gingen und dann hatte man so'n bisschen feste Zeiten, die man wieder gut nutzen konnte.

00:05:05: Und es war aber schon klar, dass ich eigentlich in dieser Rolle Mutter und Geschäftsführung die Geschäftsführungen nicht zu unseren Standardarbeitszeiten machen kann.

00:05:15: Das passt einfach nicht mit Kita-Zeiten das kriegt man so nicht hin.

00:05:21: Insofern war's da schon klar ,dass ich ein bisschen die Stunden reduziere.

00:05:24: Das war aber sozusagen am Nachmittag die letzte Stunde vielleicht das, wo man sagt.

00:05:31: Das fällt auch nicht so sehr ins Gewicht weil den Rest der Zeit ist man ja voll da.

00:05:36: jetzt als meine Tochter in die Schule kam hat sich allerdings dann rausgestellt dass sie noch mehr Betreuung braucht.

00:05:42: also sie schafft es alleine nicht in der Schule und mit den Möglichkeiten jeder Schulsystem bietet kommt ihr allein nicht klar.

00:05:48: Und uns als Eltern war klar wir müssen da einfach mehr unterstützen.

00:05:51: und Dann habe ich mich dazu entschlossen nochmal zwei Nachmittage in der Woche dran zu hängen und zu sagen Ich bin ab mittags weg Ich bin dann zu Hause und bin für meine Tochter da.

00:06:01: Im besten Fall ist es natürlich so, dass ich mich mit meinem Mann abwechseln, dass er auch seine Zeiten diesbezüglich übernimmt.

00:06:07: Das klappt nicht immer weil er eben einen Job ein bisschen anders hat.

00:06:11: der hat viel Reisetätigkeiten das lässt sich nicht immer ganz so unter einen Hut bringen.

00:06:14: bei mir ist es eben insofern gut Weil wir tatsächlich dieses klassische Standardunternehmen sind Und ja und so bin ich da reingerutscht Dass jetzt mittlerweile eigentlich nur Teilzeit ist von den vierzig Stunden, die meine Kollegen machen eben nur dreißig mache.

00:06:32: Aber immer noch dreißige?

00:06:33: Ich finde Teilzeit hört sich immer so viel geringer hat.

00:06:35: und wir hatten ja jetzt auch gerade die Diskussion um diese Lifestyle-Teilzeitgeschichte wo man auch so denkt wenn bei uns ab wann eigentlich schon Teilzeit gilt dann sind so viele betroffen was natürlich sowas...wenn man sich das ehrlich anguckt trotzdem noch eine ziemlich große Präsenz an vielen Stellen auch bedeutet Jetzt hast du gesagt, du machst Teilzeit nur dreißig Stunden.

00:06:56: Ja und ich frag mal so ein bisschen auch aus der Perspektive.

00:07:02: Wir hören ja auch immer viele weibliche Führungskräfte zu die angestellt sind.

00:07:06: Die immer diese Sorge haben, vielleicht werde ich dann nicht mehr oder verliere ich meine Position?

00:07:12: Oder ich rutsche zurück?

00:07:15: Ich kann eigentlich gar nicht genug das leisten was erwartet wird weil man erwartet von mir Vollzeit Hast du in einer gewissen Form diese Ambivalenzen auch gehabt, dass du dachtest ich kann ja gar nicht genug präsent sein.

00:07:28: Bin ich werde ich überhaupt den Anforderungen gerecht?

00:07:30: Wie war das für dich?

00:07:30: oder wie ist es für dich?

00:07:32: also das ist definitiv da vor allen Dingen nach dieser doch ziemlich anstrengenden Erfahrung zu Beginn der Eltern schafft weil Ich selber natürlich die Ansprüche an mich auch gestellt habe, ich möchte ja beides vollmachen.

00:07:48: Ja eine Verantwortung für ein Unternehmen übernommen da hab' ich mich bewusst für entschieden.

00:07:54: und jetzt stehe ich da und habe den Eindruck, ich kann dieser Verantwortung nicht voll umfänglich gerecht werden.

00:07:59: Und das ist schon Lernprozess festzustellen dass das nicht stimmt.

00:08:03: es macht sich nicht an den Stundenzahlen fest.

00:08:07: Natürlich ist es vielleicht auch die eine oder andere Herausforderung im Unternehmen selber, wenn's um Meetings geht.

00:08:12: Dass man eben immer berücksichtigen muss, bin ich da?

00:08:15: Bin ich nicht da?

00:08:18: Aber das ist ein Thema was wir mit anderen Eltern ja auch haben und das darf man ja nicht vergessen.

00:08:23: Ich bin ja nicht die Einzige bei uns im Unternehmen, die jetzt Mutter ist oder wir haben ja auch noch andere Eltern, die da die Herausforderungen haben.

00:08:34: diese Lifestyle-Teilzeitdebatte, die da angestoßen wurde.

00:08:38: Das bringt mich immer auf die Palme weil ich denke kein Mensch macht aus lifestylegründen Teilzeit und wenn ja bitte wenn sie sich das laufen können finanziell sollen es doch machen ist doch schön!

00:08:50: Ich meine dass muss auch jemandes Geld noch ausgeben und die Wirtschaft auf der anderen Seite irgendwie angabbeln aber für alle Vielleicht auch gezwungen sind aus organisatorischen Gründen in einer Teilzeit zu arbeiten.

00:09:03: Ist das ein Schlag ins Gesicht?

00:09:06: Das finde ich unfair, ja.

00:09:09: Wer möchte und wer Vollzeit arbeiten möchte, der soll das tun.

00:09:13: Wer es nicht kann weil es organisatorisch nicht möglich ist dann gibt's andere Modelle Und ehrlicherweise versuchen wir bei uns auch so ein bisschen von dieser Benennung Teilzeit irgendwie wegzukommen.

00:09:21: Ich versuche immer bewusst ein anderes Arbeitszeitmodell zu sagen sind einfach, jeder hat sein individuelles Arbeitszeitmodell und bei dem einen beinhaltet das eben dreißig Stunden.

00:09:32: Bei dem anderen vierzig, beim anderen nur fünfzehn.

00:09:34: Das ist ja immer so ein bisschen die Frage wo das herkommt was ich allerdings schon sagen muss und da kann nicht auch jede von nämlich Frau verstehen, die an dieser Entscheidungsfrage steht soll ich Teilzeit machen oder nicht?

00:09:47: Es ist immer die Frage wie ist die Organisation aufgebaut?

00:09:50: trägt die Organisation solche Arbeitsmodelle mit?

00:09:54: Wenn ich natürlich in einem Unternehmen bin, wo das verpönt ist dann kann ich jeden Zweifel voll verstehen.

00:10:00: Wir versuchen daran zu arbeiten das als normal anzusehen und natürlich ist vielleicht meine Rolle dabei auch so ein bisschen die Vorreiterrolle zu zeigen.

00:10:10: es geht und Ich habe aber eine Organisation von den Personen die bei uns arbeiten und auch vom meinem Co-Geschäftsführer die natürlich sowas mittragen.

00:10:20: Ich könnte mir das schon weit aus schwieriger vorstellen, wenn die Organisation das nicht mittragen würde.

00:10:24: Das ist ein wichtiger Punkt und es darf man nicht unterschlagen, dann wird's

00:10:28: unrealistisch.".

00:10:29: Ja, du zeigst aber auch wie es funktioniert.

00:10:32: Und das ist glaube ich das Wichtige auch, wenn Unternehmen das vielleicht noch nicht mittragen dann fehlt ihnen ja oft dass Know-how wie's funktionieren kann und dass es machbar ist und dass wir vor allen Dingen damit gute Mitarbeitende vor allem auch viele wertvolle Frauen binden und damit noch mehr einbringen lassen.

00:10:48: Ich fand den Punkt eben auch nochmal ganz wichtig weil die Diskussion immer um diese Zeiten sich drehen.

00:10:54: Wir kennen auch genug, wirklich die vierzig Stunden irgendwo sitzen und versus eine Teilzeitmama, die in fünfundzwanzig Stunden sonst was rockt.

00:11:05: Und deswegen müssen wir eigentlich auch weg von dieser typischen Rechnung der Zeit.

00:11:09: Du hast es gerade nochmal angesprochen und gucken wie können wir uns eindringen?

00:11:13: Wie kann's trotzdem – auch wenn man vermeintlich weniger Zeit reinbringt – trotzdem gute qualitative Ergebnisse bringen?

00:11:19: Da ist noch mal so ein bisschen für mich die Frage du hast den Co-Geschäftshöre angesprochen!

00:11:24: Ist es so eine Art Shared-Leadership oder ist das eher schon so, jeder hat seinen Bereich?

00:11:30: Und wir haben einfach die Themen und jeder macht seinen Bereich.

00:11:33: Oder ist es schon dass er was aufhängt von dir?

00:11:36: Also grundsätzlich haben wir's natürlich so organisiert, dass jeder sein Bereich hat.

00:11:40: Wir sind da schon sehr unterschiedlich gelagert.

00:11:42: Nichtsdestotrotz ist es so, dass er durchaus Punkte von mir mit auffangen kann wenn bedarf ist.

00:11:48: Ich vergleiche das immer ganz gerne damit Weshalb ich auch manchmal diese Aufregung um Teilzeit in Führungspositionen nicht ganz verstehe.

00:11:55: Die Führungskraft ist ja nicht das ganze Jahr, vierundzwanzig Stunden am Tag da.

00:12:00: Die ist im Urlaub mal zwischendurch, die ist krank.

00:12:03: Ja, das sind ja alles Fälle, die ja auch mit aufgefangen werden können.

00:12:07: also es ist ja nichts so dass deswegen gleich alles zusammenbricht.

00:12:10: natürlich sind die Zeiten kürzer als wenn jemand jetzt über Jahre Teilzeit macht aber unterm Strich kann das funktionieren.

00:12:16: für mich ist das immer eine ganz wichtige Frage Wie organisiert man das?

00:12:20: Wem bringt man welches Vertrauen entgegen, wer ... Das war mein Learning zum Beispiel aus meiner ersten Zeit.

00:12:28: Wo ich für mich gedacht habe Ich muss alles weiterhin so schaffen eben nur in weniger Zeit Dass es nicht richtig ist.

00:12:36: Es gibt genug Menschen die auch durchaus In der Lage sind eine Verantwortung mitzunehmen Und es ist ja auch ein großer Unterschied.

00:12:44: Bei uns ist es so Der tägliche Betrieb hängt ja nicht an mir.

00:12:49: Es sind andere Menschen, die dafür sorgen, dass die Aufträge reinkommen.

00:12:52: Dass die Sachen rausgehen und das Geld reinkommt – das ist ja nicht meine Aufgabe!

00:12:56: Ich schaffe nur die Rahmenbedingungen dafür.

00:12:58: Ich bin an einem anderen Punkt.

00:13:00: Insofern glaube ich, dass es da natürlich auch leichter ist zu sagen, ich mache das in Teilzeit, weil das was ich dann mache, ist nicht so dermaßen zeitkritisch für den Bestand des

00:13:10: Unternehmens.".

00:13:11: Ja, da habe ich natürlich mehr Spielraum als wenn das jetzt jemand ist der vielleicht Teamleiter oder Abteilungsleiter für den Verkauf ist und auch operativ noch anders mit drin hängt.

00:13:21: Und trotzdem glaube ich dass man auch an solchen Stellen Dinge einfach entsprechend gut organisieren kann und dass man vielleicht eine Assistenz hat oder irgendeine Vertretung die man ja auch für andere Gelegenheiten braucht und die man aber in Verantwortlichkeiten meistens sehr gut mit reinnehmen kann.

00:13:37: Ja, ganz wichtiger Punkt.

00:13:39: Du hast es gerade mit Rahmenbedingungen angesprochen.

00:13:41: und so ein wichtiger Schiff den ich immer wieder anspreche ist auch in der Führungsposition natürlich gibt's unterschiedliche ja auch teilweise ist der operative Anteil noch wesentlich größer trotzdem diesen inneren Schiften zu bekommen dass auch ich in Erführungsfunktion eben mich sukzessive operativ mehr rausnehmen muss.

00:14:02: Ansonsten habe ich gar nicht die Zeit um Rahmenbedingungen zu verändern, sondern hab' ich immer nur so dieses Ich müsste mich mal!

00:14:07: Ich müsste sich mal!

00:14:09: Und das können wir damit das Team wieder das und das hat.

00:14:11: Wenn ich aber operativ die ganze Zeit drinnen hänge dann schaffe ich es nicht.

00:14:15: Dann bin auch nicht ehrlicherweise eine richtigen Führungsverantwortung, sondern bin halt noch ein Teammitglied mit n bisschen to do's in der Führungsebene.

00:14:23: Das funktioniert fasenweise, aber auf Dauer bringe ich da mit mein Team nicht voran.

00:14:29: Den Gut, dass du noch mal symbolisch ansprichst auch aus deiner Rolle die natürlich in der Geschäftsführung nochmal eine andere Verantwortung ist oder ein anderer Bereich ist.

00:14:36: Gleichermaßen überträgt sich das auf unterschiedlichste Führungs-Ebenen.

00:14:43: Jetzt hast du würdest du sagen es gibt Bereiche jetzt so auch aus der Erfahrung und da wirklich auch Klartext wo Teilzeit und Führingsverantwortungen an ihre Grenzen stoßen?

00:14:51: Das ist jetzt gesagt natürlich klar bei Meetingfindung usw.

00:14:54: Ist manchmal eine Grenze irgendwo da weil man vielleicht länger sucht einfach vielleicht auch nicht an meinem Termin mal nicht teilnehmen kann.

00:15:03: Wo merkst du oder gibt es ehrlicherweise auch Grenzen, die dazu gehören?

00:15:10: Also jetzt tatsächlich würde ich sagen im kaufmännischen Bereich gibt es da gar nicht so viel Grenzen.

00:15:15: also da ist Teilzeit finde ich doch sehr gut machbar vor allen Dingen mit all den Möglichkeiten was Homeoffice und Hybrid Lösungen angeht.

00:15:26: Ich find's nicht besonders hilfreich wenn jemand wenig vor Ort ist, aber vor Ort als Person benötigt wird und arbeitet dann noch zusätzlich im Homeoffice.

00:15:34: Also da würde ich sagen okay, da müsste man wirklich gucken ob das Sinn macht.

00:15:38: Nichtsdestotrotz kann man eben viel auch über Online-Geschichten organisieren ohne dass einem jetzt Zeitflöten geht oder dass man Gelegenheiten auslässt.

00:15:48: was Ich finde wo es schwierig wird ist tatsächlich gewerblicher Bereich.

00:15:51: also wir sprechen ja immer über Jobs wo eine Flexibilität schon ziemlich drin ist Alles was im gewerblichen Bereich ist, wo es auch darauf ankommt das Prozesse viel strikter ineinandergreifen und dass sich viel mehr bemerkbar macht wenn jemand nicht da ist oder wo vielleicht noch an der Linie gearbeitet wird.

00:16:11: Natürlich ist die Führungskraft auch an dieser Stelle nicht vor Ort an der Maschine unbedingt.

00:16:17: Aber die Präsenz, die da benötigt wird könnte ich mir vorstellen ist für Teilzeit schwieriger umzusetzen weil eben die Menschen auch immer alle da sind und da wahrscheinlich auch andere Bedürfnisse herrschen.

00:16:28: Und da würde ich sagen ja das müsste man sich wahrscheinlich sehr genau angucken inwiefern da ein Teilzeitmodell gut funktioniert und vor allen Dingen nicht nur immer aus dem Blickwinkel Wie funktioniert es für die Organisation, sondern wie funktioniert das auch für die Führungskraft?

00:16:44: Also setzt mich das jetzt so dermaßen unter Stress.

00:16:47: Dass ich sage oh mein Gott alles was hier zu schaffen ist muss sich in dieser Zeit schaffen.

00:16:52: oder habe ich das Gefühl die Zeit die ich zur Verfügung habe kann ich dann auch so ausfüllen dass ich das gefühl habe qualitativ kommt am ende wirklich etwas Gutes heraus.

00:17:03: Und das ist der Selbstcheck, den ich machen muss.

00:17:06: Wo fange ich vielleicht an dann doch über meine Teilzeit zu arbeiten und mich abends noch mal hinzusetzen?

00:17:10: Dann ist sowieso die Frage, muss ich mehr Grenzen setzen und Bewusste auch nein sagen?

00:17:16: oder ist dann Teilzeit vielleicht nicht das richtige Modell sich da selber zu überprüfen?

00:17:19: Da können wir ja auch genug Beispiele über die Teilzeit arbeiten und hier und da nochmal einen Topf was machen.

00:17:26: Jetzt gibt es diesen Mythos groß geworden in meinen ersten Führungspositionen, heute überhaupt keinen Fan mehr davon.

00:17:37: Gleichermaßen interessiert mich natürlich wie du das erlebst.

00:17:39: auch gerade du hast gesagt ein bisschen konservativer Bereich ist so dieser Mythos, als Führungskraft muss man ja immer aber erreichbar sein.

00:17:46: Am besten als erste Morgens kommen und das letzte Morgend abends gehen.

00:17:49: So diese Klischees die immer noch sich durch viele Organisationen ziehen was so vermeintlich an eine Führungskraft so an Erwartungen gestellt wird wie so deine Einstellung auch deine Praxis dazu?

00:18:03: Ich kenne das auch.

00:18:04: ich bin auch so groß geworden Und es ist auch sicherlich an vielen Stellen so, dass einem das auch nochmal irgendwie entgegen gebracht wird.

00:18:12: Ich würde mal behaupten wir bei ITV sind da tatsächlich schon einen großen Schritt weiter weil diese Erwartungshaltung nicht mehr so präsent überall ist.

00:18:19: dafür haben wir jetzt genug Erfahrungen gesammelt mit verschiedenen Arbeitsmodellen auch mit meinem Arbeitsmodell und ich würde immer behauptet es funktioniert wirklich gut.

00:18:29: Es ist natürlich immer eine Herausforderung es darf man nicht vergessen wenn in betriebsschwierige Situationen sind.

00:18:36: Aber alles in allem, glaube ich, funktioniert das wirklich gut und ich bin nach wie vor nicht der Meinung oder dass sich Führung über die Zeit bestimmen lässt.

00:18:49: also nur weil ich viel da bin bin ich nicht automatisch eine gute Führungskraft.

00:18:54: ja natürlich muss ich Präsenz zeigen.

00:18:57: so wenn ich morgens komme ich komme später als alle anderen Ich mache aber meine Runde durch den Betrieb, sage jedem guten Morgen.

00:19:05: Hier und da spricht man mal, wo Bedarf ist ... Und ich bin da!

00:19:09: Und auch in der Zeit, die ich dann in der Firma bin, bin ich ansprechbar für alle.

00:19:14: Also ich bin ja nicht weg.

00:19:16: Sondern ich versuche schon immer, für alle irgendwie erreichbar zu sein.

00:19:21: Das macht halt den Unterschied.

00:19:22: Weil was nützt es mir, wenn ich eben die Erste bin oder die Letzte geht?

00:19:26: Aber in derzeit ja effektiv eigentlich nichts mache.

00:19:29: Die Zeit absitzen muss keiner.

00:19:31: Und daran macht sich auch nicht eine gute Arbeit fest.

00:19:36: Das hatten wir jetzt ja auch schon, es ist einfach so das was ich mache und dass etwas herauskommt ist eigentlich das was zählt.

00:19:46: Ich würde fast eher sagen ganz kätzlerisch wer als Führungskraft immer der Erste oder der Letzte ist er macht irgendwas falsch

00:19:53: in einer

00:19:53: Grundorganisation.

00:19:56: Warum?

00:19:56: Es gibt ein Team.

00:19:57: Es gibt Leute dafür, die für bestimmte Aufgaben da sind und den muss ich das ja auch zutrauen, dass sie das können.

00:20:02: Und die können das auch alleine!

00:20:03: Da muss ich nicht dauernd drauf gucken.

00:20:05: also warum muss ich immer da sein?

00:20:07: Ja, ich muss natürlich für die entscheidenden Fragen zur Verfügung stehen aber ich muss nicht permanent irgendwie diese gefühlten fünfzig Stunden in der Woche im Büro sitzen.

00:20:18: so werde ich auch gar nicht gebraucht.

00:20:21: dann finde ich muss man dem auch nicht nachgeben.

00:20:24: Ich sehe so tausend Prozent genauso.

00:20:26: Also das ist noch ein altes Klischee und wir haben sicherlich andere Arbeitsweisen vor vielen Jahrzehnten gehabt, wo ich als Führungskraft auch noch der Fachexpert oder die Fachexperten war und deswegen natürlich auch für Fragen ständig zur Verfügung stand

00:20:39: usw.,

00:20:40: aber heute haben wir idealerweise verschiedene Inselbereiche, wo jeder seinen eigenen Verantwortungsbereich hat und ich gucke wie ich die Zusammenhänge im Team und auch da das ganze Navigiere zusammeneben.

00:20:52: Und dass es oft noch so ein Missverständnis ist was auch teilweise noch vorgelebt wird, was wirklich ehrlicherweise mal ein Arktage quasi gelegt gehört.

00:21:01: Danke, dass du das nochmal so unterstreist!

00:21:03: Jetzt interessiert mich auch so ein bisschen, wenn du sagst, es gibt immer mal Herausforderungen.

00:21:07: Wie schaffst du's?

00:21:08: Also ich kenne das noch selbst aus... Ich hatte auch mal eine Kogeschäftsführung, hatte ich sehr viele Jahre und ... Dann gab es immer so auch Momente, wo ich dachte, heute bin ich eigentlich noch nicht fertig.

00:21:21: Aber ja klar, ich muss jetzt los!

00:21:24: Weil Kids und so weiter... Wie schaffst du's für dich mental auch?

00:21:29: So den Cut hinzubekommen?

00:21:30: Hast du das trainiert oder gibt uns da mal einen Blick?

00:21:35: Ich sag mal so, dass ist tägliche Übung.

00:21:38: Also das ist nichts, was wirklich leicht fällt.

00:21:41: Weil natürlich wenn man Verantwortung übernimmt dann ist man sich dessen bewusst und dann will man diese Verantwortung ja auch tragen.

00:21:47: Und wenn dann äußere Dinge dazu kommen wie okay jetzt ist die Schule halt aus oder es gibt im Moment nur eine Notbetreuung weil jetzt gerade wieder die Grippewelle rumschlägt Dann wird man natürlich aus seiner Routine die man sonst gut etabliert hat rausgerissen.

00:22:05: Das ist schon eine tägliche Arbeit und es ist schon etwas, womit man sich täglich auseinandersetzen muss.

00:22:10: Wobei ich da eben auf dieses wunderbare Wort auch gestoßen bin was die Verneinbarkeit ist denn da ist es wichtig tatsächlich Nein zu sagen.

00:22:19: also dann ist jetzt für mich an dieser Stelle das zur Ende dass mental auch so abzuschließen, ist wirklich eine Übungssache.

00:22:27: Also das kann man nicht von jetzt auf gleich, weil natürlich nimmt man zwischendurch was mit oder dann kommt es abends wieder wenn dann Ruhe einkährt, dass man denkt, ah, was war denn da heute?

00:22:36: Und ich glaube auch, dass das in Ordnung ist.

00:22:38: aber unterm Strich ist es eigentlich so, dass ich schon versuche, wenn ich aus dem Büro gehe, ist der Teil für mich erst mal erledigt und dann beginnt für mich der Familienteil spielt Büro für mich in dem Moment tatsächlich keine Rolle.

00:22:57: Also das ist schon so ein bisschen, das ist ein krasser Wechsel und ich sage ja dass muss man ein bisschen üben.

00:23:02: Das geht nicht von heute auf morgen.

00:23:03: aber man kann das trainieren finde ich.

00:23:05: und es wird immer besser.

00:23:06: und ich glaube es wird auch immer besser wenn man eben feststellt dass wenn man den Faden dann im Büro vielleicht wieder aufnimmt die man da ja vorher so abgeschnitten hat dass da nichts Dramatisches passiert ist.

00:23:19: Also ich sage ja, da ist wieder das Vertrauen in die Mitarbeitenden.

00:23:22: Wenn es wirklich Dinge sind, die brennen, dann ist halt die Frage habe ich nicht jemanden dem ich das übertragen kann?

00:23:28: wenn da jetzt dringend was nötig ist?

00:23:31: Das kann man im Vorfeld besprechen.

00:23:32: also Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir jeweils irgendeine Situation so hatten Dass man sagt oh mein Gott du musst jetzt unbedingt hier bleiben und das muss jetzt das kann jetzt nur von dir entschieden werden.

00:23:46: Vielleicht habe ich auch ein bisschen Glück gehabt bis dahin, weiß ich nicht genau.

00:23:49: Aber das ist...so brennt es dann einfach nicht.

00:23:53: und ja, es ist eine Herausforderung diesen Wechsel zu machen zwischen Privat- und Beruf aber ich finde, es klappt immer besser.

00:24:02: Je mehr man eben auch merkt dass es funktioniert und vor allen Dingen je mehr man merkt, dass man selber entspannter wird dabei

00:24:10: Ja und das zeigt auch, wie du die Prioritäten ja setzt.

00:24:13: Und wenn man sich das mal wirklich bewusst macht – ich möchte dann nicht alle Branchen da über einen Kamm scheren – gleichermaßen gibt es viele Bereiche wo Dinge auch bis morgen warten können.

00:24:24: Wenn wir ehrlich sind kommt der Druck von oben.

00:24:28: Ja, wir konsumieren ihn oder... wie heißt das?

00:24:31: Assimilieren.

00:24:32: Nee, wir heißen das auch keine Ahnung.

00:24:34: Azzorbieren ihn auch noch!

00:24:35: So was azzorbiern ihnen auch noch und ohne manchmal weil uns vielleicht auch die Zeit fehlt drüber nachzudanken hey ganz ehrlich kann auch morgen gemacht werden.

00:24:44: ja ich liebe da mal diesen Spruch und ich will wie gesagt sagen Nicht in allen Branchen, aber in den meisten.

00:24:51: Wir retten PDFs und kein Menschenleben ja Und das hilft uns manchmal ein Stück weit auch wirklich.

00:24:57: und dann sich gerade wenn es um Teilzeit geht gibt's ja dafür oft menschliche Gründe wo andere Prioritäten da sind die jetzt wirklich auch vielleicht menschlich wichtiger sind und Das hilft so.

00:25:06: manchmal finde ich auch den Abstand Vielleicht zu gewinnen mental und sich da so ein bisschen diese Meta Ebene immer mal wieder reinzuholen.

00:25:14: Ja also dass würde ich unterstreichen.

00:25:16: das ist wie gesagt Es ist ein bisschen Training Und sicherlich auch da wieder die Frage, wie die Organisation im Ganzen aufgebaut ist.

00:25:24: Aber ich finde auch das menschliche im Leben eigentlich immer Prio Nummer eins haben sollte – ob dass das Kind ist oder ob es die Eltern sind, die gepflegt werden müssen.

00:25:33: Das gibt ja unterschiedliche Gründe dafür und man muss da mal sehr in sich reinhorchen was gibt einem was?

00:25:41: Also wo hat man auch das Gefühl, dass die Energie nicht nur verbraucht wird Es nützt ja nichts.

00:25:48: Man muss auch an sich selber denken, das ist auch so ein Punkt den man nicht vergessen darf.

00:25:52: also man steht immer noch als Person und Mensch da Und ich kann nicht für jeden da sein im Beruf und auch privat wenn Ich mich selber dabei vergesse dass es auch was was ich wirklich hart lernen musste.

00:26:05: Aber es geht nicht anders.

00:26:06: man muss eben auch noch an sich selbst denken und man Muss sich da auch wirklich über alles stellen denn nur wenn man selber funktioniert Kann man überhaupt diese energie in die anderen bereiche reinbringen.

00:26:16: So wichtig.

00:26:17: Und jetzt hast du gesagt, du arbeitest ja auch in einer etwas konservativen Branche, je nachdem wie man das genau beschreibt.

00:26:24: Hast du mal so ein bisschen Gegenwind bekommen?

00:26:27: Vielleicht auch aus der Kundinenseite oder auf gar nicht vielleicht aus dem Unternehmen direkt sondern vielleicht auch aus dem Netzwerk?

00:26:34: Gab es da mal so Skepsis?

00:26:37: Also ehrlicherweise ist mir da tatsächlich bisher noch nichts negativ aufgefallen bzw.

00:26:42: auch nichts negativ ausgelegt worden.

00:26:46: Meine Entscheidung im Unternehmen war natürlich schon erst mal so, dass ich teilweise etwas zweifelnde Gesichter geguckt habe.

00:26:53: Gerade bei meinem Co-Geschäftsführer, der jetzt keine Kinder hat, war natürlich ein bisschen der Punkt.

00:26:58: oder war meine Angst?

00:26:59: kann er mich überhaupt verstehen?

00:27:01: Ja also weil er ist so ein bisschen ... Er ist nicht nur der Vollzeit CEO, er ist auch vom Typ, also der Vollzeit Vertriebsmann ja und Hat immer seine ganze Energie und Leidenschaft eben auch ins Unternehmen gesteckt.

00:27:18: Und da war es schon so ein bisschen, dass ich Sorge hatte.

00:27:21: Versteht der jetzt meinen Standpunkt?

00:27:23: Aber was man dazu sagen muss Kommunikation schlägt alles.

00:27:28: Wir haben's anständig besprochen und wir haben uns darüber ausgetauscht.

00:27:33: letztendlich hat er es auch abgenickt, ohne dass ich das Gefühl hatte, das mach da jetzt so, weil ihm nichts anderes übrig bleibt.

00:27:39: Sondern ... weil ich schon das Gefühl habe, dass er sagt nee, das ist in Ordnung, weil man eben weiß oder weil ich mich vielleicht sonst als verlässliche Person präsentiere und sage wenn ich aber da bin, bin ich da!

00:27:51: Das ist ja auch noch so ein Ding, ja?

00:27:52: Also wie ich zu Hause sage, wenn ich zuhause bin, für meine Familie da, ist es so, wenn Ich im Büro bin, dann bin ich im Job So, und dann ist auch eben das da wo mein Fokus drauf liegt.

00:28:03: Und nicht auf anderen Dingen mit nebenbei nochmal irgendwie keine Ahnung Kinderbetreuung organisieren oder sonst irgendwas ja sondern nein bin ich im Job so Auch da es eine Art von Verneinbarkeit Dann muss der Familienteil vielleicht ein bisschen warten oder Ich übergebe die Dinge halt an meinen Mann?

00:28:19: Dann ist das seine Aufgabe und nicht meine.

00:28:21: und dann Muss sich auch hart lernen darf ich auch Nicht ganz unterschlagen ist auch nicht so einfach da abzugeben Aber das gehört halt dazu, dass es eben was der Lernprozess der ganzen Geschichte ist am Ende.

00:28:34: Ja ja so und das ist ja ein nicht aufhörender Prozess weil Kinder verändern sich ja die werden älter oder verändern sie auch in der Schule oder an anderes Freundeskreis das auch immer.

00:28:44: also es ist ja auch immer so ein bisschen Phasenweise zu betrachten und dann fängt man wieder an neu zu justieren ja vielleicht dann auch nochmal sich im Umfeld etwas ändert war es vielleicht noch mal privat anders eine Rolle spielt als es ist

00:28:55: immer

00:28:55: in so ein Stück weit nachjustieren und gucken, wie kann man dem gerecht werden, den man gerne gerecht werde möchte ohne auf beiden Seiten ständig mit einem schlechten Gewissen für das andere zu sitzen.

00:29:05: Ja jetzt hast du als Motto Better Together

00:29:11: gibt es

00:29:12: Führungsinstrumente oder Leadership Instrumente wo du sagst Das hat sich für mich total gut dargestellt dass wir damit besser zusammenarbeiten.

00:29:23: Also, ich finde das Führungsinstrument Nummer eins ist Kommunikation.

00:29:30: Mit den Leuten zu sprechen und vor allen Dingen auch kritikfähig zu sein.

00:29:37: Entscheidungen die wir treffen sind normalerweise nicht unbedingt einseitig von oben herab wenn man das so schön sagen will.

00:29:45: Weil man jetzt Geschäftsleitung ist Die Aufgabe und auch die Verantwortung, und ein bisschen natürlich die Macht hat das zu sagen.

00:29:52: So arbeiten wir nicht sondern uns ist schon sehr daran gelegen dass die Menschen im Unternehmen verstehen was da ansteht und dass man Meinungen mit aufnehmen kann.

00:30:02: Und ich glaube das macht tatsächlich in der Führung großen Unterschied Dass man Menschen hört und dass Man sich eben Nicht drüber stellt und sagt so, dieses von oben nach unten was man früher ja das Ding schlechthin war.

00:30:16: Geschäftsführung war auch immer ein ganz wichtiger Punkt.

00:30:19: wenn der auf der Visitenkarte irgendwo steht dann straffen alle die Schultern.

00:30:23: und wo?

00:30:23: ich denke dass ist so'n Quatsch.

00:30:25: also Ja es ist wir tragen viel Verantwortung.

00:30:29: Wir tragen die Verantwortung für ein großes Unternehmen Und für einen Unternehmen mit ganz vielen Menschen.

00:30:33: Ja und wir tragen für diese Menschen eine Verantwortung.

00:30:35: Das ist schon ganz schönes Brett was man da auf den Schultern hat.

00:30:39: Nichtsdestotrotz sind wir alle Menschen, die da arbeiten.

00:30:42: Und ich finde es schon sehr wichtig, dass man ... Dass man die Menschen auf Augenhöhe behandelt.

00:30:46: Also das ist so ein bisschen ... Es gibt einen altbackenden Spruch, was du nicht willst und was man dir tut.

00:30:52: Das fügt auch keinem anderen zu.

00:30:54: Ich finde auch, das kann man in Führung gut anwenden.

00:30:57: Wenn ich erwarte, dass mich jemand mit Respekt behandelt und mir freundlich entgegenkommt, dann muss ich das auch machen.

00:31:05: So!

00:31:07: Das finde ich ist gerade im Zuge dessen, dass wir lernen.

00:31:10: Dass wir mit den Menschen eben mehr sprechen, ihnen vielleicht auch mal mehr erklären, mehr Transparenz bieten.

00:31:16: wie so weshalb warum etwas so läuft?

00:31:18: Wie es läuft oder warum wir was ändern wollen aus welchen Gründen.

00:31:22: das ist ein bisschen anstrengender natürlich als einfach eine Entscheidung zu treffen und zu sagen So das is jetzt so.

00:31:27: Aber Ich finde Es bringt sehr viel Mehrwert.

00:31:29: Und das Ist ein bisschen das wo ich denke Ja das ist schon Eine große Hilfe.

00:31:34: dieses Vielleicht auch noch mal in Bezug auf die Eingangsfrage, vielleicht auch mal die Empathie.

00:31:39: Die bei Female Leadership noch so ein bisschen mehr manchmal rauskommt ist dann eben die Sache wie behandle ich mein Gegenüber und wie nehme ich die Leute auf den Wegen mit, die wir gehen wollen?

00:31:51: Und habt ihr bei euch auch andere Teilzeitführung?

00:31:56: In Teilzeitführungen haben wir im Moment niemanden.

00:32:00: Wir haben relativ viel Teilzeitkräfte und auch da unterschiedlichste Modelle.

00:32:05: Die arbeiten nicht alle gleich, aber wir haben unterschiedliche Modelle wie ich finde.

00:32:11: sehr spannendes Hybridmodell das ein Kollege der arbeitet eine Woche bei uns vor Ort und eine Woche im Homeoffice weil er seinen Wohnsitz nach Köln verlegt hat und ist trotzdem für uns tätig.

00:32:21: also wir suchen schon immer so ein bisschen die Möglichkeiten die einem so gegeben werden als Arbeitgeber und wo man eben auch noch einen Mehrwert rausziehen kann.

00:32:29: oder Wir haben einen Kollegen, der ist jetzt für ein Jahr auf die Viertagewoche reduziert.

00:32:35: Weil sie auch im Betreuungsproblem zu Hause mit den Kindern haben.

00:32:39: Der hat einen sehr verantwortungsvollen Job.

00:32:40: Das ist noch keine Führungsposition aber hat eigentlich einen Knackpunktjob bei uns.

00:32:47: wenn er nicht da ist es schon schlecht.

00:32:50: Aber das funktioniert.

00:32:52: Es ist dann eine Frage wie man es organisiert.

00:32:54: und wir haben viele, viele bunte Arbeitsmodelle muss ich sagen.

00:32:59: Ja, und ich denke mir auch jedes Mal.

00:33:00: Und das kennst du aus der Praxis ja die Bereitschaft sich auf Mitarbeiter einzulassen mit ihren jeweiligen privaten Szenarien, die immer mal sein können.

00:33:10: Die einfach dazu gehört, dass Leben nicht nur einseitig ist.

00:33:12: Das als Arbeitgebende mitzugestalten ist doch ein viel höheres Commitment als wenn ich dicht mache und sage, es geht bei uns nicht.

00:33:21: Ich denke, das ist einfach ein Bindungstool, Phasenweise zu gucken wie wir gut alle zusammenarbeiten.

00:33:28: Funktioniert.

00:33:30: Stell dir vor, es ist im Jahr two-thausenddreißig und es gibt ganz viele die Teilzeitführung machen vielleicht durch KI bedingt oder warum auch immer ja?

00:33:40: Oder weil wir einfach merken, das funktioniert auch!

00:33:45: Wie sieht das denn aus und wie können wir das vielleicht auch als Frauen anschieben, die heute noch zögern?

00:33:52: Das ist eine gute Frage.

00:33:53: ich glaube in zwei tausend dreißig ist nicht weit genug weg Um wirklich was ändern zu können im Moment, das liegt aber an der politischen Diskussion die wir gerade führen.

00:34:01: Wir hatten es vorhin schon mal angesprochen.

00:34:04: Ich finde das Gerätsch da grade wirklich ganz negativ rein.

00:34:09: wenn das aber doch so wäre dass Teilzeit oder andere Arbeitsmodelle auch mehr oder weniger zur Normalität gehören glaube ich, dass es uns viel, viel Potenzial bringen würde.

00:34:20: Weil ich glaube das eben leider besonders die Frauen von diesen Modellen betroffen sind weil sie eben keine Ahnung entweder weil's klassisch ist, dass die Frau aufgrund der Kinderbetreuung mehr eingespannt ist für die ersten Jahre gehts manchmal vielleicht auch nicht anders, weil was ich wenn Kinder gestillt werden kann ich nun mal nicht den Vater zu Hause lassen ja?

00:34:37: Das ist einfach da grätscht uns die Biologie so ein bisschen rein.

00:34:41: aber Ich glaube, dass wenn wir mehr Möglichkeiten schaffen würden das diese Dinge normal sind und dass man auch da Möglichkeiten hat Dinge zu erreichen ohne jetzt auf ich sage mal ganz gemein auf nur lacht.

00:34:55: Fünfzehn Job sitzen zu bleiben.

00:34:56: ja dann glaube ich hätten wir eine ganze ganze Menge Potenzial was uns Gesamtdeutschland gesehen extrem nach vorne bringen würde.

00:35:08: So, ich sehe das ja genauso.

00:35:09: Also gerade wenn wir jetzt auch diese Diskussion, die wir teilweise gerade hatten, da steckt immer sehr viel Druck und Leistungshäbel unseren Zieges darin.

00:35:21: Und gleichermaßen finde ich gerade, wenn wir uns eher die Qualitäten angucken, die wird dadurch vergeuden weil wir eben kein richtiges System haben.

00:35:28: was Also?

00:35:29: ich meine, ich darf Berlin immer so ein bisschen ausklammern.

00:35:31: Ich lebe in Berlin.

00:35:33: Das hat schon eine hohe Kinderbetreuungsrate hier.

00:35:35: Das funktioniert schon an vielen Stellen ganz gut.

00:35:38: Gleichermaßen ist es gerade in vielen Bundesländern einfach nicht da und das spielt ja auch mit rein.

00:35:42: Und deswegen ist das dann immer so eine schwierige Betrachtung, dass alles auf den Schultern von Frauen auszubaden oder zumindest die, die einfach größer von der Teilzeit betroffen sind und gleichzeitig zu gucken hey wie können wir die Qualitäten einbringen?

00:35:55: Und das auch in Führungspositionen Weil am Ende des Tages vieles überschneidet sich.

00:36:03: Ich habe junge Kinder zu Hause, aber ich habe auch eine krasse Berufserfahrung schon gemacht die mir total hilft jetzt beides zu kombinieren weil ich schon die und die Erfahrung habe dass das schon eingebracht habe und dann einen Rückschritt zu machen nur weil das Zeitmodell für die Position nicht passt Das beißt sicher total ja und da müssen wir wirklich nach vorne denken.

00:36:23: Also da bin ich bei dir ich finde auch da sollte man ein bisschen mehr auf die auf die Qualitäten gucken, die jemand mitbringt.

00:36:29: und ehrlicherweise muss ich sagen.

00:36:30: Ich finde Eltern bringen eine enorme Resilienz mit.

00:36:32: ja das darf man nicht unterschätzen und da möchte ich jetzt gar nicht die Kinderlosen mit ausgrenzen.

00:36:37: es ist einfach so dass du andere Herausforderungen schon mal zwangsweise meistern musstest und ich finde das hilft einem schon auch in der Führung und egal ob jetzt Lifestyle Teilzeit oder weil's eben organisatorisch nötig Ich finde, wir sind eigentlich eine Gesellschaft wo sich Menschen schon Gedanken machen können wie möchten sie gerne leben.

00:37:01: Das ist ja ein Superluxus das darf man ja nicht vergessen.

00:37:04: aber ich glaube dass diese Menschen wenn man ihnen diese Verantwortung auch gibt und sie lässt eben auch entsprechend gut arbeiten würden und enorme Leistungen bringen können.

00:37:15: Und wie du das eben sagtest?

00:37:18: Da ist so viel Qualität eigentlich drin, die man da vergisst und so viele Bindungen, die verloren gehen würde.

00:37:26: Wenn ich mich einfach auf die Hinstelle und sage nee also Teilzeit geht bei uns nicht den Job können sie in Teilzeit nicht machen.

00:37:35: das ist schade ja?

00:37:36: Also wenn ich Leute halten will es auch mal die Frage bewirbt man sich neu auf einen Job der jetzt in Teil Zeit auch angeboten wird?

00:37:43: oder ist es etwas wie bei mir jetzt dass man aus einem Vollzeitberuf reduzieren möchte für eine Zeit?

00:37:48: Das darf man ja auch nicht vergessen.

00:37:50: Es ist gar nicht so, dass mein Leben lang jetzt in Teilzeit aussehen soll.

00:37:56: Wer weiß was da kommt?

00:37:57: Die Kinder werden älter wie du sagst das Lebensphasen ändern sich aber was weiß ich was mit den Eltern mal ist dann braucht man wieder vielleicht Zeit für die Pflege.

00:38:04: und ich finde nach wie vor Beruf ist wichtig und es hilft einem auch viel abgesehen vom Geld verdienen Aber es macht natürlich auch viel für die Persönlichkeit wenn man sich beruflich entwickeln kann.

00:38:16: Es gibt im Umfeld immer noch viele Menschen.

00:38:19: Und das ist so ein Punkt, den darf man bei der ganzen Diskussion auch nicht vergessen.

00:38:25: Stefan, ich habe noch drei letzte Fragen an dich.

00:38:29: Dein Lieblingsort zum Arbeiten?

00:38:30: Ich sehe dich gerade in einem Podcast-Studio.

00:38:32: Ich vermute mal da bist du ab und zu.

00:38:34: Wahrscheinlich ist es aber nicht dein klassischer Arbeitsspot!

00:38:38: Nein, ich arbeite tatsächlich gerne in meinem Büro.

00:38:40: Ich mag mein Büro!

00:38:42: Ja das hast du auch angesprochen?

00:38:43: Da ist deine Präsenz ja auch oft, dann durch diese Trennung funktioniert es vielleicht sogar noch mehr dass man ganz klar trennen kann zwischen... Das ist jetzt zu Hause und das ist mein Bürokratie.

00:38:54: Das letzte richtig gute Buch was Du belesen hast und was Du mit uns teilen möchtest

00:39:00: Das ist Atmosphia von Taylor Jenkins-Read heißt so, glaube ich.

00:39:05: Ich kann jedem empfehlen der ein bisschen Interesse an Lebenswegen von Frauen hat.

00:39:12: Find' ich ein fantastisches Buch.

00:39:15: Es spielt in den Achtzigern.

00:39:17: Ist eigentlich etwas wo ich groß geworden bin und es geht um die Entwicklung einer Frau im Raumfahrt tatsächlich Und ihre Erkenntnis, dass sie Frauen lieber mag als Männer.

00:39:30: Das ist in den Achtzigern auch noch nicht so das große Thema gewesen und das hat mich ein bisschen überrascht weil wir jetzt mit vielen Dingen einfach normal umgehen und ich denke so Mann, das stimmt!

00:39:40: In den Aachtzigern hat man über sowas gar nicht geredet, das war verpönt.

00:39:44: gleichgeschlechtliche Beziehung oh mein Gott es ist fantastisch geschrieben also kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen.

00:39:51: Ich habe das schon mal von gehört, aber ich habe es noch nicht gelesen.

00:39:52: Ja cool!

00:39:53: Vielen Dank!

00:39:54: Jetzt muss ja auch ein Hörbuch,

00:39:55: ob ich empfehle ist zu lesen?

00:39:56: Es gibt wenig Bücher wo ich sage die gehen nicht auch als Hörbuch.

00:39:59: Aber ich finde das muss man lesen

00:40:01: Okay Das nochmal ein extra Heck quasi Eine Sache die dich sofort entspannt.

00:40:08: Also früher war's mein Hund jetzt ist es mein Kater oder der Hund von meiner Arbeitskollegin Finde Tiere entspannen immer.

00:40:17: Ansonsten ist es aber tatsächlich so wirklich einmal raus an die frische Luft und ganz bewusst atmen.

00:40:22: Also ganz bewusst Atmen kann man auch mal zwischendurch, wenn's gar nicht anders geht, wenn man sich mal kurz auf die Toilette verkrümelt oder im Büro die Tür zu macht.

00:40:30: Aber bewusstes Atmen hilft das habe ich jedenfalls gelernt.

00:40:35: Ja auch so ein guter Tipp nochmal weil wir gerade durch den hektischen Alltags viel zu oft viel zu flachatmen also Genau.

00:40:43: Und diese paar Sekunden mal zu nehmen oder mal so zwei, drei wirklich tiefe Atemzüge.

00:40:48: Ich habe das früher immer auch belächelt aber ich muss feststellen nein es hilft tatsächlich.

00:40:53: Es hat irgendwie doch einen Sinn ja auch mit den Tieren was du gerade angesprochen hast vor kurzem Studie gelesen wie gut Tiere das Nervensystem regulieren können und grade so eine Arbeitswelt die wir hier an vielen Stellen haben wo Ja, wir kennen die Krankheitsstände und die Veränderungen der Zahlen.

00:41:08: Da brauchen wir was, was das gegenreguliert ja.

00:41:11: Vielen vielen Dank!

00:41:12: Danke Stefanie.

00:41:13: Das war für uns ein... also zumindest für mich.

00:41:15: ich kann jetzt noch nicht für alle Hörerinnen sprechen aber ich bin mir oder ich bin überzeugt dass es auch für diese alle einen toller Exkurs war wie Teilzeitführung funktionieren kann vor allen Dingen sogar in Hohen Position und dass das ein System braucht, was man sich über die Jahre aufbaut.

00:41:34: Aber auch ein System braucht, was es mitträgt und vor allen Dingen auch die Bereitschaft hat solche Modelle auszuprobieren weil du hast es gezeigt Es ist machbar und braucht von beiden Seiten einfach einen Commitment Und dann kann das auch ganz wunderbar funktionieren.

00:41:48: also viel vielen Dank an dich Stefanie Dass Du uns Einblicke gegeben hast und ja Ganz ganz viel Erfolg weiterhin in Teilzeiten wie auch immer wie lange das bei dir sein wird.

00:41:58: Ja, vielen Dank.

00:41:59: Hat mich auch sehr gefreut hier gewesen zu sein und ich hoffe wirklich dass sich noch viele finden die Teilzeit für sich entdecken und die Möglichkeit haben diesbezüglich auch wirklich effektiv tätig werden können.

00:42:12: Ich hoffe wir drücken die Daumen!

00:42:14: Vielen, vielen Dank dass auch du liebe Hörerinnen zu dabei warst.

00:42:18: Wenn auch du diese Folge inspirieren fandest vielleicht schlägst ihr deinem Vorgesetzten oder deiner Vorgesetzte vor das auch Führung in Teilzeit gut funktioniert.

00:42:27: und bitte nicht vergessen falls du den Podcast noch nicht abonniert hast klick jetzt auf Abonnieren.

00:42:33: der ist kostenfrei aber das Klicken drauf macht den Unterschied.

00:42:36: Vielen Dank.

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